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lieschenmeier antwortete auf revlimid
13 Dez. 2013 19:10
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    03 August 2026
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Vielen Dank für die Antworten. Sicher reagiert jeder anders und wir stecken den Knopf nicht in den Sand. Da meine Mutter alleine wohnt, mache ich mir natürlich auch Gedanken, ob sie ihren Haushalt, kochen etc schafft. Ich wohne 20 km entfernt und fahre immer einmal die Woche hin, ich nehme ihr auch oft essen mit.

Lumpi antwortete auf revlimid
13 Dez. 2013 11:05
  • Lumpi
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    03 August 2026
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Hallo,

grundsätzlich seh ichs so wie Margret, aus anekdotischen Berichten über Nebenwirkungen anderer Patienten kann man wenig ableiten.

Trotzdem kann ich den Wunsch nachvollziehen, einfach mal konkrete Erfahrungen zu lesen.
Hier also meine in Kürze:
In 12 Monaten Revlimid zur Erhaltung (25mg, ohne Dexa) hatte ich häufig Probleme mit Atemwegsinfekten. Nach Absetzen wars sofort besser, gut möglich also, dass das Rev da mitverantwortlich war. Das Blutbild war dabei meist sogar weitgehend im Normbereich, wenn auch nicht ideal.
Sonst hab ich nix gehabt.

Aber nochmal ganz deutlich: Andere haben natürlich die Thrombosen, Neuropathien, Blutbildveränderungen etc.
Es ist also immer wichtig, auf Anzeichen für diese Nebenwirkungen zu achten.

LG

rudi antwortete auf revlimid
12 Dez. 2013 23:56
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    23 Oktober 2009
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Hallo,
ich habe in der DSMM XII Studie Revlimid in den 4 Induktionszyklen 25mg mit 40mg Dexamethason und Doxorubizin bekommen und dann nach den autologen SZT 1 Jahr lang 10mg Revlimid alleine zur Erhaltung durchgehend jeden Tag.

Nebenwirkungen hatte ich keine merkbaren. Nur muss ich sagen, daß ich schon im ersten Zyklus der Induktionstherapie einen Tag Vorhofflimmern am Herz bekommen habe. Das hatte ich in den 58 Lebensjahren davor niemals.
Diese meist eintägigen Vorhofflimmerattacken habe ich während der gesamten 2 jährigen Therapiedauer ca. einmal bis max. zweimal im Monat für 8 bis 16 Stunden.
Während der Stammzellstimmulation durch HD Chemo hatte ich in Würzburg mal das maximale Vorhofflimmern von ca. 3 Tagen ununterbrochen.

Man kann nicht beweisen, ob das Revlimid das Vorhofflimmern verursacht hat, da ich ja ständig auch noch andere Sachen bekommen habe. Es kann auch die Kombination von allem daran schuld gewesen sein.

Aber bei Revlimid steht ja in der Beipackinfo (Produktinfo) auch drin, daß man Herzrhythmusstörungen und damit wahrscheinlich auch zum Teil Vorhofflimmern bekommen kann.

Aber Beipackzettel brauch man garnicht erst zu lesen, denn danach kann man quasi alle Nebenwirkungen bekommen die es überhaupt gibt. Die Hersteller wollen sich da vorwiegend auch rechtlich absichern, damit keiner sie anklagen kann, wenn er eine der aufgeführten Nebenwirkungen bekommt.

Aber ich habe auch den Verdacht auf Doxorubicin, das schädigt auch die Herzmuskelzellen.

Auf jedenfall haben die Vorhofflimmerattacken pünktlich nach der Therapie (nach Ende der Revlimid-Erhaltung) aufgehört.
Fazit: Keine Medis mehr - keine Herzprobleme mehr :D

Aber wie schon oben andere geschrieben haben, kann jeder Patient anders reagieren und du solltest dich von Erfahrungen der Anderen nur die positiven Brichte raussuchen:wink:

Insgesamt ist Revlimid gut verträglich und es gibt keinen Grund aus Angst davor eine Therapie mit Revlimid abzulehnen. Der Nutzen bei aktivem Myelom ist viel größer als eventuelle Nebenwirkungen.

LG
Rudi




Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

Margret antwortete auf revlimid
12 Dez. 2013 21:30
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lieschenmüller, mach dir nicht mehr Sorgen, als unbedingt nötig. Was nützt es dir, wenn hier jemand von seinen Nebenwirkungen schreibt? Jeder Patient ist anders. Was würdest du daraus für dich ableiten???

In erster Linie geht es um die Wirkung, nicht um die Nebenwirkungen. Ich hoffe, dass die Wirkung bei euch positiv ist und sich die Werte deutlich verbessern.

Liebe Grüße,
Margret

lieschenmeier antwortete auf revlimid
12 Dez. 2013 20:10
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Ich hab die Broschüre gelesen,nur wollte ich wissen, wer diese Therapie schon gemacht hat und wie es demjenigen ergangen ist.
Bin gerade am tiefpunkt und sehr unglücklich.
Zumal mein Vater vor 13 jahren an Bauchspeicheldrüsekrebs verstorben ist.

joseph antwortete auf revlimid
12 Dez. 2013 20:03
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Hallo Lieschenmeier

Zuerst mal, willkommen im Forum

Hier im Forum hast du auf der linken Seite eine Leiste mit Literatur

www.myelom.org/literatur.html

dort findest du die komplette Brochüre betreffend Lenalidomide/ Revlimide , da wirst du fündig betreffend die Nebenwirkungen

Nebenwirkungen können ganz unterschiedlich auftauchen, leider ist nicht jeder Patient identisch und verträgt das REV mit DEXA gut, aber lese bitte selber.

Liebe Grüsse

Joseph