Neuste Entwicklungen: Heute war mein Vater zur Vorbesprechung in der Strahlenmedizin. Am Dienstag sollte das Gebiet markiert werden und dann bald mit der Strahlentherapie (erst einmal 20, nach 15 kann entschieden werden, dass auch noch 10 stärkere gemacht werden könnten) begonnen werden... Im Anschluss ging es nochmals in die Onkologie. - Da kam (auf einmal?) ein Neurochirurg dazu: Die Schäden an der Hüfte seine zwar stark aber nur von statischer Bedeutung. - Im Brustwirbelkörper 1 gibt es auch größere Läsionen, die wäre viel gefährlicher (aus dem Bericht geht hervor, dass auch im Halswirbelkörper 7 Probleme gibt). Dort müssten die Metastasen operativ entfernt werden - Erst danach sollte bestrahlt werden, dann an Hüfte und im oberen Bereich BWS... Der Chefarzt ist am Montag im Haus, dann werden wir angerufen.
Es wirkt auf mich, dass das alles schlecht organisiert und abgesprochen ist und so nach und nach raus kommt...Ist das normal???
Außerdem hat mein Vater (nach 2,5 Wochen Antibiotika wegen der Lungenentzündung, die letzten 2 Tage ohne Antibiotika) wieder höhere Temperatur - 38,2 rektal. DIe Ärztin wollte ihn gleich da behalten und intravenös Antibiotika geben - er wollte nicht und hat jetzt nochmal 2 Sorten Antibiotika bekommen, muss sich aber melden, wenn es nicht hilft und dann ins Krankenhaus.
Ich habe den Eindruck, dass der Zeitdruck wächst, etwas zu tun und eine Zweitmeinung von HD dadurch rein organisatorisch schwieirger wird... zumal mein Vater heute zum ersten Mal richtig feritg ist - körperlich und auch psychisch...
Was ist da wichtiger??
Danke für euer Mitdenken