Liebe Alle
Mit Hochspannung habe ich ja die Blutergebnisse meiner Mutter erwartet und leider hat sich nichts verändert - also auf der anderen Seite natürlich zum Glück alles gleich schlecht geblieben und das eben ohne onkologische Behandlung.
Der M-Gradient bleibt bei stolzen 42 Einheiten und damit leider nicht gesunken wie im Laborbefund des Hausarztes mit 30 Einheiten angedeutet. Die Werte scheinen sich mit den Juli 2013 Werten weitgehend zu decken, aber ich muss das alles noch genau auswerten.
Als ich den Onkologen nach einer etwaigen weiteren Therapie gefragt habe, hat er nur große Augen bekommen. Er hätte nicht anders reagieren können, wenn ich ihm gesagt hätte, ich komme vom Mars und ich nehme ihn jetzt mit.
Überhaupt jedes Mal erheiternd, wenn ich sage, daß es meiner Mutter eigentlich recht gut geht und er das nicht glauben kann/will.
Ich bin nun doch ein wenig niedergeschlagen...wir machen nun seit Ende November bzw Anfang Jänner einiges an alternativen Heilmethoden und ich habe mir zwar keine Wunder erwartet, aber irgendeine Form der Verbesserung trotzdem erhofft.
Nun werde ich unser privates Protokoll überarbeiten und weiter optimieren. Mehr bleibt uns ja nicht.
Die einzige medizinische Behandlung ist die Gabe von EPO, was wir heute endlich angefangen haben, da der HB Wert langsam aber eben stetig sinkt. Das war auch der einzige Input von Seiten des Onkologen.
In 2 Wochen feiert meine Mutter ihren 72.Geburtstag. Dann haben wir 2 Jahre genau die Diagnose Myelom.
Ich werde nun einen anderen Onkologen eines anderen Krankenhauses, welcher auch MM Experte ist zu Rate ziehen, ob man noch was versuchen kann oder soll.
Grundsätzlich bin ich im Moment auch nicht traurig, daß keine Therapie erfolgt, weil diese ja immer schnurstracks mit Lungenentzündung ins Krankenhaus geführt hat, aber die Art wie mit Patienten umgegangen wird ist jedes Mal ernüchternd.
Danke für die Aufmerksamkeit, aber ich muss mir das hier von der Seele schreiben.
lg
Pat