Hallo, Irmi, Du schriebst: "Auch wenn ich jetzt ..."
Dann lass` mich Dir alle die Nebenkriegsschauplätze in diesem thread ausblenden und meine Erfahrung schildern. Vielleicht hilft`s ein wenig:
Ich gebe Rudi zum Teil uneineingeschränkt Recht, denn eine KMB ist m.E. am Anfang wichtig, also zur Diagnose und der Therapie-Entscheidung (auch wenn es da nicht so sehr viele wirklich unterschiedliche Möglichkeiten gibt). So war es auch bei mir (und gemerkt habe ich davon GAR NICHTS! Ich schlief nämlich gerage wg Kyphoplastie.)
Vor der Stammzellrückgabe im KKH wollte die stv. Stationsärztin bei mir eine weitere KMB machen, konnte (wahrscheinlich: wollte) aber nicht begründen, warum. Ich vermutete "Statistik" und "Datensammeln für Beurteilung der Krankheit im Allgemeinen". Darum lehnte ich ab. Und siehe da: Als der Stationsarzt wieder da war, meinte er, eine KMB sei FÜR MICH IN DIESER SITUATION sinnlos.
Also: Am Anfang "Ja" zur KMB, während oder nach einer Therapie nur, wenn eine komplette Neu-Beurteilung nötig wird. Dies ist mein derzeitiger Wissensstand - mglw. wird es in Zukunft einmal anders sein, wenn man grundlegend unterschiedliche Therapien "zur Auswahl" hat und die KMAnalyse bei der Entscheidung hilft.
Darum:
Ein offenes Gespräch über das Für und Wider ist sehr sinnvoll, ohne ein überzeugendes Argument dafür werde ich auch in Zukunft ablehnen.
Liebe Grüße,
Matthias
Weil es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen fröhlich zu sein.