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jürgenk antwortete auf Extramedulläres Plasmozytom
04 Apr. 2013 12:46
  • jürgenk
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    25 August 2011
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Hallo Inge

Das Plasmozytom an der Bauchspeicheldrüse sehe ich als dringend Diagnose- und dann vermutlich Behandlungsbedürftig. Die Kontrolle alle sechs Monate ist für die Tonne, jetzt muss zeitnah ein geeignetes Diagnoseverfahren eingeleitet werden. Röntgenbilder taugen für uns MMler nur selten. Sie kosten Zeit und Geld und lassen den Zustand nur vermuten. CT oder MRT zeigen dagegen verlässlicher was sich im Körper tut.
Wie wäre es bei Bestätigung des Verdachts für die Bauchspeicheldrüse mit Bestrahlung? Diese kann sehr genau platziert werden und schont das umliegende Gewebe.
LG
Jürgen

Inge antwortete auf Extramedulläres Plasmozytom
04 Apr. 2013 00:20
  • Inge
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    04 August 2026
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Hallo,

-Jürgen recht herzlichen Dank.-

Leider sind wir mit den Leichtketten immer noch nicht weitergekommen.
Zugleich plagt uns noch das Problem einer Raumforderung (bis jetzt Diagnose noch offen)etwa 6m x3cm in der Bauchspeicheldrüse. Röntgenbilder nicht aussagekräftig genug, Biopsie noch nicht gemacht - wegen Blutverdünnern. Soll jetzt alle drei bis 6 Monate (mit MRT oder CT) vemessen werden.
Keine Diagnos keine Therapie.
Da dieses Ding etwa gleichzeitig mit dem Knubbel am Sternum entstanden ist, haben wir auch das extramedulläre Pl. im Hinterkopf.
Dieses ist aber schnell gewachsen.
Macht mich sehr unruhig.

Wären wiedermal für jede Hilfestellung sehr dankbar.
Hatte schon jemand solche Beschwerden und wo findet man gute Therapien?

Liebe Grüße,Inge.

jürgenk antwortete auf Extramedulläres Plasmozytom
17 März 2013 09:34
  • jürgenk
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    25 August 2011
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Hallo Inge
Das Wichtige vorweg, die Bestrahlung half und ärgerte nicht mit Nebenwirkungen. Prima!
Die freien Leichtketten sollten tatsächlich weiter runter gegangen sein, weil durch die Strahlen die Tumorlast gesenkt wurde und damit von diesen getöteten Zellen keine schädlichen LK produziert werden können. Euer Onkologe wird mit Erfolg nach einer anderen Quelle dafür suchen.
In Abhängigkeit vom Ergebnis dieser Untersuchung solltest Du zu einer Entscheidung für eine Anschlusstherapie kommen. Falls Poma nicht in Frage kommt, steht eine Kombination mit Velcade weit oben in den Optionen weil es sehr geht auf die Knochen und extramedullären Manifestationen wirkt.
Die Knochenmarkspunktion ist für die Tumorlast kaum Aussagekräftig. Sie zeigt lediglich die Belastung genau an dieser Stelle und lässt keine Schlüsse auf die Infiltration wenige Zentimeter daneben zu.
LG
Jürgen

Inge antwortete auf Extramedulläres Plasmozytom
16 März 2013 22:53
  • Inge
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    04 August 2026
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Danke Jürgen, Caro, Mapoli für Euere Zeilen.
Die Strahlen haben geholfen. Der Tumor ist verschwunden. -
Keinerlei Nebenwirkungen.

Allerdings zeigt sich jetzt, daß sich die freien Leichtketten ,Typ kappa seit der letzten Kontrolle im Januar von 34 mg/l auf 55mg/l
(Normwert 3.30 - 19.40) erhöht haben.
Der Quotient kappa/lambda stieg von 1.78 auf 2.71
(Normwert 0.26 - 1.65). - Also, ist das richtig? - ein Rezidiv.
Die Überprüfung des Knochenmarks im Gegensatz gut.

Würdet Ihr uns bitte mit Euerer Erfahrung weiterhelfen.
Würdet Ihr schnell eine Anschluß-Therapie machen?
Wenn nicht Poma - welcher Wirkstoff?

Euch allen nochmals danke für Euer Verständnis trotz der eigenen großen Belastung und wir hoffen, daß es soweit gut geht.
Einen recht schönen Sonntag
und lg, Inge.



jürgenk antwortete auf Extramedulläres Plasmozytom
17 Feb. 2013 20:01
  • jürgenk
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    25 August 2011
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Hallo Inge
Fragen darf man hier bei ums doch immer.
Bei Dir klingt etwas Angst vor der Bestrahlung durch. Da muss man aber nichts aushalten. Nach wenigen Minuten ist alles vorbei. Man spürt die Therapie nicht und kann gleich wieder nach Hause. Auto sollte man nicht fahren, es könnte zu Beeinträchtigungen kommen. Die Hautrötungen hat Caro schon beschrieben, mehr ist kaum zu erwarten. Erst bei vielen Bestrahlungen über die Jahre kann es auch zu Nervenschäden kommen.
Aber nun mal langsam. Das extramedulläre Plasmozytom ist eine aktute Bedrohung die man leicht durch die Strahlentherapie abwenden kann. Eventuelle Spätfolgen in einigen Jahren nach vielen Bestrahlungen sind weder akut noch zwingend zu erwarten.
Also, keine Angst, beseitigt die Beule und genießt das Leben.
Liebe Grüße
Jürgen

Caro antwortete auf Extramedulläres Plasmozytom
17 Feb. 2013 15:46
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    23 Oktober 2009
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Hallo Inge,

mein Lebensgefährte hat auch schon seit seinem ersten Rezidiv 2009 immer wieder mit extramedullären Plasmozytomen.
Wie Jürgen schon sagt - Bestrahlung half ihm immer, an den bestrahlten Stellen ist auch bis heute nichts wiedergekommen.
Im Sommer 2011 waren es dann aber zu viele und zu große extramedulläre Plasmozytome. Das linke Auge war fast völlig zugeschwollen, er hatte weitere in der HWS (wurde bestrahlt, da Gefahr von Lähmungserscheinungen), auf der Brust, linke Brust war stark vergrößert und fast täglich kamen, vor allem am Kopf welche dazu. Man kann schließlich nicht unbegrenzt bestrahlen. Nebenwirkungen hat er außer Hautrötungen wie bei einem Sonnenbrand keine je gehabt, obwohl er schon an wirklich sehr vielen Stellen bestrahlt wurde, auch wegen bruchgefährdeter Osteolysen. Gegen die Hautrötungen hilft ein einfaches Kühlgel aus der Drogerie.
Dann wurde er in die Pomalidomid Studie in Würzburg aufgenommen und innerhalb einer Woche war alles, wirklich alles weg.
Die Studienärzte wollten es kaum glauben.
Leider wurde er im Sommer 2012 aus der Studie ausgeschlossen, weil er eine neue Osteolyse am Schienbein bekam. Mittlerweile haben sich wieder solche Knoten gebildet, aber nicht so groß und auch nicht im Gesicht. Das macht psychisch viel aus, in 2011 sah er fast wie ein Alien aus.
Dagegen hat Revlimid nicht geholfen, Bendamustin stehen die Ergebnisse noch aus. Aber Beschwerden machen die bislang keine.

Herzliche Grüße, hoffe das hilft ein bisschen.

Caro