Die richtige Therapie
Kommt für unsere Erkrankung aus der Wissenschaft und liegt in den Händen der Ärzte.
Gegen das MM werden diverse neue Medikamente eingesetzt. Neue Medizin gab es immer bis man den Irrtum bemerkte, weil diese überwiegend alten Hüte doch keinen Vorteil für den Patienten brachten. Jetzt ist das anders.
Revlimid hilft bei vielen, birgt jedoch die Gefahr des Zeittumors.
Velcade hilft bei vielen, störend ist die PN.
Pomalidomid hilft bei vielen, kommt aber mit erheblichen Nebenwirkunken daher. Diese drei hochwirksamen Medikamente werden bevorzugt in Kombination mit Dexamethason verabreicht. Dexa geht uns sehr auf die Nerven. Und es bringt unseren Stoffwechsel mächtig durcheinander wenn wir nur mal auf den Blutzuckerspiegel schauen. Die Gefahr von Thrombosen und Infarkten bringen alle Therapien mit sich. Das nehmen wir in Kauf, weil die Grunderkrankung das drängende Übel ist.
Welche Form des MM nach welchem Mittel verlangt und wie der Mensch individuell reagiert, ist nicht bekannt. Es fehlt an Erfahrungen.
Hm, das ist Wissenschaft?
Neben der Schulmedizin bieten sich einige Mittel ohne fundierte Erkenntnisse an.
Curcumin ist hier in aller Munde. Es hilft bei vielen, ist aber bei Fachleuten umstritten.
Spezielle Diäten helfen vielen, sie werden jedoch von den Experten kritisch kommentiert.
Ausreichende und gute Ernährung sowie diverse Nährstoffe helfen bei vielen, die Wissenschaft warnt jedoch davor.
Da gibt es zum Beispiel Mistel, Löwenzahn, Smooties in grün, Fisch, Fleisch, Fett, Obst und Gemüse mit dem es uns gut geht. Jedoch findet sich immer etwas, das man dagegen ins Feld führen kann. Sagen die Wissenschaftler obwohl vieles davon wissenschaftliche Erkenntnisse sind.
Aber wo ist der Unterschied zu den wissenschaftlich fundierten Therapien? Es hilft oder schadet hier wie da manchmal.
Warnt hier also jene Wissenschaft, die bei den eigenen Anwendungen zum Sammeln von Erfahrung auf Versuche setzt, davor, es mit Erfahrungen aus wissenschaftsfremden Bereichen zu versuchen? Dann ist es nicht mehr, als Protektionismus!
Mit Blick auf diese Möglichkeit vertraue ich auf Erfahrungen die von der Wissenschaft ausgeblendet werden und setzte zusätzlich auf die Richtigkeit der vorläufigen Erkenntnisse in der Medizin bis auch sie wieder als Irrtum erkannt werden.
Mein Arzt zieht darüber kritisch die Stirn in Falten, mit geht es dabei gut.
Eine glückliche Hand und Vertrauen bei der Auswahl der richtigen Therapie braucht der Experte genau so wie wir Laien. Ist diese im Spiel, dann werden viele Kräfte aus Glück, Vertrauen, Medizin, heiterer Gelassenheit und Zuversicht gemeinsam mehr gegen die Erkrankung ausrichten. Die individuell richtige Mischung wünsche ich Euch allen.
LG
Jürgen