Ja, Pat,
die Verläufe sind sehr individuell, manchmal ziemlich erschlagend.
Es scheint mir im Moment sehr wichtig, daß Deine Mutter und Du ab jetzt sehr auf ihre Bewegungen achtet: so gleichmäßig und "gleitend" wie möglich, damit ein Oberschenkelknochenbruch vermieden wird. Einerseits ist moderate Belastung notwendig, übertriebene Schonung zu meiden. Anderseits sollte große -- aber nicht ängstliche -- Obacht bei den Bewegungen walten. Ich hoffe, daß der Knochenstatus sich bessert, und wünsche alles Gute für die nächste Woche.
Ich darf nochmalig -- ohne allzu penetrant wirken zu wollen -- auf die Bedeutung der seelischen Zufriedenheit für einen Erfolg der nächsten Versuche hinweisen. Deiner Mutter bietet sich an, diese Zeit nicht als Übergangszeit therapeutischer Bemühungen zu erleben, sondern als erfüllte integre gute Zeit. Das ist nicht nur in sich ein Gewinn: Darüber hinaus bewirkt es sehr viel im Kampf gegen das aggressive Myelom. Und es beschenkte Euch beide.
abifiz