Hallo Vicky,
Forschungen nach den eventuellen Ursachen für unsere (Deine) monoklonale Gammopathie sind wie Jürgen schon schrieb "Stocherungen im Nebel" oder die schwarze Katze im dunklen Raum suchen - die eventuell garnicht da ist !
Nur zum Beispiel von dem von Dir angesprochenen Radon.
Es gab mal eine Studie in einem Gebiet mit vereinzelt mehr oder weniger hohen Radon-Auströmungen aus dem Erdboden und in Kellern von Häusern.
Erstaunlicherweise kam dabei folgendes Ergebnis heraus.
Da wo die Radon Ausstrahlung über und knapp unter einem bestimmten Größenband lag traten mehr Krebserkrankungen auf als in Gegenden mit keiner Radon Ausstrahlung oder sehr geringer Ausstrahlung. Das leuchtet logischerweise soweit ein !
Aber !!!! Menschen, die mitten drin in diesem Größenband eine gewisse Dosis Radon abbekamen erkrankten viel weniger an Krebs !
das beseutet, eine gewisse Dosis an Radon kann gegen Krebs sogar mehr schützen als ein wenig weniger oder mehr Radon.
Und so kann es rein theoretisch mit allen "Gift und Strahlenbelastungen" sein. Eine gewisse Dosis kann schädlich sein und eine andere gewisse Dosis kann vorbeugend und schützend vor bestimmten gesundheitlichen Veränderungen sein.
Die Dosis macht das "Gift" oder das "Heilmittel".
Aber, da man in den meisten Fällen die richtige Größe und die Grenzen zwischen schädlich und gesund nicht kennt oder nicht ermitteln kann wird es hier immer unbeantwortete Fragen zur Entstehung von Myelom und anderen Krankheiten geben.
Und auch unbeantwortete Fragen bei all den alternativen Heilmitteln bzw. "Nahrungsergänzungsmitteln", die wir als verschiedene "Strohhalme" in unserer Verzweiflung so zu und nehmen.
Mit einem MGUS oder Myelom kann man auch leicht mehr oder weniger stark zu einem "Hypochonder in eigener Sache" werden!
Diese Gefahr gilt es so gut es geht in den Griff zu bekommen, sonst hat man mit MGUS oder Myelom keine Ruhe mehr und häufig "Panikattacken" und das geht stark auf die verbleibende Lebensqualität in den Zeiten in denen es uns relativ gut geht.
Also trotz der bedrohlichen Diagnose nicht ständig grübeln sondern so viel als möglich das ganz normale Leben führen und auch genießen und dem Ganzen sogar noch mehr Bewusstsein und Sinn geben. Dazu trägt dieses Forum auch einen großen Teil dazu bei für uns alle !
LG
Rudi