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05 Jan. 2010 09:26
  • Ela
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    31 Juli 2026
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Hallo Sabine,
da Du den Gastaccount genutzt hast, habe ich gerade festegestellt, dass Du meine private Mail gar nicht lesen kannst. Wenn Du noch nähere Informationen willst, schicke mir doch einfach eine Mail über das Forum oder an
escargot1968@yahoo.de,
Liebe Grüße
Ela

03 Jan. 2010 12:02
  • sergio
  • Offline
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    27 Oktober 2009
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Waehrend meines letztes KH aufenthaltes war mein Zimmernachbar ein 28jaehriger,
unverheirateter junger Mann, Diagnose Lymphom, und der verschieden Zyklen Chemo vor
sich hatte/hat, er sagte mir, dass er vor Beginn der Therapie sein Sperma abgegeben hatte
und dieses eingefroren wurde, um spaeter evtl. noch Vater werden zu koennen.
Also da ist schon was wahres dran, man sollte evtl. vor der Chemo auf Spermasammlung
bestehen, hinterher weiss man nie, was langfristig passieren wird.
gruss
sergio

Sergio

03 Jan. 2010 00:06
  • rudi
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    23 Oktober 2009
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Hallo,
ich habe eben beim suchen nach was anderem folgenden Satz gefunden:

"Zytostatika schädigen darüber hinaus das noch ungeborene Kind. Frauen wie Männer müssen daher während und in den ersten zwei Jahren nach einer Chemotherapie nach einer sicheren Methode verhüten."

Hier war ja das Thema: "Schwangerschaft" nach HD Chemo noch möglich??

Also Vorsicht mit dem zu schnellen Versuch nach einer HD Chemo. Man weiß ja schon daß die Zytostatika noch längere Zeit nach der Cheotherapie im Körper nachweißbar sind und viele empfehlen ja eine spezielle "Entgiftungstherapie".

Nach dem obigen Satz bedeutet das ja, das die Zytostatika noch bis zu 2 Jahre in einer Konzentration im Körper vorhanden sein können, daß das ungeborene Kind geschädigt werden kann. Und dieser Schaden muß nicht gleich sichtbar sein, es könnte ja auch sein, daß das Kind einen oder mehrere Erbgutschäden davonträgt und erst viel später eventuell dann im Erwachsenenalter daran erkrankt.
Deshalb ist die angesprochene Doktorarbeit mit geringer Nachbeobachtungszeit nur vorsichtig zu bewerten.

Es ist schon verdammt mieß, wenn junge MM Patienten, die noch Familienplanung vor sich hatten dann doppelt bestraft werden und solch schwierige Entscheidungen zu treffen haben bzw. darauf ganz verzichten müssen.

LG
Rudi



Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

29 Dez. 2009 16:56
  • Ela
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    31 Juli 2026
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Hallo,
habe dir gerade eine private Mail geschrieben
Ela

28 Dez. 2009 11:59
  • joseph
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    31 Juli 2026
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Hallo Sabine

Genau das ist das was ich aussagen wollte

Es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen ALLO und AUTO-logen Stammzellenthrerapie

Ich bin persöhnlich überzeugt, bei der AUTO liegen die Werte noch höher und noch besser, somit erhöht sich auch die Möglichkeit einer Schwangerschaft

Du schreibst, dein Mann hat die HD mit SZT, nur dein Beitrag behandelt hier eher Frauen.......... es gibt aber auch eine ähnliche Studie über Männer, hatte die mal vor Jahren gelesen, da meine Frau und Ich das Kinderzeugungsalter und den zusätzlichen Kinderwunsch nicht mehr hatten, war somit dieses Thema gegessen

Kinder "können" was Schönes sein, auch mit MM, ich kann sehr gut verstehen, dass im Alter von 30----35 einem der Wunsch nach einem kleinen Krachmacher am Herzen liegt, ich erlaube mir, aus persöhnlicher Erfahrung , zu versuchen euch einen kleinen Rat mit auf den Weg zu geben.

Meine Diagnose bekam ich damals mit 44, unser jüngster Sohn, Andy, war gerade mal 16 geworden im Januar, zum Schuhlabschluss fehlten Andy noch 3 Jahre, mit Ehrenrunde wurdens dann 4 ......... meine Lebenerwartung mit 3 ... danach 8 Knochenläsionen wurde auf maximal 2 Jahre begrenzt, was glaubst du, ging mir als MM-Patient damals durch den Kopf, es war nicht die Sorge um meine Krankheit, nein, es war ein täglicher Kampf um Überleben, damit Sonja meine Frau nicht den Druck hatte, mich zu pflegen, Andys Schule zu finanzieren, usw. .....................

Meine Frau Sonja, sollte nicht die Erfahrung erleben müssen, die meine Mutter und meine Geschwister erleben mussten, als mein Vater seine unheilbare Krebsdiagnose mit 44--> fast 45 bekam und seine 46 nicht mehr erreichte, wir Geschwister waren damals 21 --- 20 -- 11 -- 10

Wenn ich euch Beiden einige Tips mit auf den Weg geben darf,

versucht euch Lebensqualität auf zu bauen,
versucht zu Leben,
legt euch keine Steine in den Weg,
geht oder fliegt der Sonne entgegen (Vitamin D = Extra-Power gegen MM)
Wir haben einen Enkel ............. ein wunderschönes Gefühl den zu verwöhnen
usw.,
es gibt soviele schöne "Kurzzeitbindungen", die man geniessen kann


Ich denke, Ihr habt verstanden, was ich ausdrücken möchte

Seid mir nicht böse, wollte nur meine persöhnliche Erfahrung und Meinung mitteilen

Ich wünsch euch noch alles Gute für die verbleibenden restlichen Tage von 2009

Joseph





28 Dez. 2009 10:03
  • gast
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Hallo, ich bins nochmal, Sabine!

Bin bei meinen Internetrecherchen auf folgende Doctorarbeit gestoßen, die vielleicht für die, die sich auch mit dem Thema beschäftigen, interessant sein wird:

Hochdosis-Chemotherapie mit anschließender
autologer Stammzelltransplantation
Von der Medizinischen Fakultät der
Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen
zur Erlangung des akademischen Grades eines Doktors
der Medizin genehmigte Dissertation
vorgelegt von
Stefan Wilop
aus Kempen
Berichter: Herr Universitätsprofessor
Dr. med. R. Osieka
Herr Universitätsprofessor
Dr. med. C. Mittermayer
Tag der mündlichen Prüfung: 16.09.2002
Diese Dissertation ist auf den Internetseiten der Hochschulbibliothek online verfügbar

Durch die Hochdosis-Chemotherapie kommt es bei vielen Patienten zu Einschränkungen
der Fertilität. In einer Studie von Sanders et al. wurde dieser Aspekt an 331 Patienten
untersucht, die durch Hochdosis-Chemotherapie mit anschließender allogener
Knochenmarktransplantation behandelt wurden. Von 176 Frauen wiesen nur 57 nach der
Transplantation wieder einen normalen Zyklus auf, 25 davon wurden während der
Nachbeobachtungszeit schwanger. Bei nur 75 der 155 Männern war anschließend eine
Produktion vitaler Spermien festzustellen. Dabei wurden 28 Partnerinnen der behandelten
Männer schwanger. Eine erhöhte Rate an Spontanaborten wurde nicht festgestellt, jedoch
wurden acht von 44 Kindern der transplantierten Frauen vor der 37.
Schwangerschaftswoche entbunden. Von den 55 Lebendgeburten der Partnerinnen der
transplantierten Männer wurden nur zwei vor der 37. SSW entbunden [77].