Hallo,
ich bin der Überzeugung, dass es Studien unbedingt geben muss. Das was ich momentan bei meiner Behandlung mit Studienergebnissen mitbekomme kann ich fast nicht in Worte fassen.:bang:
Ich habe leider keine Hintergrund Info aber mir kommt so vor dass die behandelnde Klinik die einen Studienpatienten hat sehr große Geldbeträge bekommt. Ich bin mittlerweile draufgekommen das ich dadurch bestimmte Vorteile genieße. Bei der Zometainfusion bekomme ich immer zusätzlich 1 l. Kochsalzlösung. (Es ist bestimmt gut es ist halt nur lästig 1,5 Std. länger sitzen zu müssen) Außerdem werden immer zusätzliche Untersuchungen gemacht die der "normale Patient" anscheinend nicht bekommt. Mehr Blut- und Urinuntersuchungen, mehr Knochenmarkpunktionen (4 Entnahmen aus einer Stelle aua)
Auf der Krankenakte steht fett Studienpatient. Es wird auch nochmal extra bei anderen Stellen erwähnt man kommt sich dadurch manchmal vor wie ein Privatpatient.
Andererseits wie zb. jetzt die Entscheidung bei mir immer noch aussteht wird teilweise per Losverfahren entschieden, ob man eine 2 HD bekommt ob man eigene oder auch fremde Stammzellen erhält. Ich verstehe nicht warum es nicht mehr Studien zb. zur 2 Hd gibt. Es müssen doch viele Patientenakten schlummern wo man da die Erfahrungen in einem veröffentlichen könnte.
Naja
Habt ihr momentan von der Fa. Morphosys gehört sie sollen mit Celegne schon zusammenarbeiten. Es soll bereits einen Antikörper gegen Leukämie-Lymphom geben. Es hört sich sehr interessant an. An der Börse expolodiert momentan der Kurswert dieser Aktie. Es sollen bahnbrechende Ergebnisse aus Studien vorliegen wo die Phase II und III abgeschlossen ist.
Leider geht es ja heute nur noch um eins um Geld. Deshalb sollten wir Erkrankten den Aktienmarkt gut studieren.
Bis bald
Dani