Hallo,in den letzten Tagen ist mal wieder soviel passiert,gutes und wieder schlechtes,aber alles der Reihe nach..
Letzte Woche Montag war sie noch im Koma,wir haben da das erste Mal miterlebt,wie man ihr den Schleim aus Lungen und Bronchen rausgesaugt hat,es war wie im Horrorfilm,meine Mutter hat das Gesicht verzogen,einen roten Kopf bekommen und dann hat sie die Augen aufgemacht und war die ganze Zeit am blinzeln..als die Schwester fertig war ist sie sofort wieder "eingeschlafen",man meinte,daß ihr Bewußtsein das garnicht regestriert hätte,es wäre ne rein körperliche Reaktion gewesen.Donnerstag hat man uns dann informiert,daß man sie geweckt hat.Wir sind natürlich sofort hin,aber sie hat sich immer sehr angestrengt,versucht zu erklären was sie will(zum schreiben ist ihre Muskulatur noch zu schwach).Ist für uns wahnsinnig schlimm,daß wir uns kaum verstehen und wir ihr nicht richtig helfen können,wenn sie uns was erklären will.Von Tag zu Tag machte sie einen "fitteren" Eindruck".Als wir dann gestern im KH waren sagte der Arzt,daß es am Sonntag einen Rückschritt gab.Man hat einen Kopf-CT machen müssen,weil sie angeblich gekrampft hat.Am Gehirn war allerdings nix zu sehen,so daß die Ärzte davon ausgehen,daß meine Mutter einfach zu stark gegen die Maschine geatmet hat und es eben nur so aus sah als würde sie krampfen.Dann hat sie aus Nase-Rachen angefangen zu bluten,weshalb sie eine Nasentamponade bekommen hat.Dies liegt entweder an ihrem Lungenpilz (endlich weiß man was für ein Pilz),oder an ihrem Willebrandt-Jürgens.Wir wissen erst alle seit 4 Monaten,daß sie dies auch noch hat,aber dagegen bekommt sie ja Tabletten.Jedenfalls hat man sie für 2 Tage erneut "schlafen" gelegt,als wir gestern da waren hat sie nur ganz kurz die Augen aufgemacht und ist dann wieder eingeschlafen,obwohl der Arzt gesagt hat,daß sie wieder wach ist.Als sie mich gesehen hat wollte sie wohl weinen (die Augen wurden schon glasig und Mimik war auch so),aber Gott sei Dank ist dann eben eingeschlafen...Ich stelle mir immer vor wie sehr sie leidet im Körper gefangen zu sein und nichts machen zu können!!!Falls sie das alles einigermaßen übersteht werden die Ärzte keine Stammzellentherapie bei ihr machen können,die Hochdosis wird sie höchstwahrscheinlich nicht überleben.