Liebe Forumsteilnehmer, ich möchte mich als neues Mitglied vortstellen, ich bin 45, komme aus Wiesbaden und bin eine "Angehörige", das heißt, mein Freund, 52, erhielt vor 3 Monaten die Diagnose Myelom, Stadium IIIa.
Risiko-Genetik hat er nicht, dafür aber starke Osteoporose in Wirbelsäule/Rippen, am Anfang schlimme Nierenwerte, die jedoch wieder fast Normalwert erreicht haben. Soweit -aus meiner Sicht- das "Positive".
Seit März 2013 wird er in Heidelberg behandelt, die Ärzte scheinen medizinisch kompetent, aber menschlich ..
Er erhielt Chemotherapien, 3 Durchgänge bis jetzt, davon 2 mal 'nur' 75 % wegen Verdachts auf Amyloidose am Herzen (zum Glück wars nur Übervorsicht von Seiten der Ärzte). Im Juni soll die autologe Stammzellentherapie "steigen" und nun hat er leider in Vorbereitung auf das Stammzellengeernte (sollte nach Pfingsten passieren) und trotz Dauereinnahme Antibiotika, Aciclovir, etc, eine Woche lang ungeklärtes Fieber entwickelt, total schlapp.
Gestern ging es daraufhin wieder nach Heidelberg und es gab die unschöne Nachricht: Die Leichtkettenwerte sind trotz Bortezomib-Gabe (damit also 'unter Chemo') wieder angestiegen

Nun wird erst geschaut, woher das Fieber kommt, dann würde entschieden, mit welchen Stoffen weitergemacht wird als Vorbereitung für Stammezellengewinnung, etc.
Ich mache mir schlimme Sorgen, dass das ein ungutes Vorzeichen für seinen weiteren Verlauf sein könnte. Bortezomib wird doch meist (soweit ich mich i.d. le 3 Monaten eingelesen habe

) als wirksam, vor allem am Anfang (?!!!

beschrieben. Wenn das jetzt schon nicht so anschlägt .. wie soll das erst später werden? Diese Frage treibt mich ziemlich um ..
Was meint Ihr ? Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht ..?
Ich freue mich sehr auf Antwort, Beiträge
Herzliche Grüße aus Wiesbaden, Silvia