Liebe Forumteilnehmer,
ich bin völlig frustriert. Im März 2014 hatte ich (62 J.) meine 2. HD und auch diese recht gut ohne größere Komplikationen überstanden.Dann bei der Blutkontrolle im Dezember hatte ich schon ein ungutes Gefühl, weil das IgG für meine Begriffe zu schnell anstieg, war aber noch in der Norm.Im Januar dann von 1389 auf 1851 und jetzt im Februar auf 2259 mg/dl angestiegen. auch das gamma-Glob. ist bei21,8 bzw. jetzt 25,6
In 14 Tagen wird nochmal kontrolliert und ich soll mich möglichst bis dahin für eine der beiden vorgeschlagenen Therapien entscheiden.
Entweder Velcade mit Dexa oder Revlimid und Dexa. Meine Onkologin befürwortet Revlimid.
Begründung: Velcade kann den Herzmuskel angreifen und die Gefahr von Neuropathien sei größer. Velcade(Bortezomib) mit Adriamicin und Dexa hatte ich als Induktionschemo gut vertragen. Das leichte Kribbeln in den Füßen war später wieder weg.
Revlimid sei gut verträglich, allerdings könnte eine 2. Krebserkrankungen entstehen. (natürlich auch bei anderen Präperaten, aber offenbar hier verstärkter.) Außerdem sei eine engmaschige Kontrolle sehr wichtig, u.a. wg Thrombosegefahr, Lunge usw. Auf meine Nachfrage, ob ich die Tabletten denn immer nehmen müsste, quasi für den 'Rest meines Lebens', sprach sie von 2 Jahren.
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Gibt es noch andere Möglichkeiten bzw. Kombinationen. Denke daran, eine Zweitmeinung einzuholen, aber Heidelberg ist für mich (NRW) nicht grad um die Ecke.
Ich bin total verunsichert und auch enttäuscht, dass das MM sich so schnell wieder gemeldet hat.

Liebe Grüße
Irmgard
PS: Ich kann nichts in mein Profil eingeben. Was mach ich da falsch?