Hallo Joseph,
zunächst meine derzeitige Therapie seit 4/2010:
10mg Revlimid (d1-d21) + 100mg Cyclophosphamid (d1-d28 ) + 40mg Dexamethason (d1, d8, d15, d22).
Ich habe jeweils ein sehr rasches Ansprechen und mache daher nach jedem Zyklus Pause bis wieder ein Eingreifen nötig ist (anfangs 4.5 Monate, jetzt nur noch 6 Wochen Pause). 2 Zyklen direkt hintereinander vertrage ich nicht mehr.
Die Nebenwirkungen, überwiegend vom Revlimid:
1.) starker Juckreiz, hauptsächlich in der 1. Woche, vor allem am Kopf
2.) Muskelkrämpfe an Händen und Füßen
3.) starke Benommenheit, Schwindel, Kurzatmigkeit (z.T. auch vom Dexa), nimmt im Laufe der Therapie (d1-d21) zu.
4.) Reduzierung von Leukozythen, Thrombozythen (leicht) und Hb-Wert (stark, meist Bluttransfusion nötig).
Diese Nebenwirkungen wiederholten sich bei allen bisherigen 8 Zyklen in exakt gleicher Weise.
Im Moment genieße ich das ganze Programm wieder in vollen Zügen.
Vor 3 Jahren machte ich die übliche Therapie (25mg Revlimid + 40mg Dexa), 3 Zyklen in Folge, und hatte bereits während des 3. Zyklus einen starken Progress. Insofern bin ich überrascht, dass ich mich mit dieser modifizierten Behandlung jetzt mehr als 2 Jahre über Wasser halten konnte.
Viele Grüße,
Christian