Hallo Zusammen!
Ich, 48, w., suche hier andere Betroffene aus dem Großraum Düsseldorf/Köln. ich lebe mit meinem Mann in Leverkusen-Opladen.
Meine Diagnose ist von 10/2012 nach Knochenmarkbiopsie im Klinikum Leverkusen.
Im Juli 2011 war ich nach mehreren Stichen der asiat. Tigermücke auf Mallorca immer kränklicher geworden. Mein Mann, der ebenfalls gestochen wurde erkrankte an Hepatitis B und mußte stationär aufgenommen werden.
Da man damals keine DNA-der Mücke erstellt hat, können wir nicht belegen, dass die Stiche seine Krankheit verursacht haben. Nach Auskunft eines gr. Tropeninstitutes habe man noch nie etwas von MGUS in Verbindung mit Stichen der Mücke gehört. Allerdings ist in Deutschland auch nur ein Mann hier klinisch behandelt worden und drei Dutzend Menschen in Italien. Deshalb gibt es auch in Europa keine Erkenntnisse darüber wie Europäer auf Krankheiten durch diese Tiere reagieren. Sicherlich ganz anders als die Menschen in Afrika und Asien.
Mein Blutwert verschlechterte sich quasi von Mon. zu Mon. Von Juni nach Aug. 2012 sogar verdoppelt. Erst dann informierte mich mein Hausarzt mit der notwendigen Sorgfalt und ich wurde zunächst wg. Verdacht auf rheumat. Erkrankung zu einem Rheumadoc. geschickt. Später ergab die sich dann der MM-Verdacht, der gottseidank noch nicht bestätigt wurde. Seit der Biopsie, d.h. seit mehreren Wochen, habe ich immer stärker werdende Schmerzen in dem Bereich. Tabl. helfen mir nur ganz kurzfristig und auch nur bei absoluter Bettruhe. Bin seit 2 Wochen arbeitsunfähig (tätig in einer Behörde).In Röntgenbild ergab (noch) keinen Hinweis auf Knochenauflösung. Sieht man da auch erst bei 50-60 % Zerfall. Jetzt MRT erst am 21.3.; stehe auf Telefonliste.
Freue mich auf die Rückmeldung von anderen MGUS Erkrankten. Danke