Hi Manfred.
Auch ich unterstreiche die Bitte von Joseph an Dich, lieber doch Dich aus dem von ihm so plastisch dargelegten Gründen heraus eventuell einzuregistrieren. Wäre eine gewisse Arbeitserleichterung für alle dabei.
Zu Deinen Fragen vorneweg eine Anmerkung: Vorsicht mit der urwüchsigen Überkomplexität von Informationsbeschaffungen. Man solte immer dabei auch etwas managen, handhaben, autonom einordnend eingreifen, "geordnet die Komplexität reduzieren". Gern zugegeben: Ein schwieriges, manchmal ein sehr schwieriges Unterfangen! Lohnend jedoch, will man nicht mit seinem Wissensdurst untergehen, ausgerechnet am Überkomplexen scheitern! Deswegen scheint mir persönlich so wichtig zu sein, was indirekt und liebevoll aus den Antworten von Joseph und sergio anklingt: ausforsten, allzu Individuelles oder Eventuelles zunächst weglassen. Auch dies nämlich hilft dabei, die eigene Suchprioritäten nach und nach abzuklären.
Zu den möglichen Neuropathien und dem Schwund der Leukos ist Dir treffend und klar von meinen beiden Vorrednern geantwortet worden. Zu der Atmung eventuell auch, falls Du das gemeint hast, was Joseph und sergio ansprachen. Oder hast Du sonst etwas gemeint in bezug auf die "Lunge"? Bin mir unsicher, was Du eigentlich damit andeuten wolltest, Manfred.
Zum Cyclophosphamid: Seine Wirkung ist bei subkutaner Gabe zu unsicher bis nicht hinreichend bestätigt.
Bortezomib ist lege artis bisher nur subkutan zugelassen, aus den erwähnten Gründen. Experimentell und vorsichtig wird es auch infundiert. Bei mir habe ich nach längerer gemeinsamer und aufmerksamer Abwägung auf die Infusion bestanden. Es ist eine Frage des Risikos einerseits, der stärkerer und umfassenderer Wirksamkeit anderseits. Irgendeine Vorabempfehlung auf den Einzelfall zu kann und darf man nicht aussprechen, außer dem allgemeinen Hinweis, daß halt der bevorzugte Weg bisher die subkutane Injektion ist.
Auch Wässerungen sind nicht unbedenklich, sollten nur nach spezifischer Indikation erfolgen. Das erwähnte gute Trinken ist immer sinnvoll, was man dabei trinkt, aber nicht egal: Am besten sind geeignete Mineralwasser.
Zur Frage Physiotherapie und Bewegung:
Es gibt dabei spezifische und allgemeinere Auswirkungen.
Beide Maßnahmen haben spezifische heilende und heilsame Auswirkungen. Zusätzlich kommen noch dazu allgemeinere belebende heilsame Effekte.
Natürlich muß beides dem Alter, dem klinischen Bild und den Skelettschädigungen angepasst sein.
Wichtig sind sogenannte Beziehungen: Die Beziehung des Patienten zu Leben, Empathie, Sinnhaftigkeit und Freundschaft, Zuneigung und Humor, Grenze und Trauer; seine realen Beziehungen zu Freunden und Angehörigen; seine Fähigkeit, auch neue Beziehungen einzugehen; seine Beziehungen zu Ärzten und Schwestern; die reale Beziehungsaufgeschlossenheit und -fertigkeit besagten Heilpersonals.
Mit guten Wünschen
abifiz