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Ela antwortete auf Fragen zur allogenen SZT
14 Nov. 2009 18:52
  • Ela
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    31 Juli 2026
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Hallo,
die Wahl zwischen allogener und autologer wurde uns gar nicht gelassen, für uns kommt nur noch die allogene in Frage.
Einen Familienspender haben wir nicht, aber zum Glück auf den letzten Drücker noch einen sehr gut passenden HLA identischen Spender gefunden. Mein Mann hat zwar die 13 Deletion, aber ansonsten kein Hochrisikoprofil, daher hoffen wir, dass er vielleicht zu den wenigen Glücklichen gehört, die durch allogene eine Heilung erfahren. Ja, Joseph, ich weiß, es gibt keinen geheilten MMler :-), aber die Hoffnung stirbt zuletzt :-) Vielen Dank noch Mal für die tolle Unterstützung.
Ela

rudi antwortete auf Fragen zur allogenen SZT
14 Nov. 2009 16:08
  • rudi
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    23 Oktober 2009
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Hallo,
hier ist ein guter Vergleich zwischen autologer und allogener SZT.

content.nejm.org/cgi/reprint/356/11/1110.pdf

Gruß
Rudi

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

sergio antwortete auf Fragen zur allogenen SZT
13 Nov. 2009 08:48
  • sergio
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    27 Oktober 2009
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Ela schrieb: Wir haben jetzt doch ganz kurzfristig am 16.11.09 einen Termin in Heidelberg zum Aufklärungsgespräch wegen der allogenen Transplantation für meinem Mann (41 Jahre, MM IGG Kappa, Erstdiagnose 07/07, autologe Tandemtransplantation 12/07 und 04/08, Rezidiv seit 05/09 bekannt, seitdem Velcade und Bestrahlungstherapie bekommen, Blutwerte allesamt im Normbereich, sogenannte stringente komplette Remission, jedoch zunehmend auftretende MM-herde in den Knochen. Welche Fragen wären sinnvoll zu stellen ?
Vielen dank für Eure Antworten
Ela

Ela,
druecke Euch ganz fest die Daumen, dass Ihr von dem Besuch Klarheit bekommt und die Entscheidung die richtige sein wird, aber lasst Euch Zeit bis alle Eure Fragen und Zweifel geklaert sind, soweit das geht.

Hier ein link zum dt. Aerzteblatt, ein interessanter Artikel ueber die allo und autologe, und einige Daten und Statistiken (!!), mich hat ueberrascht, dass inzwischen das Risiko bei Fremd- und Familienspendern fast genau so gross ist, zumindest statistisch.

www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp...splantation&id=52736

Beim Dt. Register fuer Stammzelltranspl., kann man sich auch die neuesten Jahresberichte runterladen, auch interessant, um zu lesen, wie weit man da ist, obwohl, jeder Fall dann einzigartig ist.

www.drst.de

Habt Ihr den Bericht von Prof. Einsele gelesen, der seit einigen Tagen hier zur Verfuegung steht, links bei "Aktuelles" kann man es linken. Auch sehr interessant, das ist also der Stand der Dinge momentan, mir wurde auch gesagt, falls das Rezidiv innerhalb von 3 Jahren kommt, sollte ich ueber die Allo nachdenken.
Im Moment erhole ich mich von der 2. autologen und will gar nicht so weit vordenken...,

Wichtige waere es evtl. genau zu fragen ueber die Wahl der reduzierten oder vollen allo und die
Verhaeltnismaessigkeit des Risikos.

Hat dein Mann den einen Familienspender, und negative zytogenetische Veraenderungen (del 13, del 17 etc.)?

Alles Gute
Sergio


Sergio

AndreasR antwortete auf Fragen zur allogenen SZT
10 Nov. 2009 21:06
  • AndreasR
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    31 Juli 2026
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Hallo Ela,

ihr solltet in so einem Aufklärungsgespräch meines Erachtens folgende Punkte ansprechen:

Volle allogene Transplantation oder nicht myeloablative allogene Transplantation ("mini-allo")

Die mini-allo ist mit einer reduzierten Konditionierung verbunden, also eine leichtere vorausgehende Chemotherapie und keine Bestrahlung. Daher ist die transplantationsbedingte Mortalität bei der mini-allo geringer als bei der vollen allogenen Transplantation, die Chance auf Heilung aber leider auch.

Wie gut passen die Spender-Stammzellen

Das ist entscheidend, um die Abstoßungs-Reaktionen einschätzen zu können. (Habt ihr einen Familienspender oder einen Fremdspender??)

Welche Alternativen gibt es zur allo

Durch die vielen neuen Medikamente rückt der Tag näher, an dem man MM in eine chronische Krankheit wandeln wird. Welche Gründe sprechen dennoch jetzt für eine allogene Transplantation? Ist sie bei deinem Mann wirklich zwingend?

Findet die Therapie im Rahmen einer Studie statt?

Das hat Vor- und Nachteile. Vorteil ist sicher die intensive medizinische Betreuung. Nachteilig ist aber, dass nach der Transplantation möglicherweise Untersuchungen vorgenommen werden, die allein der Forschung dienen, z.B. Knochenmarkpunktionen etc. Falls das also im Rahmen einer Studie läuft, seht euch das Studienprotokoll genau an und fragt euch kritisch, ob eine mögliche Empfehlung zur allo auch dadurch zustande kommt, weil man Studienteilnehmer braucht.

Egal, wie ihr euch entscheidet: Lasst euch nicht unter Druck setzen und gebt euch Bedenkzeit.

Gruß aus Berlin,

Andreas (mini-allo 09/2002)


Fragen zur allogenen SZT wurde erstellt von Ela
10 Nov. 2009 18:20
  • Ela
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    31 Juli 2026
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Wir haben jetzt doch ganz kurzfristig am 16.11.09 einen Termin in Heidelberg zum Aufklärungsgespräch wegen der allogenen Transplantation für meinem Mann (41 Jahre, MM IGG Kappa, Erstdiagnose 07/07, autologe Tandemtransplantation 12/07 und 04/08, Rezidiv seit 05/09 bekannt, seitdem Velcade und Bestrahlungstherapie bekommen, Blutwerte allesamt im Normbereich, sogenannte stringente komplette Remission, jedoch zunehmend auftretende MM-herde in den Knochen. Welche Fragen wären sinnvoll zu stellen ?
Vielen dank für Eure Antworten
Ela