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25 Apr. 2013 17:00
  • gast
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    04 August 2026
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Hallo, ich habe auch schon seit Jahren MGUS, wenn ich nach der Ursache suchen würde, würde ich verrückt werden. Ich gehe meinem Job nach und hoffe das es mich nicht weiter erwischt. Man kann sich auch hängen lassen, die Knochen tun mir auch weh, aber das ist natürlich, die werden nicht jünger sondern älter
Ich finde man sollte jetzt leben und das Leben geniesen, sich nicht Gedanken machen, was vielleicht noch kommen könnte.

21 Feb. 2013 00:18
  • rudi
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    23 Oktober 2009
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Hallo Vicky,
Forschungen nach den eventuellen Ursachen für unsere (Deine) monoklonale Gammopathie sind wie Jürgen schon schrieb "Stocherungen im Nebel" oder die schwarze Katze im dunklen Raum suchen - die eventuell garnicht da ist !

Nur zum Beispiel von dem von Dir angesprochenen Radon.
Es gab mal eine Studie in einem Gebiet mit vereinzelt mehr oder weniger hohen Radon-Auströmungen aus dem Erdboden und in Kellern von Häusern.
Erstaunlicherweise kam dabei folgendes Ergebnis heraus.
Da wo die Radon Ausstrahlung über und knapp unter einem bestimmten Größenband lag traten mehr Krebserkrankungen auf als in Gegenden mit keiner Radon Ausstrahlung oder sehr geringer Ausstrahlung. Das leuchtet logischerweise soweit ein !
Aber !!!! Menschen, die mitten drin in diesem Größenband eine gewisse Dosis Radon abbekamen erkrankten viel weniger an Krebs !
das beseutet, eine gewisse Dosis an Radon kann gegen Krebs sogar mehr schützen als ein wenig weniger oder mehr Radon.

Und so kann es rein theoretisch mit allen "Gift und Strahlenbelastungen" sein. Eine gewisse Dosis kann schädlich sein und eine andere gewisse Dosis kann vorbeugend und schützend vor bestimmten gesundheitlichen Veränderungen sein.

Die Dosis macht das "Gift" oder das "Heilmittel".
Aber, da man in den meisten Fällen die richtige Größe und die Grenzen zwischen schädlich und gesund nicht kennt oder nicht ermitteln kann wird es hier immer unbeantwortete Fragen zur Entstehung von Myelom und anderen Krankheiten geben.
Und auch unbeantwortete Fragen bei all den alternativen Heilmitteln bzw. "Nahrungsergänzungsmitteln", die wir als verschiedene "Strohhalme" in unserer Verzweiflung so zu und nehmen.

Mit einem MGUS oder Myelom kann man auch leicht mehr oder weniger stark zu einem "Hypochonder in eigener Sache" werden!
Diese Gefahr gilt es so gut es geht in den Griff zu bekommen, sonst hat man mit MGUS oder Myelom keine Ruhe mehr und häufig "Panikattacken" und das geht stark auf die verbleibende Lebensqualität in den Zeiten in denen es uns relativ gut geht.

Also trotz der bedrohlichen Diagnose nicht ständig grübeln sondern so viel als möglich das ganz normale Leben führen und auch genießen und dem Ganzen sogar noch mehr Bewusstsein und Sinn geben. Dazu trägt dieses Forum auch einen großen Teil dazu bei für uns alle ! :D

LG
Rudi

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

20 Feb. 2013 14:12
  • jürgenk
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    25 August 2011
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Hallo Vicky,
Deine Aktivitäten sind gut! Denn sie geben Dir das Gefühl, Dein Schicksal in die Hand zu nehmen. Was bei den verfolgten Fragen raus kommt wird sich zeigen.
Du hast MGUS. Nach meinen Informationen entwickelt im Jahr ein Prozent davon eine schwere Erkrankung wie das MM. Du möchtest dieses Schicksal abwenden um zu leben. Wer könnte das besser versehen als wir hier im Forum?
Auch die Fragen nach dem Warum hat sich hier wohl schon jeder gestellt und schließlich die Sinnlosigkeit der möglichen Antworten erkannt. Hier im Forum tauschen wir unsere Erfahrungen mit der Erkrankung, den Ängsten und dem daraus resultierenden Alltag aus. Stress und Angst scheinen häufig Auslöser des MM zu sein. Daher mein Versuch, Dich etwas runter zu holen.
Was spricht dagegen, schon jetzt mit dem bewussten Leben zu beginnen? Du bist bisher und hoffentlich auf „ewig“ ohne Einschränkungen. Werd Dir darüber Klar, welche Möglichkeiten Dir diese Gesundheit bietet und beantworte Dir die Frage, was Du davon nutzt.
Okay, das ist ein Reifungsprozess. Sicher bist Du überzeugt, schon jetzt bewusst zu leben. Betrachte ich jedoch jene Lebenseinstellungen die sich mit der Erkrankung entwickelt haben, räumten die meisten Patienten mit ihren Irrtümern aus gesunden Tagen auf.
Du machst das schon.
Liebe Grüße
Jürgen

20 Feb. 2013 13:35
  • Vicky2013
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    18 Februar 2013
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Hallo Zusammen!
Danke für eure Feedback.
Erst einmal empfiehlt man an der Uni Heidelberg keine Shiitake-Therapie. Sie wird dort parallel zu verschiedenen Krebsbehandlungen angewendet. Ich nehme diese Kapseln, weil ich verhindern möchte, dass mir das MM-Schicksal auf dem Fusse folgt.
Mein MGUS Peak ist sehr klein, so dass ich mir die Möglichkeit geben noch irgendwie aus dieser Schlingel heraus zu kommen. Das wird mir aber nur gelingen, wenn ich den Grund für meine Erkrankung finde. Da es in meiner Familie seit Generationen keine schweren Erkrankungen gab, bin ich offenbar mit etwas in "Berührung" bekommen, was mich zu MGUS gebracht hat. Natürlich sind keine Mitmenschen daran schuld, aber eben doch Dinge, die um mich herum vorhanden sind.
Was es bedeutet die MM-Erkrankung zu haben, habe ich sehr nahe am Schicksal des Vaters meiner Schwägerin erlebt. Vom Tage der Diagnose gab man ihm noch fünf Jahre; das letzte, fünfte Jahr, war grausam.
Bis jetzt habe ich bei all meinen Recherchen nur einen Mann gefunden, der 36 Jahre MGUS war und dann MM bekam. Die meisten Menschen erkranken innerhalb von 5 Jahren nach MGUS an MM oder im weiteren Verlauf der nächsten 10 - 20 Jahre. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die sich hängen lassen und auf dieses schwere Schicksal warten werden.
Zum Thema Antibiotika und Mückenstiche: Die Einnahme des Mittels hat bei mir vermutlich die heftige Reaktion bis hin zur Hepatitis geschwächt. Ausserdem bin ich in meinem Leben schon zweimal Hepatitis-geimpft worden. Das ist lange her, aber vielleicht hat mir das geholfen.
Wenn ich mir die Möglichkeit ansehe, dass evtl. Radon auf unserem Grundstück und im Keller unseres Hauses vorhanden ist, dann habe ich z.B. heute nachgelesen, dass es hier in meinem Umfeld ziemlich viel Radon im Boden gibt und das nicht nur, weil ich auf einem Schieferberg wohne. Ich habe die Messgeräte bestellt und werde euch gerne informieren, was dabei heraus gekommen ist. Ausserdem werde ich demnächst einen Termin mit einem Umweltmediziner zum Thema PCB und Schimmelpilz in meiner Dienststelle haben. Mal sehen, was der so meint.
Gruß
Vicky

19 Feb. 2013 12:51
  • jürgenk
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    25 August 2011
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Hallo Vicky
Sowohl Bernhard als auch Monika sprechen mir besonders in ihrem letzen Absatz aus der Seele. Keiner ist verantwortlich für unsere Erkrankung und wir sollten nach Gelassenheit im Umgang mit unserem Alltag streben.
Gute Ernährung ist für alle Menschen von Bedeutung. Für uns Kranke gilt das ganz besonders. Hier denke ich an Linus Pauling, den zweifachen Nobelpreisträger und Begründer der Orthomolekularen Medizin.
Aber Du bist doch noch gar nicht krank. Oder habe ich da was übersehen? MGUS kann zu Krebs führen, zunächst ist es aber nur ein veränderter Laborwert. Damit hast auch Du keinen Krebs, die ganze Familie ist gesund! Dein Ansatz, nun gesund leben zu wollen, ist schon mal gut. Lass es aber nicht zu einer Alltagsphobie auswachsen. Sonst stehst Du Dir selbst im Weg.
Eine Mücke ist kein Elefant und selbst der ist überwiegend friedlich.
Etwa zehn Prozent der Kollegen haben Krebs, das ist normal, denn jede vierte Todesursache geht auf diese Krankheitsform zurück.
Schmerzen sind mir bekannt, ich habe etwa sechzig Knochenbrüche. Aber meist vergesse ich die Schmerzen ganz schnell und finde sie auch nicht wieder. Noch bist Du in der Situation und lauscht regelrecht auf Störungen in Deinem Körper. Genau das meine ich mit der Aussage, Du stündest Dir selbst im Weg. Dieses Lauschen hindert Dich am unbeschwerten Leben und suggeriert Dir Beschwerden, die es nicht gibt. In Asien sagt man, es sei schwer eine schwarze Katze in einem dunklen Raum zu fangen, besonders wenn sie gar nicht da ist.
Hallo Vicky, es ist alles in Ordnung, Du bist gesund. Wenn sich das mal ändern sollte, bekommst Du es schon mit.
Damit nichts übersehen wird, kontrolliert Dein Arzt regelmäßig das Blut. Wenn die Knochen knirschen, kannst Du es auch ohne angestrengtes Lauschen nicht überhören. Gleichgültig welche Erkrankung künftig auf Dich zukommen mag, kannst Du sie in Absprache mit dem Arzt auf einen Zusammenhang mit MGUS prüfen lassen. Alles davor ist stochern im Nebel und hält Dich vom Leben ab.
Jetzt hast Du hier ins Forum gefunden und kannst eventuelle Veränderungen im Austausch mit anderen Betroffenen einordnen. Aber finde Gelassenheit für Deinen Alltag, sonst wirst Du krank.
Alles Gute
Jürgen

19 Feb. 2013 08:50
  • leopoldi
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    23 Oktober 2009
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Hallo Vicky,

an der Uni Heidelberg empfiehlt man Shiitake-Pilze? Das ist mir ganz neu und ehrlich gesagt verwundert mich das sogar, weil es eher unüblich ist, dass Ärzte sich so auf Alternativmedizin einlassen.
Du schreibst Du bliebst vermutlich wegen der Antibiotika-Einnahme von Hepatitis verschont. Hepatitis wird durch Viren verursacht, dagegen ist Antibiotika machtlos denke ich.
Vermutlich ist es ein Zusammenwirken verschiedener ungünstiger Faktoren, die Du im Einzelnen nicht ergründen kannst. Wem es gelingt, psychisch einen halbwegs gelassenen Umgang damit zu finden, sich ausgewogen und gesund ernährt aber auch ohne schlechtes Gewissen das Leben genießt, der hat bestimmt ein Stück gewonnen.

LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~