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christine antwortete auf Rücken, Stenose
23 Jan. 2014 19:56
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    03 August 2026
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Ja das stimmt..... monatelange im KraHaus hängen und dann immer noch nicht fit zu sein, oder noch schlimmer, ist ja keine so lustige Sache bei unserer Lebenszeit...... bei mir sind tatsächlich 2 wirble zusammengesackt. Einer keilförmig. Beide klemmen die Nervenbahn ein wenig ein = daher Stenose. Na ja mal sehen.

Ich wäre mit den Zähnen übrigens auch vorsichtig:o:o.

rudi antwortete auf Rücken, Stenose
23 Jan. 2014 13:52
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christine schrieb: Rudi, München deshalb, weil wir da unsere D-Adresse haben. Bin ja so schön praktisch:-) Ich habe keine neuen Einbrüche, sowieso keine Deckenplatteneinbrüche sondern Kompressionsschäden an 2 Wirbeln (T3 und Lendenwirbel)


Hallo Christine,
habt ihr da in München dann auch eine Wohnung? Das wäre natürlich ein Grund für München!

Was verstehst du unter Kompressionsschäden? Deck-oder Bodenplatteneinbrüche sind auch Kompressionsschäden an Wirbeln.
Wenn die Wirbelkörper die sogenannte Fischwirbelform angenommen haben (Keilförmig und oben und unten etwas eingebeult) dann liegen sogenannte Kompressionsdeformationen vor. Diese können schnell durch Deckplatteneinbrüche entstehen oder langsam durch stetiges Knochenbälkchensintern unter Belastung oder Osteoklastenfehlfunktion durch das Myelom.

Oft geschied dieser Prozess ohne starke Schmerzen. Nur bei verdrehten Belastungsbewegungen spürt man einen stärkeren Schmerz für Sekunden bis Tage. Wenn sich das Ganze wieder gesetzt hat, dann sind die Schmerzen wieder weg oder wenigstens gut erträglich.
Dringender OP Bedarf (Notfall) tritt ein, wenn ein Knochenstück der Wirbelhinterkante in den Spinalkanal eindringt und diesen Komprimiert.

Schmerzen sind immer blöd und versuen einem den Tag. Ich habe seit das Jahr 2014 angefangen hat immer wieder Zahnschmerzen und bin zur Zeit laufend bei der Zahnärztin um einige "Baustellen" zu sanieren. Morgen um 14:00 habe ich wieder einen Termin.
Eigentlich müsste ein kariöser Weißheitszahn raus und ein seit 35 Jahren Wurzelbehandelter und überkronter Backenzahn war auch kariös unterwandert. Er müsste auch gezohen werden, aber ich habe die Zahnärztin über das Kiefernekroserisiko bei Extraktionen aufgeklärt und sie hat die Problematik und das Risiko sofort verstanden. Sie versucht jetzt die Zähne nochmal zu retten und entsprechend zu versorgen.
Ich habe wirklich keine Lust meine letzten paar Jahre mit Kiefernekrose leben zu müssen. Die Angst ist eben groß - es könnte ja auch gut gehen und gar keine Kiefernekrose auftreten - aber ich habe eben zu große Angst davor.
Ich habe mir auch erst am 8. Januar wieder Bondronat geben lassen, da müsste man sowieso jetzt 2-3 Monate warten bis man einen Zahn Ziehen kann.

Du siehst, du bist nicht alleine mit der Probelmatik
"Was soll ich tun, guter Rat ist jetzt teuer"? Du zur Zeit mit dem Rücken und ich mit den Zähnen :bang:

Am Ende müssen wir immer selbst entscheiden und hoffen, daß wir richtig entschieden haben. Leider merkt man das oft erst nach 1, 2 oder mehreren Jahren ob der eingeschlagene Weg der richtige war.

Hoffen wir, daß wir, wenn der Frühling und Sommer kommt keine Schmerzen mehr ertragen müssen und sich alles zum Besseren einstellt.

LG
Rudi






Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

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lisa_kotschi antwortete auf Rücken, Stenose
23 Jan. 2014 12:53
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Liebe Christine,

wg. eines Münchner Arztes werde ich mich bei einem Münchner Mitpatienten schlau machen. Dieser Mitpatient, der an einem der seltenen lokalen Plasmozytome schwer erkrankt war, wurde im Klinikum Großhadern erfolgreich operiert und kann sogar wieder laufen/gehen.

So bald ich Näheres weiß, melde ich mich wieder bei Dir.

Liebe Grüße
Lisa

christine antwortete auf Rücken, Stenose
23 Jan. 2014 00:40
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Danke, liebe Rita und Rudi
huhuhu wenn ich das lese, zucke ich wieder zusammen und denke dass ich aushalten soll mit meinen Schmerzen. Als ich das heute morgen geschrieben habe, war ich seit 4:00 wach wegen Schmerzen. Heute tagsüber ging es wieder ganz ok---- hm.

Rudi, München deshalb, weil wir da unsere D-Adresse haben. Bin ja so schön praktisch:-) Ich habe keine neuen Einbrüche, sowieso keine Deckenplatteneinbrüche sondern Kompressionsschäden an 2 Wirbeln (T3 und Lendenwirbel) daher auch die Stenzen. Aber mir ist schon klar dass das ein Risiko ist.:o

Euch weiterhin gute Remission!

Rita antwortete auf Rücken, Stenose
22 Jan. 2014 23:56
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Liebe Christine,
nachdem am 25.05. bei mir der pathologische Bruch des LWK2 (völlig weg) festgestellt wurde und ich sofort ins Khs musste - wurde ich am 05.06.2013 im Skt. Gertrauden Krankenhaus durch einen sehr netten, kompeten Neurochrirugen operiert - Stenose LWK3 bis BWK 12 - bisher nach Kontrollen gut verheilt -Schrauben zwar dicht an den auch morschen Deckplatten(-einbrüchen) - meine nächste Besprechung mit dem Neurochirugen ist am 30.01.2014
Dr. med. Martin Merkle
Telefon: (030) 8272 - 2580
E-Mail: martin.merkle@sankt-gertrauden.de

www.sankt-gertrauden.de/abteilungen-und-...rochirurgie/nch-team

Drückt bitte die Daumen, das alles in Ordnung ist und bleibt!
Leider muss ich noch bis Ende März 2 Zyklen Revlimid durchstehen (Nebenwirkungen:cry:) und im September wurde bestrahlt - das hat die Rückenheilung wieder etwas zurückgeworfen.

Ich hab mich dort gut betreut und operiert gefühlt - soll in Berlin eine/ die beste Adresse Neurochirurgie sein - mein Onkologe hat mich dorthin verwiesen ... ich bin gar nicht erst zu Hause gewesen.

Alles Gute für alle hier im Forum! Rita

rudi antwortete auf Rücken, Stenose
22 Jan. 2014 22:47
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Hallo,
du willst unbedingt nach München ? Ich kann zu München nichts sagen.
Ich wurde 1999 nach Karlsbad-Langensteinbach mit bester Empfehlung vermittelt. Damals leitete noch Professor Harms die Wirbelsäulen OP Abteilung. Er ist wohl jetzt schon in Ruhestand.

Aber diese Abteilung ist auch sicher mit neuer Leitung eine der renomiertesten in Europa / Welt.
Jetzt ist wohl Prof. Dr. med. Tobias Pitzen der leitende Arzt.

Hier mehr:
www.klinikum-karlsbad.de/medizin-und-pfl...hirurgie/profil.html

www.klinikum-karlsbad.de/international-office/spine-center.html

Die Frage ist nur, was kann man noch machen, wenn viele Wirbelkörper einen Deckplatteneinbruch haben bzw. zusammengesintert sind. Bei solchen Korrekturen von Stenosen benötigt man noch gute Ventrikel und Wirbelkörper um Schrauben hineinzudrehen (Ventrikelschrauben).
Um eine Stenose gerade zu richten müssen längere Stäbe über viele Wirbelkörper angebracht werden und mit genügend Schrauben auf Zug und Spannung gebracht werden, damit die Wirbelsäule gerade gerichtet bleibt.

Aber du müsstest einfach mal zur Sprechstunde mit deinen vorhandenen Unterlagen gehen und dann müssen die entscheiden ob es möglich ist was zu machen.

Hast du denn neue Einbrüche gehabt oder sind das noch alte von vor der autologen SZT?

LG
Rudi

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

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