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Pat antwortete auf Neuroleptika?
08 Dez. 2013 19:44
  • Pat
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    03 August 2026
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Vielen Dank für euer Feedback.

Nach einer Woche kann ich berichten: der mentale Zustand meiner Mutter ist fast wieder normal. Wir haben auch den Rest der Medikamente abgesetzt und ich gebe ihr nur bei Bedarf etwas gegen Unruhe, damit sie abends einschlafen kann.

Sind die ganzen Mediziner denn einfach nur irre???

Ich bin so wütend!!!

lg
Pat


Pirjoinkeri antwortete auf Neuroleptika?
02 Dez. 2013 14:22
  • Pirjoinkeri
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    09 Mai 2012
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Hallo Pat,

Wie bei einigen anderen Epilepsie-Medikamenten auch ist bei Levetiracetam (Keppra®) nicht so ganz klar, auf welche Weise es eigentlich wirkt. Vermutet wird, dass Levetiracetam die Ausschüttung des Botenstoffs GABA (Gamma-Amino-Buttersäure) im Gehirn ankurbelt und auf diese Weise die Übererregbarkeit der Nervenzellen vermindert. Wie es auch sei, das Mittel kann nachweislich die Neigung zu Krampfanfällen unterdrücken.

Wie dort steht, wirkt das Medikament ähnlich wie z.B. Lyrica, beide Antiepileptika. Kann es sein, dass deine Mutter unter PNP leidet?
Ich habe ja auch Lyrica ca. 8 Monate genommen.
Wobei lustig:o finde ich schon den ersten Satz, es wirkt, nur keiner weiß warum:P.
Schade, dass es kein solches Medikament gegen MM gibt, man wird gesund und keiner weiß warum.
Oder nennt man sowas Wunder?

LG an alle

Margret antwortete auf Neuroleptika?
01 Dez. 2013 23:21
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    03 August 2026
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Lieber Pat,

bei den Schilderungen zum Zustand deiner Mutter wundert mich immer wieder, welchen Cocktail an Medikamenten sie verordnet bekommt - nicht gegen dass MM, sondern...

Es ist natürlich als Laie und Leser unmöglich, den Zustand deiner Mutter und die nötigen Medikamente zu beurteilen und ich gehe grundsätzlich davon aus, dass Ärzte wissen (sollten), was sie tun... aber mir scheint, dass einiges aus dem Ruder läuft: Sie bekommt Mittel für ihren geistigen/spychischen Zustand und das macht sie nur noch verwirrter, wenn ich deine Schilderungen richtig verstehe.

Es muss doch möglich sein, in Ruhe mit einem vernünftigen Arzt ein vernünftiges Gespräch über die (Nicht?)Notwendigkeit der div. Medikamente zu führen. Vielleicht kann man sich aus der einen oder anderen Pille langsam ausschleichen und vorsichtig schauen, wie sich das auf den Zustand auswirkt. Vor plötzlichem Absetzen in Eigenregie kann ich bei Psychopharmaka nur warnen.

Übrigens ist es keine Schande, sich für die Pflege und Versorgung professionelle Hilfe und Unterstützung zu holen. Das Letzte, was deine Mutter braucht, ist ein völlig ausgebrannter Sohn, der ihr irgendwann nicht mehr helfen kann. Und glaub mir, ich weiss leider, wovon ich da rede...

Pass gut auf dich, auf euch beide, auf!
Liebe Grüße,
Margret

P.S.: Nein, es wird nicht immer "alles gut". Aber man kann ja versuchen, dass es nicht schlimmer und vielleicht sogar etwas besser wird.

Jeanny150765 antwortete auf Neuroleptika?
01 Dez. 2013 22:31
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    17 Juni 2010
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Lieber Pat,

das tut mir alles wirklich leid,wie das Myelom bei Euch läuft.
Es ist traurig und Du bist jetzt richtig gefordert und gehst an Deine Grenzen.Nicht nur was die Pflege betrifft,es kommt ja auch der Schmerz hinzu,das Du Deine Mutter so leiden sehen musst.
Ich würde auch,wie Caro schreibt gucken,wie es Deiner Mutter ohne diesen Tabletten geht.Ich hab es schon einmal geschrieben...meine Mutter bekam Tabletten,wo von es Ihr richtig schlecht ging und nach Absetzen war es besser mit Ihrem Allgemeinzustand.Was macht das Myelom,wird Sie dahingehend noch therapiert?Ich möchte mir nicht ausmalen,was das für eine schwere Zeit ist und muss dann auch gleich an Rudi denken(liebe liebe Grüße)der mit einem Myelom auch noch um seine Frau kämpft.Ich kann bald wirklich nicht mehr sagen das "Alles gut "wird.Und doch kämpft man weiter und hofft.Beten?????Ja!!!!nd Curcumin,Löwenzahn und Gerstengras,mehr bleibt wohl nicht.Aber trotzdem kann es auch wieder bergauf gehen und das wünsche ich Euch ganz besonders.

LG
Jeanny

Caro antwortete auf Neuroleptika?
01 Dez. 2013 11:06
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Hallo Pat,

mein LG bekam in seinen letzten Tagen Neuroleptika vom Hausarzt verschrieben, weil er verwirrt und unruhig war.
Der Palliativarzt hielt gar nichts davon, weil es zwar äußerlich den Patienten ruhig stellt, aber im Inneren die Unruhe weiter tobt.
Ggfalls würde ich das Zeug einfach absetzen und schauen was passiert. Oder besser noch einen anderen Arzt fragen.

Alles Gute für Dich und Deine Mutter

Caro

Neuroleptika? wurde erstellt von Pat
30 Nov. 2013 21:45
  • Pat
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    03 August 2026
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Da bin ich wieder mal und das mit einem alten Thema.

Meine Mutter wurde schon wieder mit Medikamenten á la Levetiracetam vollgestopft - ein Antiepileptika. Meine Mutter ist zwar mental durch das Myelom im Arsch, aber sie hat keine Epilepsie.

Was soll das????

Seit gestern ist sie in meiner häuslichen Pflege und jeder kann sich vorstellen, was das für ein Alptraum ist. Ich bin jetzt schon fix und alle.

Neue Therapieansätze meinerseits: Beten, Curcumin, beten und grüner Tee....

Mehr über die Zeit auf der Palliativstation demnächst auf meiner Seite...

lg
Pat