Hallo Hope,
mir ist es fast genauso ergangen,wie Deinem Mann.
Im Juli begann ich mit einer Erhaltungstherapie mit Lenalidomid 10mg. Ca. 3 Wochen später fühlte ich mich sehr schlapp,müde,fast depressiv und konnte kaum sprechen.
Ich habe gelallt,als hätte ich getrunken. Meine Zunge war wie gelähmt .
Gleichzeitig wurden meine Werte schlechter und meine Onkologin sprach schon davon,dass ich wahrscheinlich ein Rezidiv hätte.
Glücklicherweise war ich zu einer Routineuntersuchung bei meiner Hausärztin,die sofort eine Schilddrüsenunterfunktion vermutete.
Seit Oktober bekomme ich jetzt L-Thyroxin und mir geht es wieder blendend auch meine Blutwerte haben sich wieder so gebessert,dass ich zur Zeit in einer CR bin.
Lenalidomid wurde bei mir übrigens sofort abgesetzt,da ich gleichzeitig eine Netzhautablösung bekam und der Augenarzt einen Zusammenhang mit dem Lenalidomid vermutete.
Wenn ich jetzt die Geschichte Deines Mannes mit meiner vergleiche,stellt sich mir die Frage,ob nicht vielleicht das Lenalidomid unsere Schilddrüsen so durcheinender gebracht hat.
Aber das ist natürlich reine Spekulation von mir.
Eine Bekannte von mir bekommt schon seit letztem März Lenalidomid und hat keinerlei Nebenwirkungen.
Ich drücke die Daumen,dass sich die Werte Deines Mannes auch wieder verbessern,sobald die Schilddrüsenwerte OK sind.
Wünsche allen ein schönes Wochenende,
Leni