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rudi antwortete auf Alkohol und MM?
30 Jan. 2010 12:19
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    23 Oktober 2009
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Hallo,

ich habe eine 10 jährige Erfahrung hinter mir und kann folgendes berichten:
Nach der Diagnose im Mai 1999 habe ich wie die meisten Tumor-Neulinge überreagiert.
Für ca. 6 Monate habe ich "völlig Gesund" gelebt.
Keinen Zucker, keinen Alkohol, kaum Fleisch, viel Gemüse, Obst und Salate.
Dann habe ich aber alles wieder "Normal" betrachtet.
Ab 2001 am Gardasee habe ich alles gegessen und jeden Tag Rotwein und auch mehrmals in der Woche im Ristorante oder Zhause nach dem Espresso auch noch einen Averna (Kräuterlikör) getrunken.
An vielen Tagen zum Mittagessen schon ein Gas Rotwein und Abends zum Essen und danach nochmal 1-2-3 Gläser Rotwein. Und jeden Tag 1 bis 2 Espresso nach dem Mittag- und Abend-Essen.
Bis Ende 2006 saßen wir auch oft Abends am Reiterhof zusammen und da wurde immer Wein (manchmal verdünnt mit Mineralwasser) getrunken.
Meine Werte waren in diesen 5 Jahren (2001 bis 2007) überraschend stabil im Sinne eines "Smoldering Myelom und in dieser Zeit habe ich auch wenig Sport gemacht und war eher mit wenig Bewegung "unterwegs".

Als der Reiterhof verkauft wurde wurde alles wieder ruhiger und häuslicher.
Ab 2007 gehe ich (wir) nur noch selten ins Ristorante zum Essen, schon alleine wegen der "explodierten Preise". Und dadurch trinke ich weniger oder kaum noch Liköre oder Crappa, fast nur noch Zuhause unseren Haus-Bordolino-Rotwein (Zum Essen sogar öfter mit einem kleinen Schuß Mineralwasser versetzt.
Und wenn ich mit Erich Radfahre trinken wir in der wärmeren Jahreszeit immer ein Bier oder Weizenbier.
Seit ich weniger zum Essen gehe und weniger Trinke und mehr Sport mache (Radfahren) sind meine Werte eher schneller hochgegangen.

Also kann man in meinem Fall sagen: " Alkohol in normalen Mengen täglich genossen schadet nicht und hat keinen Einfluß auf eine MM-Verschlechterung.
(Habe allerdings nie Chemotherapie oder andere Therapien gehabt - nur Bisphosphonate)

Zur Kompensation der "Sünden" trinke ich ja fast täglich einen Liter meines "Tumor-Zaubertrunks" (meine Kräuterteemischung). Meistens von 22:00 Uhr bis Mitternacht zum Fernsehen oder am PC.
Jetzt gerade während ich das schreibe habe ich eine Kanne voll (1 Liter) grünen Tee vor mir stehen (Gunpowder Bio Auslese aus dem Reformhaus) und trinke den ohne Zucker.

Der Bayer sagt übrigens: "Saufst, dann stirbst - saufst net, dann stirbst a (auch)" !!!!

In diesem Sinne freue ich mich schon wieder auf meine Rotwein heute Abend.

LG
Rudi

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

thea antwortete auf Alkohol und MM?
29 Jan. 2010 20:13
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Hallo Axel,
sitze gerade hier beim Schreiben und trinke ein Weinchen!
Also,auf unser Wohl und alles Gute!!!!!
Prost,Thea

carina antwortete auf Alkohol und MM?
29 Jan. 2010 12:26
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Hallo Axel,
wünsche Dir alles alles Gute und das Du schnell wieder fit wirst.
Der Rotwein wird seinen Teil dazu beitragen...........:) :)
Gruß Andrea.

Poseidon antwortete auf Alkohol und MM?
27 Jan. 2010 20:38
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Hallo Andrea,


möchte Dir auch "zuprosten".

Habe gestern mein 1. Gläschen Rotwein seit letztes Jahr vor Diagnosestellung getrunken und sowas von genossen.

Habe gerade meine 2. HD hinter mich gebracht und bin erst seit letzten Mittwoch wieder zu Hause.

Den Blick nach vorn und das Leben geniessen.

Viele Grüsse Axel

carina antwortete auf Alkohol und MM?
27 Jan. 2010 13:10
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Hallo in die Runde,
komme gerade von meiner Ärztin. Habe sie heute auf das Thema MM"chen und Alkohol angesprochen (ich genehmige mir nämlich auch ganz gerne einen (oder auch zwei :)).
Sie meinte, solange die Leberwerte mitspielen und man nicht maßlos übertreibt, soll man ruhig Wein oder auch mal ein Schnäpschen trinken, das würde nicht schaden.
Also : Hoch die Tassen!!!!!!!!!!!!!!!!!
Gruß Andrea.

Poseidon antwortete auf Alkohol und MM?
24 Jan. 2010 12:55
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Hallo Joseph,

vielen Dank für Deine Worte.

Mit dem "erst wenn etwas passiert ist" will ich sagen, dass man jetzt bewusster mit allem umgeht. Davon profitiert natürlich die ganze Familie. Der Alltag holt einen ja schnell ein. Arbeiten, Stress, schnelles Essen etc.

Dies hat sich bei uns grundlegend geändert durch diesen "Warnschuss".

Man konzentriert sich auf wesentliche Sachen, dies ist vorher oft untergegangen, weil man sich dem Alltagstrott hingegeben hat.

Die Familie, die Kinder und der Wohlfühlfaktor stehen im Mittelpunkt. Selbst die Kinder (6 und 13 Jahre) sind sensibler geworden, was Ernährung anbelangt.

Wir versuchen gemeinsam als Familie nach vorn zu blicken und hoffen, dass es noch lange so weitergeht. Ich glaube an die Medizin, die Forschung. Das Fortschreiten der medizinischen Möglichkeiten ist gerade in den letzten Jahren rasant vorangekommen beim MM und vielleicht dauert es gar nicht mehr so lange, dass die Bestätigung als "chronische Erkrankung" gegeben ist.

Einen schönen Sonntag Dir noch.


Gruss Axel