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29 Jan. 2014 13:06
  • Cynthi007
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
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Vieln Dank für eure Zusprüche. das beruhigt mich zum Teil schon mal.

Aber wieso spricht der Onkologe dann von Blutkrebs. Und wie sieht es mit der Lebenserwartung aus?

Hattest du auch eine M-GUS, Joseph?

Die "Therapie" sieht lediglich eine Untersuchung des Blutbildes alle 6 Monate vor. Ist das ausreichend?

28 Jan. 2014 22:05
  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
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Liebe Cynthi

Willkommen im Forum

Zuerst einmal

M-GUS (Monoklone Gammopathie unbekannter Signifikanz)
Ein gutartiger Zustand, bei dem ein M-Protein, aber keine zugrundeliegende Erkrankung vorhanden ist.

Solche Infos findest du hier bei AMM-Online entweder unter Literatur oder einfach Suchbegriff eingeben

Hier hast du die Neuauflage : Patientenhandbuch

www.myelom.org/fileadmin/Daten/Literatur...dbuch-Neuauflage.pdf

Zeugin Jehovas

In wieweit sich eine zbs. Eigenstammzelltherapie , also eine Autologe sich mit dieser Religion vereinbahren lässt, das müsste nachgefragt werden bei eurem Bischofsamt, was sicher ist, eine Allogene ist nicht möglich

..........schon möglich, aber nicht mit dem Glauben

Bei der Autologen bekommen Patienten oft in der Applasiephase Blutplättchen, da müsste man im Vorfeld dann versuchen Eigenblut zu spenden, was das Risiko aber birgt, das man versucht etwas auszulöschen, dieses aber zum Scheitern bringen könnte durch das unsaubere Eigenblut

Ausser reine Medikation, seh ich keine grossen Möglichkeiten, leider

Liebe Grüsse

Joseph

PS: ich wäre vor 8 Jahren verstorben, hätte ich Blutplättchen von Drittpersonen ablehnen müssen:roll:

28 Jan. 2014 21:55
  • Mapoli
  • Offline
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    18 Juni 2011
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Hallo Cyntha,

Monoklolane Gammopathie ist gutartig, kann (muss aber nicht) die Vorstufe von Multiplem Myelom sein. Sollte es doch einmal ein MM werden, hat Deine Mutter auch viele Therapiemöglichkeiten ohne eine Blutübertragung zu benötigen. Hier findest Du einiges unter MGUS zu dem Thenma in der Suchfunktion oben. Also erst mal keine Panik!
Andere hier werden Dir sicher noch bessere Informationen geben können.

Alles Gute für Deine Mama.
LG Ma

Monoklonale Gammopathie bei Zeugen Jehovas wurde erstellt von Cynthi007
28 Jan. 2014 21:40
  • Cynthi007
  • Autor
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    03 August 2026
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Hallo liebe Forum-Gemeinde,

ich selbst bin Angehörige und versuche auf diesem Weg Informationen und Beruhigung zu finden.

Meine Mutter hat eine monoklonale Gammopathie diagnostiziert bekommen. Die Infos im Netz sind für mich als Laien sehr schwer zu verstehen. Der Onkologe sagte ihr es sei Blutkrebs. Also eine Form der Leukämie, nehme ich an. Auch wenn die Einträge im Netz eher auf Konchenkrebs hinwiesen. Ist eine monoklonale Gammopathie Krebs? Meine Mutter ist 64 und Zeugin Jehovas. Es handelt sich noch nicht um ein multiples Myelom. So weit der Befund, den sie mir vorgelesen hat übers Telefon.

Ich möchte gern wissen wie schlecht die Prognose ist und was man tun kann. Als Zeugin Jehovas leht sie Bluttransfusionen ab. Blutkrebs und ohne Transfusionen wird wahrscheinlich kaum möglich sein.

Selbst Betroffene bitte vor. Jede Antwort hilft mir. Ich mache mir große Sorgen, weil die Prognose beim multiplem Myelom ja recht düster ist. Wie sieht es mit ihrer Erkrankung aus? Ist das heilbar auch für Zeugen Jehovas? Und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es ein multiples Myelom wird?

Wahrscheinlich sind meine Sorgen lachhaft für selbst Betroffene, aber ich habe da ganz schön zu knabbern. So wenig darüber zu wissen, finde ich sehr schlimm.