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03 März 2022 11:24 - 04 März 2022 13:34
  • Stani
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Hallo, Ranu,

wir nehmen nicht Artemesia annua broken, sondern, weil feiner und wir es mit schlucken (bääääääääh, schüttel), Pulver davon (also gemahlen).
Mein Mann nimmt es sowieso, brauchte also, extra wegen Corona, nicht damit anfangen. Ich habe sofort damit angefangen als unsere Kinder positiv getestet wurden.

Wir nehmen vom BlattPULVER morgens und abends 1 gestrichenen Teelöffel .
Diesen gießen wir mit sehr warmen Wasser auf, so, dass man es gut trinken kann (viertel Tasse etwa).
Man kann die Bitterstoffe etwas verdecken mit Sahne z. B. Hat mein Mann so gemacht. Inzwischen trinkt er es mutig ohne.

Achtung! Wer etwa mit schwacher Immunabwehr zu kämpfen hat, während Therapie, unbedingt kochendes Wasser nehmen, zwecks Keimabtötung.

Wir sind übrigens beide PCR-positiv seit gestern.

Mein Mann hatte "zufällig" einen Antikörpertest gemacht,- unmittelbar vor Infektion.
Ergebnis: 177,55 BAU/ml

Dazu die Info: 2. Comirnaty- Impfung Anfang Oktober 2021. KEINE Boosterimpfung.

Ich muss jetzt kochen, aber ich erzähle euch, wie das so verläuft......

Liebe Grüße- Eva
Letzte Änderung: 04 März 2022 13:34 von Stani.

03 März 2022 08:57
  • Ranu
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Guten Morgen,

nach langer Zeit bin ich heute wieder einmal im Forum. Ich wurde auf euren Austausch aufmerksam, weil mich dieses Thema seit einigen Wochen auch beschäftigt.
Mein Homöopathe hat mir Artemisia annua broken als Tee zur Vorbeugung und auch Behandlung bei Covid 19 empfohlen. Er habe damit gute Erfahrungen gemacht.
Ich habe erst eine Tasse probiert und muß sagen, er schmeckt seeeehr bitter. Aber wenn er wirksam ist...
Wie dosiert ihr denn denn die Blätter?

Liebe Grüße
Ranu

02 März 2022 22:32
  • Stani
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Hallo Joseph,

ichgcp.net/de/clinical-trials-registry/NCT04530617

hier handelt es sich um eine Phase-II- Studie.

Bei Recherchen im Zusammenhang mit der Forschung zu Artemesia annua und Covid 19 stößt man u.a. auf Professor Peter Seeberger, Leiter des Bereichs Biomolekulare Systeme am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung.
Ich habe versucht, mir ein Bild von seiner Glaubwürdigkeit als Wissenschaftler zu machen, um eine Vorstellung von der Seriosität seiner Forschungsergebnisse zu bekommen. Ich habe mir meine Meinung dazu gebildet, überlasse es aber jedem, sich seine eigene dazu zu bilden oder es einfach zu lassen.

www.dw.com/de/faktencheck-welche-medikam...che-nicht/a-56241849

hier wird das ganze auch betrachtet

Lieber Gruß durch die Nacht- Eva

02 März 2022 19:05
  • joseph
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Hi Eva

========So und nun kommt noch was: Artemesia annua und Covid19…………..
Wir waren heute zum PZR- Test……mein Mann hatte heute einen positiven Schnelltest, aber Symptome schon den 3. Tag.===========

Was hat Artemesia annua mit Covid zu tun ?

LG

Joseph

02 März 2022 15:00
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Ja, liebe Ma,
ich weiß, dass Artesunat ein halbsynthetischer Wirkstoff, abgeleitet vom Artemisinin (einem der Hauptwirkstoffe von Artemesia annua) ist. Er wurde als Anti- Malaria- Wirkstoff entwickelt. Erweist sich dort als hilfreich und macht Probleme mit Resistenzentwicklung bei längerer Anwendung.......
Der Mann meiner Schulfreundin (s.o.) nimmt Artesunat. Die von mir verlinkten Studie beruft sich auf Artesunat. Also beides ein dem Artemisinin chemisch nachempfundener Wirkstoff.

Ich selbst bin vorsichtig und skeptisch mit isolierten Wirkstoffen. Mag jeder sehen, wie er will. Ich bin ein Anhänger der Balance.

Fakt ist, obwohl ich den Erfahrungsbericht meiner Schulfreundin hatte, war ich eher skeptisch, es anzuwenden. Ich habe also selbst umfangreich dazu recherchiert. Bin dabei auf den promovierten Pharmazeuten Hans-Martin Hirt gestoßen und habe mich sowohl mit ihm als auch mit dem, was er an Wissen versucht weiter zu geben, befasst. Ich kam zu dem Schluss, dass wir es wagen, die Heilpflanze direkt anzuwenden.
Wir nehmen also KEIN Artesunat, sondern das Blattpulver der Artemesia annua.
Ich wiederhole meine Warnung, dass auch dieses vorsichtig zu dosieren ist und die Leberwerte im Auge behalten werden müssen. Bei schlechten Leberwerten würde ich mich gar nicht ran trauen.

Lieber Joseph,
ich habe nicht vergessen, dass Du Moringa nimmst und scheinbar gut damit fährst.
Moringa wird, in den Kreisen der Naturheilkundigen, selbst als mögliches Antitumormittel angesehen.
Es wird allerdings auch oft in Verbindung mit Artemesia annua genommen. Einerseits wohl als Eisenlieferant (wir sind selbst von Moringa auf Gerstengras umgestiegen), anderseits hält es angeblich die Wirkstoffe des einjährigen Beifuß länger im Blut.
Dazu muss man wissen, dass Tumorzellen einen hohen Eisenbedarf haben und dieses quasi an sich reißen (deshalb die unterschiedlichen Aussagen in der diesbezüglichen Fachwelt: Eisenzugaben ja oder nein). Die Wirkstoffe des Beifuß, greifen die Tumorzellen über diese höhere Eisenbindung an, erkennen sie daran, so ist der bisherige Wissenstand dazu.
So und nun kommt noch was: Artemesia annua und Covid19…………..
Wir waren heute zum PZR- Test……mein Mann hatte heute einen positiven Schnelltest, aber Symptome schon den 3. Tag.
Soweit erst einmal.

Liebe Grüße- Eva

01 März 2022 23:43
  • Mapoli
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Hallo Stani,
zu Erfahrungen kann ich nichts beitragen, muss aber eine Richtigstellung zu Deinem Beitrag beifügen:

Artesunat ist ein synthetisch hergestelltes Arzneimittel!
Es ist nicht ein Bestandteil oder Wirkstoff in der Pflanze Artemesia annua, wie von Dir geschrieben. Es ist ein Derivat von Artemisinin, welches in dem einjährigen Beifuss vorkommt, somit nicht direkt zu vergleichen. Nicht dass es da zu Verwechslungen oder Fehldeutungen kommt. Zur Wirksamkeit oder Ähnlichkeit des Medikaments mit der Pflanze oder zum Einsatz beider unterschiedlicher Mittel kann ich nichts sagen, dazu sollte man einen Pharmakologen zu Rate ziehen.

Liebe Grüße
Ma