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26 Okt. 2013 17:58
  • Mapoli
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    18 Juni 2011
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Hallo Pat,
da muss ich Jeanny zustimmen, zunächst sollte mal dringend nachgeschaut werden, ob all diese Mittel, die die Psyche beinflussen und jedes für sich schon extrem müde und verwirrt macht, wirklich notwendig sind.
Bei den Medikamenten heben sich die Wirkungen gerne auch gegeneinander auf oder verstärken sich ungewollt. Auch die Schmerzmittel können die Wirkung der Neurologisch wirkenden Medis verstärken.

Mein Tip: Schreib dir die Namen und Mengen genau aus der Krankenakte ab und lass sie vom "Apotheker Deines Vertrauens" checken, dann spreche schnellstens mit dem behandelnden Arzt und überlege mit ihm gemeinsam, was vorsichtig abgesetzt werden kann.

Auch ein großes Problem bei all diesen Medikamenten ist die Art der Verabreichung. In den Kliniken wird oft nicht auf die Uhrzeit der Gabe geachtet, oder berücksichtigt, welche nicht mit bestimmten Getränken oder Mahlzeiten zusammen eingenommen werden dürfen. Manchmal bleibt auch eine Tablette auf dem Nachttisch liegen und wird später einfach von einer Schwesternhife unwissenderweise entsorgt oder landet im Bettzeug. Solche Unachtsamkeiten können bei Schmerzmitteln wie auch bei Psychopharmaka, Sedativa und Neuroleptika zu zeitweiliger Verwirrung und Müdigkeit führen. Da kann ich ein Liedchen von singen, alles mehrfach damals bei der Pflege meiner kranken Eltern und heute meiner dementen Tante erlebt, wenn sie mal stationär lagen. Da kann schon die geringste Dosisabweichung sehr unangenehme Auswirkungen haben.

Zur Strahlentherapie: Früher gab es den "Strahlenkater" - Müdigkeit, ausgelöst durch hohe Dosen, da ist aber beim MM nicht von auszugehen. Aber immer wieder klagen Patienten nach den Bestrahlungen von einer Müdigkeit und Abgeschlagenheit, vielleicht in Kombi mit all den Medikamenten kein Wunder!
Geh der Sache auf den Grund!
LG
Ma

25 Okt. 2013 13:14
  • Jeanny150765
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    17 Juni 2010
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Hallo Pat,


warum stopft man denn Deine Mutter mit soviel Psychopillen voll?
Sind die denn wirklich nötig?
Gut ....Schmerzmittel ja,aber wieso denn solche,die Sie ganz "dement" machen.
Ich verstehe die ganzen Behandlungen bei Deiner Mutter nicht so richtig.Zumal andere schwerwiegende Ursachen ja gott sei Dank ausgeschlossen wurden.
Bestimmte Medikamente verursachen dramatische Nebenwirkungen,die mitunter garnicht sein müssen.Meine Mutter musste Statine nehmen,jedenfalls hat man Sie Ihr verschrieben und die Nebenwirkungen waren die Katastrophe...Gedächnisverlust,Übelkeit,starker Durchfall,schwere Depressionen,Knochen und Muskelschmerzen.Es ging Ihr immer schlechter.Dann haben wir sie abgesetzt und jetzt geht es Ihr wirklich wieder gut.Ich hätte die Ärzte gefragt,was sie denn Deiner Mutter alles geben und vor allem wofür und warum.Vielleicht muss manches garnicht sein und es wird nur vorbeugent verabreicht,ohne Rücksicht wie es Ihr dabei geht.Das MM muss bekämpft werden,das ist ganz klar,aber irgentwie läuft da bei Deiner Mutter etwas schief.Das ist mein Eindruck.Jedenfalls wünsche ich Euch,das bald mal eine Besserung eintritt und Deine Mutter vielleicht auch eine behandlungsfreie Zeit erreichen kann.Alles Gute

Jeanny

24 Okt. 2013 16:55
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Hallo Joseph,

es wird wohl eine Mischung aus allem sein, aber mal abwarten.

Danke jedenfalls für eure Meinung.

Wahrscheinlich bräuchte sie auch wieder mal Blutkonserven...

Ich habe mich ja auf viel nach der MM-Diagnose eingestellt, aber die "demente" alte Mutter war nicht darunter...



24 Okt. 2013 16:26
  • joseph
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Hallo Pat

Ich habe mehrere Bestrahlungen hinter mir, müde wird man schon ein bischen, aber nicht so, dass man richtig platt wäre

Bei meinen Krankentransportfahrten, die ich manchmal mache, habe ich fast nur Chemo oder Bestrahlungspatienten, bis heute hatte ich keinen, der in vergleichbaren Zustand gewesen ist.

Es kann sein, dass viele kleine Ursachen zu dieser Erschöpfung führen, aber es bleiben ja nur noch 7 :wink:

LG

Joseph

PS: Pneumokokkenimpfung und Ruhe ist mit der Lungenentzündung:wink:

24 Okt. 2013 16:13
  • Pat
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Hallo Margret,

ich hätte es eben dem Fatigue-Syndrom zugeordnet.

Ich verstehe ja die Ärtze und Pfleger dort nicht, denn sie bekommt unter anderem: Anti-Depressiva, Neuroleptika, Schmerzmittel und Sedativa, die eben alle auf die kognitiven Fähigkeiten gehen.

Die Bestrahlung dürfte es noch steigern, da sie einfach noch müder wird.

Zumindest ist das meine Hoffnung.

Heute in der Früh war ich kurz dort, ging es ihr ein wenig besser, aber abends wird wohl so sein wie gestern.

Im Gehirn soll aber alles ok sein - mein erster Gedanke gestern war, ob sie vielleicht einen Schlaganfall hatte oder wieder eine Lungenentzündung im Anmarsch ist, aber ist beides nicht so.

Mit dem MM wird einem nie langweilig...




24 Okt. 2013 15:46
  • Margret
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Hallo Pat,

davon habe ich nie gehört. Ich könnte es mir höchstens vorstellen, wenn man den Schädel direkt bestrahlt hätte.

Als Nebenwirkungen kenne ich nur leichte Hautrötungen, vergleichbar einem Sonnenbrand und auch nur sehr eng begrenzt. Die Beschwerden gehen nach ein paar Tagen weg. Im Bereich der LWS kam für 2-3 Tage Durchfall hinzu, weil die Darmschleimhaut mit angegriffen war. Aber auch das war vergleichsweise harmlos. Da das MM üblicherweise schon auf geringe Dosierungen gut anspricht, sind starke Nebenwirkungen eigentlich nicht zu erwarten.

Du hast schon öfter davon berichtet, dass deine Mutter verwirrt war. Das kann natürlich mit ganz anderen und unerkannten Krankheitsbildern zusammenhängen oder Ausdruck von starkem psychischen Stress sein, aber auch Nebenwirkung oder Kombinationswirkung von Medikamenten. Seltsam ist, dass diese Verwirrung bisher immer nach einigen Tagen nachgelassen hat, wenn ich deine Berichte richtig in Erinnerung habe.

Starke Müdigkeit bei Krebserkranjungen und Therapien fasst man unter dem "Fatigue-Syndrom" zusammen - schau mal in die Literaturliste bitte, da findest du eine Broschüre zu dem Thema.

Alles Gute und liebe Grüße,
Margret