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jürgenk antwortete auf Revlimid
23 Juni 2013 12:44
  • jürgenk
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    25 August 2011
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Hallo Renate - Hallo Eugen

Willkommen im Forum.
Die Zuordnung der Vornamen gelang mir ohne langes Nachdenken, hier legte ich mich mit dem Risiko des Irrtums fest.
Die Situation für Eugen sehe ich noch nicht so dramatisch, eine Beurteilung ohne Kenntnis seiner Werte, schon wieder riskiere ich einen Irrtum.
Nun die Begründung für die positive Sicht.
Die Therapie mit Velcade/Dexmathason brachte zunächst eine Teilremmission. Das ist doch schon mal was. Nun hat er ein Rezidiv, der Krebs ist wieder auf dem Vormarsch. Das ist nicht ungewöhnlich. Die Frage ist, wie sich diese Aktivität bemerkbar macht. Sind seine Knochen und Organe in Ordnung, ist die Situation noch entspannt zu sehen. Die Vor- und Nebenerkrankungen muss ich außer Acht lassen. Einmal weil sie mir nicht bekannt sind und dann, weil ich davon nichts verstehe. Die Herzinsuffizienz spielt bei Revlimid nach meiner Kenntnis aber keine Rolle.
Damit habt Ihr es nur mit steigenden Laborwerten zu tun. Die Paraproteine steigen. Diese können die Nieren belasten. Darauf achten die Mediziner aber. Auch der Status der Knochen wird überwacht. Damit kann Revlimid plus Dexa die Laborwerte leicht wieder in die Norm bringen, sie mindestens im Zaum halten damit sie keinen Blödsinn anstellen.
Wichtig für ein Ansprechen scheint, wie von Joseph angedeutet, ein ausreichender Cereblonspiegel zu sein.
Renate Du fühlst Dich in Heidelberg in besten Händen. Das ist wunderbar. Damit vertraust Du zu Recht auf die Spezialisten. Die bekommen das wieder in den Griff.
Ach die Frage nach dem Alter und der Widerstandskraft. Zähle ich wie üblich die Krebsjahre doppelt, bin ich nun wohl in Eugens Alter. Tatsächlich stört mich die Erkrankung seit ich Mitte Zwanzig bin. Jetzt, im Alter von 55 Jahren, stört mich das Wetter. Die Therapien sind leicht zu ertragen. Honig lecken ist es allerdings auch wieder nicht.
Im Übrigen, die Nebenwirkungen beim Salz sind tödlich wenn man bei der Dosierung den falschen Löffel benutzt. Bei den Medikamenten ist es mit einiger Vorsicht alles nicht so schlimm Renate. Aber manche Texte können einem Angst machen, da sollte man nicht zu viel lesen.
Alles Gute für Euch
Jürgen

joseph antwortete auf Revlimid
23 Juni 2013 09:45
  • joseph
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    03 August 2026
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Hallo Renate

Willkommen im Forum

Wenn Velcade / Dexa nicht der richtige Weg ist, versuchen die Onkologen halt mit den wenigen Medis die für unsere Erkrankung vorhanden sind

Wie hoch ist der CEREBLON-Level deines Mannes ?

Daran kann man plus-minus ableiten ob Revlimide, Thalidomide oder Pomalidomide helfen können

Liebe Grüsse

Joseph

abifiz antwortete auf Revlimid
23 Juni 2013 02:31
  • abifiz
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    03 August 2026
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Hallo Renate.


(Nach einigem angestrengten Nachdenken hab' ich beschlossen, daß Eugen nicht die Ehefrau ist... :-?)

Sei zunächst einmal willkommengeheißen in unserem Forum.

Selbstverständlich ist Revlimid ein "heikleres" Medikament. Es wird aber bei Deinem Mann anversucht, weil die gefährliche Situation es erfordert, auch ein (immer noch vernünftiges) Risiko einzugehen. Richte Dich nicht nach den Jobbotschaften des Internet. Wenn es bei Deinem Mann gravierende Nebenwirkungen geben sollte, wird auch entsprechend sofort reagiert werden. Das vorsorgliche psychische "Einsammeln" von Nebenwirkungen schadet nur der Therapie-Hauptwirkung ("Nocebo"-Wirkung). Man muß versuchen, Deinem Mann zu helfen. Vielleicht gelingt es sogar rechtzeitig! Ich wünsche es Dir, und drücke Euch die Daumen.


abifiz


Revlimid wurde erstellt von Eugen
23 Juni 2013 00:27
  • Eugen
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    03 August 2026
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Hallo Guten Tag,

mein Mann ist leider auch an dem Multiplen Myelom und der daraus resultierende Amyloidose erkrankt. Für eine Stammzellentransplantation war er schon zu alt /damals 72 Jahre) und es wurde eine Therapie mit Velcade/Dexmathason begonnen. Die Teilremission hat leider nicht lange angehalten, es wurde eine Sitzung mit Melphalan begonnen, sie musste aber wegen schwerwiegenden anderen Krankheiten (z.B. Herzinsuffizienz, pp. u.a.) unterbrochen werden. Jetzt sind die Werte wieder so schlecht, dass in 2 Wochen mit Revlimid und Cortison begonnen werden soll.
Im Internet habe ich die Nebenwirkungen des Medikamentes nachgelesen und mir ist ganz schlecht geworden. Hat jemand positive Erfahrung damit gemacht, der vielleicht auch schon im höheren Lebensalter ist und somit schon von Hause aus nicht mehr so viel Kräfte besitzt, um das alles zu durchzustehen.

Es wäre schön, wenn ich vielleicht einige Antworten hierzu bekäme.

Onkologisch ist mein Mann in Heidelberg angebunden, da dort das einzige Amyloidose Centrum von Deutschland ansässig ist. Die dortigen Ärzte sind fast "rund um die Uhr" für die Patienten/Angehöroge erreichbar, das ist einfach wunderbar, dass es Menschen gibt, für die der Beruf wirklich eine Berufung ist.

Ganz liebe Grüße von
Renate und Eugen