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lisa_kotschi antwortete auf Impfungen nach Chemotherapie und nach HD
16 März 2015 15:16
  • lisa_kotschi
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    27 Oktober 2009
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Liebe Ma,

das Impfthema, das Du heute neu aufgegriffen hast, wurde vor kurzem unter dem Thema "Masernimpfung" recht ausführlich diskutiert. Dort ging es nicht nur um Masern, sondern generell um das Impfen nach HD.

Besonders Klaus hat ausführlich darüber geschrieben; seine Informationen wurden auch am Würzburger Patiententag bestätigt.

Die meisten Impfungen werden ja mit Totstoffen gegeben mit einigen wenigen Ausnahmen. Bei Verdacht auf eine Varizellen-Infektion (aus der Familie der Windpocken, u.a. Herpes Zoster) wurde eine Behandlung mit Aciclovir vorgeschlagen.

Nun zu den Angehörigen: hier wurde nur generell darauf hingewiesen, wie wichtig das Impfen von Angehörigen ist, die ja potentielle Krankheitsüberträger sind.

Leider haben wir dabei nicht zu Impfungen mit Lebendstoffen und der möglichen Gefährdung für die MMler selbst nachgefragt.

Vielleicht kann das jemand hier im Forum beim nächsten Arzttermin nachholen.

Lisa

16 März 2015 11:21
  • Mapoli
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    18 Juni 2011
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Hallo Ihr lieben Mitpatienten,

nach einem Erkältungs reichen Winter, noch immer nicht ganz fit, melde ich mich mal wieder zurück und hole hier ein leidiges Thema hervor.

Schon im Herbst, also 6 Monate nach autologer SZT, hat mein Hämato-Onkiloge mir zur Impfung geraten, wenn ich Infektfrei sei. Dies ist den ganzen Winter über nicht wirklich so gewesen. Nun denke ich aber doch darüber nach, was demnächst zu tun ist.

Die Empfehlungen sind ja, wie oben beschrieben, klar und auch recht eingheitlich. Da ich aber generell Impfungen sehr skeptisch gegenüber stehe, bin ich auch hier unsicher.

Gibt es Studien über Auswirkungen von Impfungen auf das Auftreten von Rezidiven? Mir kommt der Gedanke deswegen, da ja immer wieder in der Diskussion steht das Viren (z.B. Windpocken / Gürtelrose) auch das Myelom auslösen könnten. Wie seht Ihr das?

Hat jemand von Euch schon mal was dazu gelesen?

Mich würde auch interessieren, wie viele nach HD geimpft wurden und wie viele zunächst einen Titer haben bestimmen lassen. Ich habe heute mal, wie oben in der Empfehlung von Würzburg beschrieben, den Tetanustiter bestimmen lassen. Mal sehen, was da raus kommt.

Wie verhält es sich, wenn in der Familie eine Person mit lebend Impfstoff geimpft wird? (z.B. gegen Masern) dann ist diese Person doch zumindest zeitweise ansteckend, oder? Kann das für Patienten nach HD gefährlich werden? Lebendimpfstoffe sollten doch bei uns selber erst nach 1 bis 2 Jahren angewendet werden. Ich kann mich erinnern, dass dies bei ungeimpften Säuglingen immer wieder zum Thema wird, wenn ältere Geschwister geimpft werden.

Liebe ratlose Grüße
Ma

28 Feb. 2013 21:54
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Also eigentlich wollte ich mich nicht gegen die Grippe impfen lassen, denn da vertrete ich die Meinung von Joseph, denn diese Impfung hatte ich auch vor meiner Diagnose nicht....doch wenn ich das so lese, bin
ich mir etwas unsicher......

Hoffe aber ich konnte Dir etwas weiterhelfen....

LG
Tanja

28 Feb. 2013 21:52
  • Tanma15
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Hallo Elisea,

gerade heute habe ich das zu erwartende Schreiben für meinen Hausarzt von Heidelberg erhalten und werde dies mal abschreiben:

Impfempfehlung nach autologer TPL:

Klinische Studien zeigen einen Abfall des Impfschutzes nach autologer Stammzelltransplantation. Deshalb wird 6 Monate nach Transplantation bei stabilem Remissionzustand eine Reimmunisierung empfohlen. Eine Bestimmung des Impftiters ist nicht angezeigt. Eine Ausnahme ist der Impftiter gegen Tetanus, da es durch die Impfung bei protektivem Titer gehäuft zu Lokalreaktionen kommt.


Folgende Impfungen sind 6 Monate nach autologer Stammzelltransplantation angezeigt:

- Grundimmunisierung mit Diphtherietoxoid und Tetanustoxoid (nur
bei nicht protektivem Antikörpertiter gegen Tetanus, daher bitte vor
Impfung Bestimmung des Titers)
- inaktivierte Poliovakzine (Salk)
=>Auffrischung der Impfungen alle 10 Jahre
- Impfung mit 23-valentem Pneumokokkenpolysaccharid-Impfstoff
(Auffrischung alle 6 Jahre)
und Influenzavakzine (jährlich)
- (Grundimmunisierung) Hepatitis A und B Vakzine z.B. als
Kombinationsimpfstoff

Folgende Impfungen sollten erst nach 24 Monaten, bei stabilem
Remissionszustand und nach dem Absetzen immunsuppressiver Medikamente erfolgen:
- Impfung mit Masern-, Mumps- und Rötelnlebendimpfstoff

Auf Grundlage des aktuellen Bulletins der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) empfehlen wir die jährliche Durchführung einer saisonalen Grippe-Impfung insbesondere für Patienten mit einem Multiplem Myelom, da bei diesen Patienten gehäuft Lungenentzündungen durch den Schweinegrippe-Erreger (H1N1-Infektionen) beobachtet wurden.
Die handelsüblichen Grippeimpfstoffe bieten seit der Grippesaison
2011/12 auch einen Schutz vor der Schweinegrippe. Es sollten nicht nur die Patienten, sondern auch die Angehörigen und andere Kontaktpersonen geimpft werden, um das Ansteckungsrisiko gering zu halten.

27 Feb. 2013 21:42
  • Caro
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Hallo Elisea,

folgende Impfempfehlungen geben die Würzburger nach autologer heraus: (Nach den Richtlinien der IBMT, was auch immer das sein mag)

DTP und Haemophilus Influenza + Polio
Pneumokokken- Impfung 1 x 12 Monate nach Transplantation + die saisonale Grippeimpfung.

Hoffe das hilft dir

Herzliche Grüße

Caro


Impfungen nach Chemotherapie und nach HD wurde erstellt von elisea
27 Feb. 2013 20:25
  • elisea
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Hallo liebe Forumer,
ist gerade jemand im Netz und kann mir auf die Schnelle einen link auf offizielle Festschreibung von Impfungen, wann nach Chemo und HD erlaubt und welche sollte man unbedinggt auffrischen, Ich hatte es schon mal diskutiert, benötige jetzt aber Verbindliches, ärztliche Empfehlungen. Meine keine Reiseimpfungen, sondern die übichen, seit der Kindheit erhaltenen I.
Die Empfehlungen für Immungeschwächte nach Transplantationen des Robert-Koch-Institutes habe ich schon.
Gruß von der Küste
elisea