Lieber Joseph,
In den USA gibt es eben auch erschreckend viel Adipositas, auch unter der schwarzen Bevölkerung. Das kann schon mit Essensgewohnheiten auch zusammen hängen, spräche dann aber auch für eine genetische Veranlagung.
Warum Männer häufiger als Frauen? Testosteron???
Ich glaube kaum, dass die Schwarzen eher vegan leben, sagen wir mal, oder so viel anders essen als die anderen Amerikaner. Vielleicht bilden sie weniger Vitamin D? Außerdem sind Arme und ich denke ein Großteil der Schwarzen in Amerika ist immer noch arm, eher krank und sterben 8 Jahre früher als Reiche.
Wobei MM ja eher eine Krankheit der Reichen ist.
In der China Study ist dieser Zusammenhang mit Reichtum, oder sagen wir mal reich gedeckteren Tischen und Krebs auch mal aufgelistet. Die arme Bevölkerung hat eben zum Reis wenig Fleisch und tierische Proteine dazu und ist entsprechend gesünder (oder hat weniger Krebs) in China.
Es gibt übrigens weltweit ( sagt der amerikanische Professor Campbell der Studie) keine umfassendere Studie, die Ernährung und Krebs vergleicht. Außerdem ist diese Studie nicht mit materiellen Interessen verknüpft gewesen, wie alle Pharmastudien. Warum sollen diese dann denn seriöser sein, liebe Margret?
Die China Study kam deshalb zustande, weil Tschang Kei Tschek an Krebs erkrankt war und Kraft seiner sozialistischen Macht, ein umfassendes Krebsregister in ganz China aufstellen lassen hat, was weltweit am exaktesten und umfassendsten ist. (wegen der Menge an Einwohnern auch)
Sozialismus eben, da hat die Überwachung auch mal was sinnvolles in der Folge.
Ich halte die Pharmastudien überhaupt nicht für seriös, wie soll man denn nachweisen, dass man an dem verabreichten Medikament gestorben ist, wenn man sich nicht klonen kann und die Sache auch ohne Medikament vergleichen????
Es werden ja immer nur unterschiedliche Personen verglichen. Aber die Krankheit ist ja so unterschiedlich ausgeprägt und selbst verschiedene Chromosomenschäden treten auf und alle bekommen aber das gleiche Medikament??? Standardbehandlung. Aber wer ist Standard? Bei Brustkrebs kann man schon testen, wer auf welche Chemo anspricht. Beim MM? Standard.
Die Versicherungssummen sind horrend, aber wer will als kranker Patient den Nachweis führen, dass zum Beispiel eben Bortezomib die Nekrose dann ausgelöst hat?
Wie soll man das machen? Auf mich wirkt das wie ein Himmelfahrtskommando. Eine Seite lang, ist beschrieben, welche Summen man haben kann.... Aber man unterschreibt gleichzeitig, dass man alle Risiken trägt. Ist doch absurd. Genauso wenig Rechte wie die Versuchsratten.
Nicht aufschreien bitte, manchmal habe auch ich die Nase gestrichen voll vom krank sein und ausgeliefert sein. Manchmal komme ich mir vor, wie in der Rinderherde zum Schlachthof, da würde ich eben gern ausbrechen!
Meine Wut muß manchmal raus.(':bang:')
Danke Euch, dass Ihr mich ertragt
TRotzdem alles Liebe
Angela