Hallo Rudi,
vielleicht ist es ja komplizierter... und es werden zwar alle Krebszellen zerstört, die mit dem Wirkstoff in Kontakt kommen, der Wirkstoff erreicht jedoch im ersten Aufschlag nicht alle Krebszellen. Die, die übrig bleiben, vermehren sich natürlich weiter, was erneute Behandlung nötig macht. Die Frage ist wieder einmal, wie schnell die komplette Wirkung eintritt und wie lange der Körper die Nebenwirkungen dieser gewiss hochgiftigen Substanzen aushält. So jedenfalls meine Überlegungen als "bio-chemischer" Laie.
Mich wundert auch, wenn von erfolgreichen Versuchen im Reagenzglas oder in einer abgeschirmten Umgebung unter Laborbedingungen die Rede ist. Der Mensch ist nun mal kein Reagenzglas und lebende hochkomplexe Organismen haben ihre eigenen Regeln. Wenn es so einfach wäre, hätten wir das finale Heilmittel gewiss schon gefunden.
Wie ich schon schrieb: Es geht bei allen diesen Meldungen (auch) um Hoffnung.
Gibt's eine Alternative?
Liebe Grüße,
Margret