Hallo Ihr lieben Mitpatienten,
nach einem Erkältungs reichen Winter, noch immer nicht ganz fit, melde ich mich mal wieder zurück und hole hier ein leidiges Thema hervor.
Schon im Herbst, also 6 Monate nach autologer SZT, hat mein Hämato-Onkiloge mir zur Impfung geraten, wenn ich Infektfrei sei. Dies ist den ganzen Winter über nicht wirklich so gewesen. Nun denke ich aber doch darüber nach, was demnächst zu tun ist.
Die Empfehlungen sind ja, wie oben beschrieben, klar und auch recht eingheitlich. Da ich aber generell Impfungen sehr skeptisch gegenüber stehe, bin ich auch hier unsicher.
Gibt es Studien über Auswirkungen von Impfungen auf das Auftreten von Rezidiven? Mir kommt der Gedanke deswegen, da ja immer wieder in der Diskussion steht das Viren (z.B. Windpocken / Gürtelrose) auch das Myelom auslösen könnten. Wie seht Ihr das?
Hat jemand von Euch schon mal was dazu gelesen?
Mich würde auch interessieren, wie viele nach HD geimpft wurden und wie viele zunächst einen Titer haben bestimmen lassen. Ich habe heute mal, wie oben in der Empfehlung von Würzburg beschrieben, den Tetanustiter bestimmen lassen. Mal sehen, was da raus kommt.
Wie verhält es sich, wenn in der Familie eine Person mit lebend Impfstoff geimpft wird? (z.B. gegen Masern) dann ist diese Person doch zumindest zeitweise ansteckend, oder? Kann das für Patienten nach HD gefährlich werden? Lebendimpfstoffe sollten doch bei uns selber erst nach 1 bis 2 Jahren angewendet werden. Ich kann mich erinnern, dass dies bei ungeimpften Säuglingen immer wieder zum Thema wird, wenn ältere Geschwister geimpft werden.
Liebe ratlose Grüße
Ma