Hallo Christer,
ich hatte den Prof.Einsele so verstanden, dass 10-20% Prozent bei einer Allo noch versterben,
etwa 5-10% geheilt werden können und dann der Rest eine Remission von etwa 10, manchmal auch mehr Jahren hat. Sicherlich gibt es dann auch noch eine Anzahl von Patienten, die mit Abstoßungsreaktionen kämpfen und einige, bei denen sich das MM in der einen oder anderen Form früher wieder meldet.
Die Zielperspektive in Würzburg aber ist ganz deutlich folgende: Die Zahl der dabei Sterbenden auf weit unter 10% zu bringen und dafür den Anteil der in langjähriger Remission Befindlichen deutlich zu erhöhen. Darum wird auch am Protokoll der Allo durch Optimierung weiter gearbeitet. Das warte ich zunächst einmal ab.
Die Studie mit Carfilzomib-Revlimid-Dexa, beginnend im April, interessiert mich schon sehr.
Alternativ wäre bei mir hier in Oldenburg die Option : Revlimid erst verstärkt und später reduziert mit 1xwöchentlich 40mg Dexa auch denkbar. Zunächst aber möchte ich bei meinem Onkologen der Frage nachgehen, ob ich noch Stammzellen für eine neue autologe SZT habe.
Zeitspanne der Remission nach einer 3. autologen wäre sicher auch nicht mehr als 2-3 Jahre.
Mit Revlimid habe ich mir das so ausgerechnet: 1 Jahr Revlimid+Dexa nach dem normalen Protokoll, dann 6 Monate Revlimid vermindert, 12 Monate evtl. Remission, bei Beginn eines Rezidivs noch mal 12 Monate bis zur nächsten Behandlung (bei mir sind die Veränderungen meist immer etwas schleichend). Das macht insgesamt: 42 Monate bis zur nächsten Behandlung und wäre eine Alternative zur doch belastenden Hochdosischemo.
Soweit im Moment meine Gedanken, die ich in 2 Wochen mit meinem Onkologen diskutiere.
Ich halte euch auf dem Laufenden!
Gruß
bernd