christine schrieb: Rudi, München deshalb, weil wir da unsere D-Adresse haben. Bin ja so schön praktisch:-) Ich habe keine neuen Einbrüche, sowieso keine Deckenplatteneinbrüche sondern Kompressionsschäden an 2 Wirbeln (T3 und Lendenwirbel)
Hallo Christine,
habt ihr da in München dann auch eine Wohnung? Das wäre natürlich ein Grund für München!
Was verstehst du unter Kompressionsschäden? Deck-oder Bodenplatteneinbrüche sind auch Kompressionsschäden an Wirbeln.
Wenn die Wirbelkörper die sogenannte Fischwirbelform angenommen haben (Keilförmig und oben und unten etwas eingebeult) dann liegen sogenannte Kompressionsdeformationen vor. Diese können schnell durch Deckplatteneinbrüche entstehen oder langsam durch stetiges Knochenbälkchensintern unter Belastung oder Osteoklastenfehlfunktion durch das Myelom.
Oft geschied dieser Prozess ohne starke Schmerzen. Nur bei verdrehten Belastungsbewegungen spürt man einen stärkeren Schmerz für Sekunden bis Tage. Wenn sich das Ganze wieder gesetzt hat, dann sind die Schmerzen wieder weg oder wenigstens gut erträglich.
Dringender OP Bedarf (Notfall) tritt ein, wenn ein Knochenstück der Wirbelhinterkante in den Spinalkanal eindringt und diesen Komprimiert.
Schmerzen sind immer blöd und versuen einem den Tag. Ich habe seit das Jahr 2014 angefangen hat immer wieder Zahnschmerzen und bin zur Zeit laufend bei der Zahnärztin um einige "Baustellen" zu sanieren. Morgen um 14:00 habe ich wieder einen Termin.
Eigentlich müsste ein kariöser Weißheitszahn raus und ein seit 35 Jahren Wurzelbehandelter und überkronter Backenzahn war auch kariös unterwandert. Er müsste auch gezohen werden, aber ich habe die Zahnärztin über das Kiefernekroserisiko bei Extraktionen aufgeklärt und sie hat die Problematik und das Risiko sofort verstanden. Sie versucht jetzt die Zähne nochmal zu retten und entsprechend zu versorgen.
Ich habe wirklich keine Lust meine letzten paar Jahre mit Kiefernekrose leben zu müssen. Die Angst ist eben groß - es könnte ja auch gut gehen und gar keine Kiefernekrose auftreten - aber ich habe eben zu große Angst davor.
Ich habe mir auch erst am 8. Januar wieder Bondronat geben lassen, da müsste man sowieso jetzt 2-3 Monate warten bis man einen Zahn Ziehen kann.
Du siehst, du bist nicht alleine mit der Probelmatik
"Was soll ich tun, guter Rat ist jetzt teuer"? Du zur Zeit mit dem Rücken und ich mit den Zähnen :bang:
Am Ende müssen wir immer selbst entscheiden und hoffen, daß wir richtig entschieden haben. Leider merkt man das oft erst nach 1, 2 oder mehreren Jahren ob der eingeschlagene Weg der richtige war.
Hoffen wir, daß wir, wenn der Frühling und Sommer kommt keine Schmerzen mehr ertragen müssen und sich alles zum Besseren einstellt.
LG
Rudi