Hallo Ma,
bin ein bißchen spät dran und ich hoffe zunächst einmal, dass noch keine Entscheidung gefallen ist, was jetzt gemacht werden soll, denn dann wäre meine Meinung bzw. die der Uniklinik Köln ja nicht mehr so von Interesse.
Ganz kurz: aus aktuellem Anlass bei mir ist die Meinung der Uniklinik Köln die, die 2. SZT so lange wie möglich hinauszuschieben. Mein Doc nannte das: wir spielen auf Zeit, weil sich gerade auf dem Gebiet der Medikamentenforschung unglaublich viel tue. Bei mir haben sich die Tumorzellen wieder leicht erhöht, aber Panik wird zum Glück nicht verbreitet, weil ich mich topfit fühle.
Und von einer Erhaltungstherapie hält er auch nichts. Seit meiner 1. SZT im Mai 2013 habe ich keine Medikamente mehr eingenommen. Er begründet das damit, dass ich im Falle einer 2. SZT besser auf die Therapie anspreche, wenn vorher nichts anderes im Körper ist. Klingt für mich irgendwie logisch... Jetzt wird nur monatlich kontrolliert und im Dezember ne Biopsie gemacht.
Mein Resümee: wenn es keine Anzeichen dafür gibt, dass etwas fürchterlich aus dem Ruder läuft, dann sollte man auch wirklich nur das zulassen, was tatsächlich erforderlich ist. Pro-Forma eine 2.SZT nachschieben halte ich für nicht dienlich und du solltest wirklich, wie Rudi schreibt, deine restlichen SZ da lassen, wo sie sind.