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Pat antwortete auf Keine weitere Therapie geplant
15 März 2014 19:13
  • Pat
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
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Hallo Ma,

das sind liebe Worte auch wenn diese natürlich nicht ganz der Realität entsprechen, aber natürlich bin ich noch immer froh, daß meine Mutter am Leben ist und nicht mehr im Krankenhaus sein muss.

Sie kann sich an viele Dinge gar nicht mehr erinnern und ist deshalb oft wieder zu positiv, was ihren Zustand betrifft.

Ein anderes Thema, da hier auf dieser Seite auch der Wiener Experte Prof. Heinz Ludwig immer wieder vorkommt.

Er ist echt der Typ Arzt, den man seinem schlimmsten Feind nicht wünscht, aber für PR Zwecke immer schön lächeln und auf wichtig machen. Dabei sind ihm die Patienten in Wahrheit total wurscht.

Unglaublich - ich müsste hier ja noch ganz andere Worte für diesen Menschen benutzen.

Epo hat in der Vergangenheit sehr gut gewirkt, ich habe nur Angst, daß es den hohen, aber stabilen M-Gradient antreiben könnte. Das wäre sehr blöd...

lg
Pat


Mapoli antwortete auf Keine weitere Therapie geplant
15 März 2014 10:09
  • Mapoli
  • Offline
  • 1707 Beiträge seit
    18 Juni 2011
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Hallo Pat,

von der Seele schreiben tut immer gut. Und Du kannst sicher sein, hier sind immer viel die mitfühlend lesen. Und das alleine kann auch Kraft schicken.
Ich habe zwar keine Ahnung, aber, dass der Onkologe nichts unternehmen möchte kann doch auch bedeuten, dass er die Situation als stabil ansieht, oder nicht? Ich kenne die Werte Deiner Mutter leider nicht, habe nicht immer alle Beiträge hier im Kopf. Aber wenn Ihr Euch unsicher fühlt, ist es auf jeden Fall sinnvoll eine zusätzliche Meinung einzuholen. Epo ist doch schon mal was. Bekomme ich auch seit zwei Wochen.
Ich wünsche Euch einen guten Weg. Kopf hoch!
LG
Ma

Keine weitere Therapie geplant wurde erstellt von Pat
15 März 2014 00:19
  • Pat
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
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Liebe Alle

Mit Hochspannung habe ich ja die Blutergebnisse meiner Mutter erwartet und leider hat sich nichts verändert - also auf der anderen Seite natürlich zum Glück alles gleich schlecht geblieben und das eben ohne onkologische Behandlung.

Der M-Gradient bleibt bei stolzen 42 Einheiten und damit leider nicht gesunken wie im Laborbefund des Hausarztes mit 30 Einheiten angedeutet. Die Werte scheinen sich mit den Juli 2013 Werten weitgehend zu decken, aber ich muss das alles noch genau auswerten.

Als ich den Onkologen nach einer etwaigen weiteren Therapie gefragt habe, hat er nur große Augen bekommen. Er hätte nicht anders reagieren können, wenn ich ihm gesagt hätte, ich komme vom Mars und ich nehme ihn jetzt mit.

Überhaupt jedes Mal erheiternd, wenn ich sage, daß es meiner Mutter eigentlich recht gut geht und er das nicht glauben kann/will.

Ich bin nun doch ein wenig niedergeschlagen...wir machen nun seit Ende November bzw Anfang Jänner einiges an alternativen Heilmethoden und ich habe mir zwar keine Wunder erwartet, aber irgendeine Form der Verbesserung trotzdem erhofft.

Nun werde ich unser privates Protokoll überarbeiten und weiter optimieren. Mehr bleibt uns ja nicht.

Die einzige medizinische Behandlung ist die Gabe von EPO, was wir heute endlich angefangen haben, da der HB Wert langsam aber eben stetig sinkt. Das war auch der einzige Input von Seiten des Onkologen.

In 2 Wochen feiert meine Mutter ihren 72.Geburtstag. Dann haben wir 2 Jahre genau die Diagnose Myelom.

Ich werde nun einen anderen Onkologen eines anderen Krankenhauses, welcher auch MM Experte ist zu Rate ziehen, ob man noch was versuchen kann oder soll.

Grundsätzlich bin ich im Moment auch nicht traurig, daß keine Therapie erfolgt, weil diese ja immer schnurstracks mit Lungenentzündung ins Krankenhaus geführt hat, aber die Art wie mit Patienten umgegangen wird ist jedes Mal ernüchternd.

Danke für die Aufmerksamkeit, aber ich muss mir das hier von der Seele schreiben.

lg
Pat