Lieber Pat,
bei den Schilderungen zum Zustand deiner Mutter wundert mich immer wieder, welchen Cocktail an Medikamenten sie verordnet bekommt - nicht gegen dass MM, sondern...
Es ist natürlich als Laie und Leser unmöglich, den Zustand deiner Mutter und die nötigen Medikamente zu beurteilen und ich gehe grundsätzlich davon aus, dass Ärzte wissen (sollten), was sie tun... aber mir scheint, dass einiges aus dem Ruder läuft: Sie bekommt Mittel für ihren geistigen/spychischen Zustand und das macht sie nur noch verwirrter, wenn ich deine Schilderungen richtig verstehe.
Es muss doch möglich sein, in Ruhe mit einem vernünftigen Arzt ein vernünftiges Gespräch über die (Nicht?)Notwendigkeit der div. Medikamente zu führen. Vielleicht kann man sich aus der einen oder anderen Pille langsam ausschleichen und vorsichtig schauen, wie sich das auf den Zustand auswirkt. Vor plötzlichem Absetzen in Eigenregie kann ich bei Psychopharmaka nur warnen.
Übrigens ist es keine Schande, sich für die Pflege und Versorgung professionelle Hilfe und Unterstützung zu holen. Das Letzte, was deine Mutter braucht, ist ein völlig ausgebrannter Sohn, der ihr irgendwann nicht mehr helfen kann. Und glaub mir, ich weiss leider, wovon ich da rede...
Pass gut auf dich, auf euch beide, auf!
Liebe Grüße,
Margret
P.S.: Nein, es wird nicht immer "alles gut". Aber man kann ja versuchen, dass es nicht schlimmer und vielleicht sogar etwas besser wird.