Hallo Jeanny,
vielen Dank für Deine liebe Anfrage.
Fast möchte ich behaupten, es ginge mir gut. Die vergangene Nacht schlief ich über zwölf Stunden. Da können also keine Attacken gewesen sein. Von der verordneten Medizin nehme ich nur noch Lyrika, Tramal und das von Dir empfohlene Carbamazepin.
Es ist ein Auf und Ab mit der unschönen Erkrankung. Dabei scheint sowohl die Trigeminusneuralgie als auch der Herpes Zoster im Grunde vorüber zu sein. Beide haben aber noch erhebliche Nachwehen. Etwa das Jucken der Kopfhaut an den verletzten Stellen. Ach ja, gegen das Pulen bei Juckreiz trage ich Wollsocken an den Händen. Meist hilft es. Und dazu die Lotion Anaesthesulf.
Der Trigeminus meldet sich noch durch Brennen meist hinter dem Ohr. Bei Anstrengung kommt es öfter zu dieser kleineren Beschwerde. Gegen unnötige Anstrengungen habe ich jetzt eine Haushaltshilfe beschäftigt. Damit lag meine Familie mir schon sehr lange in den Ohren. Bei all meinen Defekten versorgte ich mich und meinen Haushalt bisher allein. Ging gut, mit Hilfe geht’s besser.
Alles in allem kann ich wohl behaupten, wieder mal mit dem berühmten Blauen Auge davon gekommen zu sein. Lesen und Schreiben fällt noch schwer und gerade eben kam ich mit der Hand an das Ohr und löste damit Schmerzen am Schädel aus. Aber harmlos gegen das was ich damit erleben musste. Ganz geht das wohl nie weg.
Was bleibt als Empfehlung an Euch? Haltet das Immunsystem in Aufmerksamkeit und reagiert sofort wenn sich Beschwerden ankündigen. Dann bekommt ihr so was gar nicht erst.
Noch mal vielen Dank an Jeanny
Liebe Grüße
Jürgen