Die Aussage dieser befreundeten Ärztin kann ich auch nicht nachvollziehen.
Lovenox ist ja nur ein spezieller Handelsname einer Firma.
Es geht hier um niedermolekulares Heparin und das wird bei fast allen Krankenhauspatienten jeden Abend den Patienten in den Bauch gespritzt. Ist also Standard in der Thromboseprophylaxe in Kliniken.
Bei der DSMM XII Studie z.B. wird während der 4 RAD Zyklen bei denen ja Revlimid drin ist eine tägliche Bachspritze mit niedermolekularem Heparin über den Zeitraum von 5 Monaten gefordert und die Myelom Patienten die an der Studie teilnehmen müssen sich verpfichten diese tägliche Spritze mit niedermolekularem Heparin zu geben.
Diese Spritzen für subkutane Verabreichung in die Bauchhaut gibt es mit verschiedenen Handelsnamen von einigen Pharmafirmen.
Ein Name ist eben Lovenox. Mir wurde Clexane verschrieben (Clexane 40mg).
Mehr Infos dazu hier:
de.wikipedia.org/wiki/Enoxaparin-Natrium
Wenn man Clexane oder Lovenox von den Ärzten verschrieben bekommt, dann kann man eigentlich froh sein, weil dann nicht gespart wird und nur ASS 100 zur Thromboseprophylaxe verschrieben wird.
Wichtig ist - während man diese Spritzen mit Clexane oder Lovenox (u.s.w.) nimmt sollte man nicht noch andere blutverdünnende Medikamente oder Naturmittel nehmen (zumindest nicht in größeren Mengen). Das sind z.B. Aspirin Tabletten oder auch ASS 100, andere orale Blutverdünner wie Makumar, und einige Naturmittel, die eventuell blutverdünnende Wirkung haben.
Einfaches Beispiel:
Man spritzt täglich während der Revlimid oder Thalidomid Therapie Clexane oder Lovenox und bekommt plötzlich ganz starke Kopfschmerzen. In diesem Fall sollte man jetzt nicht etliche Pillen Aspirin an diesem Tag nehmen ohne mit dem Arzt Rücksprache zu halten.