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KPH antwortete auf Erhaltungstherapie ja/nein
28 Nov. 2013 13:14
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Hallo Christina,

kurz und knapp: mein Onko in der Uniklinik hat eine Erhaltungstherapie abgelehnt mit der Begründung, dass meine Werte eine ET nicht erforderlich mache und dass eine ET leider auch den neagtiven Beigeschmack habe, dass der Körper bei einem Rückfall schlechter auf die dann notwendige Medikamentierung anspreche.

Seit dem Ablauf der 100-Tage-Frist nach der SZT (Aug. 2013) nehme ich keine Medikamente mehr. Und ich fühle mich gut...

LG Klaus

christine antwortete auf Erhaltungstherapie ja/nein
26 Nov. 2013 16:26
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Ich bin ja auch am Hadern ohne Ende....
Die Mayo schlägt je nach Risikogruppe eine Erhaltung vor, bei mir in "Normal Risiko" und in CR oder fast CR (habe ja nie eine KM Biopsie nachher machen lassen) wird von allen Seiten abgeraten, die ich angeschrieben habe.

Maria: Wenn dein Mann Revlimid nicht vertragen hat, wäre das ja auch so als Erhaltungstherapie nicht gegangen! :o
Sicher wird eine wiederholte Therapie mit Velcade wieder anschlagen, und ich vermute/spekuliere, dass man jetzt auf den richtigen Zeitpunkt wartet! Möge der noch eine Weile weg sein! Drücke die Daumen!!!!!

matthe1209 antwortete auf Erhaltungstherapie ja/nein
26 Nov. 2013 11:31
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Hallo Christina,
als alter Hase - in jeder Beziehung - habe ich in den zehn Jahren alles mitgemacht was mir die Onkos mehr oder weniger dringend ans Herz legten. Thalidomid 50mg 35 Monate, Bortezezomib, Lenalidomid, Pomalidomid und in Kürze Carfilzomib.
Alle diese Medikamente wurden irgendwann unwirksam. Für mich würde das aus heutiger Sicht heißen: Keine Erhaltungstherapie, abwarten ob die Werte wieder steigen und dann erst die zweite autologe SzT nachholen. Dann wieder abwarten und falls vorhanden, was heute üblich ist, die dritte autologe SzT. Wenn dann die Werte wieder in die Progression kommen ist immer noch Zeit für eine Erhaltungstherapie. Wenn es gut läuft gewinnt man durch dieses Vorgehen eine Reihe von relativ problemfreien Jahren.
Trotzdem bleibt es eine schwere Entscheidung
wolfgangM

christine antwortete auf Erhaltungstherapie ja/nein
25 Nov. 2013 23:33
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christer schrieb: Hallo,

die Diskussion ist seit längerem für uns relevant. Einen "goldenen" Weg haben wir auch nicht gefunden. Im 1. Rezdiv wurde zuerst 25mg + Dexa eingesetzt bis zum erreichen der CR. Dann langsam das Dexa auf 0 reduziert und im Anschluss das Revlimid auf 10mg. Auf dem Level sind wir jetzt schon knapp 2 Jahre. Das ist wundervull. Dennoch stellt sich jeden Monat die Frage ob man das Revlimid reduzieren sollte oder nicht.

Ich habe Angst, dass das Myelom bei komplettem weglassen von Revlimid vielleicht schneller wieder kommt und dann erst wider deutlich höhere Revlimid Gaben notwendig sind um das alte Level vielleicht nochmals zu erreichen. Aber auch die Argumente mit der Resistenz-Bildung kann ich nachvollziehen und beschäftigt uns natürlich auh.

Auch wenn die Studie natürlich von Celegne gupusht wird:

newsroom.celgene.com/node/414

Wie ist eure Einschätzung?! War die Studie bekannt?!

Die Frage ist auch ob man die Strategie der Erhaltungstherapie / Dauertherapie von der Anzahl der Rezidive abhängig machen sollte?!

Freu mich auf eure Antworten!


Diese neuesten Ergebnisse gibt es wohl erst seit dem Erscheinen der Abstracts des ASH-ich habe mich nicht mit ihr beschäftigt, würde aber anstelle deines Vaters nicht auf eine andere Dosis runter, solange er die verträgt. 5mg ist nämlich schon fast "nix". Aber Ihr seid ja in besten Händen und bekommt den besten Rat sicher von da !
Liebe Grüsse

Martin.Q antwortete auf Erhaltungstherapie ja/nein
25 Nov. 2013 23:13
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    18 August 2009
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Hallo,

die Diskussion ist seit längerem für uns relevant. Einen "goldenen" Weg haben wir auch nicht gefunden. Im 1. Rezdiv wurde zuerst 25mg + Dexa eingesetzt bis zum erreichen der CR. Dann langsam das Dexa auf 0 reduziert und im Anschluss das Revlimid auf 10mg. Auf dem Level sind wir jetzt schon knapp 2 Jahre. Das ist wundervull. Dennoch stellt sich jeden Monat die Frage ob man das Revlimid reduzieren sollte oder nicht.

Ich habe Angst, dass das Myelom bei komplettem weglassen von Revlimid vielleicht schneller wieder kommt und dann erst wider deutlich höhere Revlimid Gaben notwendig sind um das alte Level vielleicht nochmals zu erreichen. Aber auch die Argumente mit der Resistenz-Bildung kann ich nachvollziehen und beschäftigt uns natürlich auh.

Auch wenn die Studie natürlich von Celegne gupusht wird:

newsroom.celgene.com/node/414

Wie ist eure Einschätzung?! War die Studie bekannt?!

Die Frage ist auch ob man die Strategie der Erhaltungstherapie / Dauertherapie von der Anzahl der Rezidive abhängig machen sollte?!

Freu mich auf eure Antworten!

Volker07 antwortete auf Erhaltungstherapie ja/nein
25 Nov. 2013 22:00
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rudi schrieb:
Trotz allen Erkenntnissen wird durch die Erhaltungstherapien meist nur das sogenannte "Ereignisfreie Überleben" verlängert. Beim Gesamtüberleben zeigen sich keine signifikanten Vorteile durch eine Erhaltungstherapie.

Man könnte den Verdacht äußern, daß durch eine Erhaltungstherapie zwar das Rezidiv hinausgezögert wird, aber dann stärker zuschlägt und der Vorteil wieder weitestgehend zunichte gemacht wird. Nur so ist zu erklären, daß das Gesamtüberleben durch eine Erhaltungstherapie nicht auch um lange Zeit verlängert wird gegenüber der Nichterhaltungsgruppe.


Nach meiner Literaturkenntniss kann ich mich der Meinung von Rudi anschließen!

Gruß Volker