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25 Okt. 2012 13:50
  • Margret
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    02 August 2026
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Hallo Anna,

Deine Mutter ist eine unglaublich tapfere Frau - Du kannst wirklich stolz auf sie sein. Gut, dass sie dich als Unterstützung im Kampf gegen Krankheiten und das oftmals ungerechte Schicksal hat.

Ihr schafft das!

Liebe Grüße,
Margret

25 Okt. 2012 10:50
  • anna78
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    02 August 2026
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Ganz lieben Dank für Eure Antworten und die Tips! Das mit dem Strohhalm habe ich ihr gleich weitergegeben, wird sie bestimmt probieren.

Das mit der Geduld ist so eine Sache bei meiner Mutter, es ist leider nicht die erste Krebserkrankung und sie möchte sich so wenig wie möglich als Patientin fühlen. Aber das hat definitiv auch positive Seiten, denn der Wille zum (soweit wie möglich) wieder gesund werden ist auf jeden Fall stark! Auf jeden Fall unterstütze ich sie so gut ich kann und nehme ihr vieles ab, damit sie so wenig wie möglich Stress hat. Ganz einfach ist das leider nicht, da mein Vater im September verstorben ist und nun auch noch ein Umzug geplant werden muss.

Nochmal kurz zu den Leukos: ich hatte mich so auf die magischen 1000 fokussiert, die ja für eine Krankenhausentlassung nach der HD notwendig sind, dass ich dann einfach irgendwie misstrauisch war, das der Wert soviel höher war :) Aber es stimmt ja, der Wert ist im Normbereich und das ist super. Der HB ist übrigens bei 10.5, Thrombos auch noch nicht ganz in der Norm aber auf dem Weg dahin. Die genauen Werte darüberhinaus kenne ich noch nicht, werde meiner Mutter aber bitten, sich wieder einen Ausdruck mitgeben zu lassen. Und den Verlauf der Thrombos werde ich mir auf jeden Fall angucken!

Marc, ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Erfolg für den weiteren Verlauf nach der Allo! Bist Du denn schon zu Hause?

An alle liebe Grüße und danke noch mal!

24 Okt. 2012 13:35
  • Margret
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    02 August 2026
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Meinem Mann hat es geholfen, mit einem dicken Strohhalm zu trinken und den ziemlich weit hinten auf der Zunge zu plazieren, dann Nase zu und einfach schlucken... So kommt nur wenig Flüssigkeit auf die Geschmackspunkte auf der Zunge und der Körper merkt nicht (oder kaum), dass ihm das bitter, salzig oder seifig schmeckt. Am besten alles mögliche mal ausprobieren, manchmal helfen solche kleinen Tricks.

Ansonsten, wie schon geschrieben: Geduld und nochmals Geduld...

Alles Gute Euch!
Margret

24 Okt. 2012 13:05
  • GiselaKöenig
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    26 Oktober 2009
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Hallo Anna,

Marcus hat Dir eigentlich schon alles Wichtige geschrieben. Man braucht sehr viel Geduld. Bei mir hat es auch sehr lange gedauert bis ich mal wieder alles essen und trinken konnte. Der Geschmack änderte sich täglich. Zum Punkt viel Trinken evtl. noch einen Tipp, denn es ist sehr sehr wichtig, gerade in der Zeit nach der erfolgten Therapie viel zu trinken. Wenn man es durch sein Unwohlsein nicht schafft so viel zu trinken, kann man sich auch vom Hausarzt oder Onkologen eine Kochsalzinfusion (einfach über eine Armvene) 500 oder 1000 ml geben lassen.Somit ist der Körper dann trotzdem mit genügend Flüssigkeit versorgt.
Gute Besserung, viele Grüße

Gisela

24 Okt. 2012 12:29
  • MarcWen
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    09 Juni 2011
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Hallo Anna,

nach meiner Auto Tx im letzten Jahr hatte ich auch lange lange gebraucht, bis ich wieder wie gewohnt essen, trinken und schmecken konnte. Die Chemo haut schon ordentlich rein und greift die Schleimhäute im Mund, Speiseröhre, Magen und Darm an. Das braucht eine Weile, bis hier wieder ein das bekannte Gleichgewicht eingezogen ist. Ich hatte auch viele Phasen durchgemacht, mal konnte ich nur Wasser, dann Cola, dann Säfte und dann wieder Wasser trinken. Beim Essen ähnlich, mal konnte ich an Wurst/Käse, mal nur an Süßes. Einfach das essen und trinken, worauf man Lust hat und einem schmeckt. Ich kann mir auch vorstellen, dass Deine Mam noch eine Menge von Tabletten nimmt. Auch diese schlagen auf den Magen. Nicht umsonst wird immer von den ersten 100 Tagen gesprochen, erst dann wird i.d.R. damit begonnen, die Prophylaxen abzusetzen oder zu reduzieren. Also nicht ungeduldig werden, der Körper braucht einfach seine Zeit.
Ich hatte nach meiner Auto Tx u.a. sehr lange mit der Verdauung zu kämpfen, bis dieses wieder wie gewohnt und ohne Zutun funktionierte. Das war dann auch eine richtige Wohltat, als das wieder ging, fast wie neu geboren. :) Ich bin selbst heute bei Tag 28 nach Allo Tx, fühle und "leide" also mit Euch. Und immer dran denken, trinken trinken trinken, 2,5-3 l sollten es schon werden. Notfalls am morgen sich 1-2 kleinere Flaschen bereit stellen, damit man einen Überblick hat. Oder eine Kanne Tee kochen, den kann man auch kalt trinken oder eben Kaffee, den kann man variieren, mit/ohne Zucker oder mit Milch. Aktuell mische ich mir z.B. Säfte mit Wasser, dann sind sie nicht so süß, aber auch kein Wasser pur, worauf ich mom auch nicht so ein Appetit habe. Du siehst, es ist nicht einfach und jeder reagiert auch anders auf die Therapien.

Der Normbereich der Leukos ist doch bei 5-10. Also seid ihr gut in der Norm. Sicher pushen diese Spritzen ordentlich, aber wenn der Wert auch jetzt noch konstant im Normbereich liegt, dann ist das doch gut. Aber lasst euch nicht alleine durch den Leuko Wert beeinflussen. Das Blut besteht aus so vielen Bestandteilen, die nun nach und nach wieder gebildet werden. An 2. Stelle sicher die Thrombos. Schaut euch diese Werte einfach mal an und vergleicht den Verlauf. Mein Prof. hat mir u.a. gesagt, dass ein guter Thrombo Wert nach Tx ein Zeichen dafür ist, dass das Transplant gut angewachsen ist. Zumindest bei einer Allo Tx, denke aber mal, man kann es auch auf die Auto Tx beziehen. Was machen die Neutrophile? Wo hat sich der Hb eingependelt? Also einfach mal weiter schauen und nicht bei den Leukos aufhören. :) Dazu auch immer die Leber-/Nieren-/Entzündungswerte im Auge behalten, aber das werden die Ärzte/Onkologen schon machen.

Wichtig ist jetzt einfach, dass Deine Mam sich erholt, Kräfte sammelt, keinen Infekt oder Fieber bekommt und ihrem Körper die Zeit gibt.

Grüße, Marcus

23 Okt. 2012 23:18
  • anna78
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    02 August 2026
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Hallo!

Meine Mutter ist heute an Tag 30 nach HD und autologer SZT. Sie ist seit ca. einer Woche zu Hause, die Nachwirkungen, die in der letzten Woche noch stark zu spüren waren (vor allem Durchfall, wenig Appetit) sind schon fast weg, die Energie kommt auch langsam aber spürbar wieder.

Eine Nachwirkung ist allerdings noch stark zu spüren, viele Flüssigkeiten und vor allem Wasser schmecken so bitter, dass sie es kaum trinken kann. Sie behilft sich mit Gemüsebrühe, ein bißchen Saft (schwierig, da dieser z. T. Verdauungsprobleme auslöst), ein bißchen Milch, schwarzem Tee. Trotzdem hat sie Mühe auf eine vernünftige Trinkmenge pro Tag zu kommen, ob wohl auch das langsam besser wird. Trotzdem die Frage: wie lange haben solche Geschmacksveränderungen bei euch angehalten? Habt ihr noch Tips, was man noch trinken kann bzw. was man verändern kann, um den Geschmack zu verbessern?

Und meine zweite Frage betrifft die Leukozyten: heute war die erste Blutabnahme nach dem Krankenhaus (beim niedergelassenen Onkologen). Dort ergab sich ein Leukozytenwert von 8000. Meine Mutter hat nach der SZT Neupogen bekommen, die Leukos stiegen dann auch ab Tag 11 schnell bis ebenfalls 8000, danach schwankten sie meine ich zw. 4000 und 6000. Das schien keinen der Ärzte zu beunruhigen, aber mich wundert es ein bißchen, das die Werte so hoch sein können? Im normalen Rahmen sind sie, Fieber hat meine Mutter auch aktuell nicht (im Krankenhaus z. T. schon, aber das ist ja schon eine Woche her). Hat das vielleicht jemand ähnlich erlebt?

Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend,
viele Grüße
Anna