Hallo Jürgen,
was genau ich mit neuen Medikamenten meine, weiß ich selbst nicht, unsere Ärztin spricht immer von den neuen Medikamenten, die bald zugelassen werden.
Revlimid bekommt er bereits in der Zweitlinientherapie kombiniert mit Velcade und Dexa (bewirkt jedoch keinen großen Rückgang der Myelomzellen), Velcade kombiniert mit Dexa und noch einem Mittel (es mag mir gerade nicht einfallen) bekam er bei der Erstlinientherapie. Der große Fortschritt ist aber auch lt. Ärztin nicht zu spüren.
Imnovid kennen wir noch nicht. Vielleicht wär das noch eine Möglichkeit. Ich habe von Poma gelesen, vielleicht ist das eins der neueren Mittel, welches vielversprechend sein soll? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Für mich ist alles noch wie Latein, doch bin ich diejenige, die sich mit der Krankheit beschäftigt und Hoffnung und Zuversicht gibt.
Ich möchte nur versuchen, ihm die Angst vor weiteren Therapien zu nehmen sowie mehr Hoffnung zu machen. Nur manchmal fehlen mir die Antworten, vor allem dann, wenn wir mit einer guten Nachricht gerechnet haben und dann doch eine schlechte bekommen.
Vielen Dank für deine Worte, ich weiß, wir sind nicht allein in der Situation, aber man fühlt sich allein, da die Krankheit ja doch sehr selten ist und bei jedem anders verläuft. Man hat keine Vergleiche, keinen direkten Austausch, was es vielleicht "etwas" einfacher machen würde. Und wenn man dann das Arztgespräch hat und man etwas hört, mit dem man nicht gerechnet hat, ist es, als hätte man ein Brett vorm Kopf, erst daheim kommen die vielen Fragen und versucht, das Puzzle zusammenzufügen.
lg Fefi
Danke für den Tipp mit dem Joghurt, werde morgen gleich mal einkaufen