Ela schrieb: Wir haben jetzt doch ganz kurzfristig am 16.11.09 einen Termin in Heidelberg zum Aufklärungsgespräch wegen der allogenen Transplantation für meinem Mann (41 Jahre, MM IGG Kappa, Erstdiagnose 07/07, autologe Tandemtransplantation 12/07 und 04/08, Rezidiv seit 05/09 bekannt, seitdem Velcade und Bestrahlungstherapie bekommen, Blutwerte allesamt im Normbereich, sogenannte stringente komplette Remission, jedoch zunehmend auftretende MM-herde in den Knochen. Welche Fragen wären sinnvoll zu stellen ?
Vielen dank für Eure Antworten
Ela
Ela,
druecke Euch ganz fest die Daumen, dass Ihr von dem Besuch Klarheit bekommt und die Entscheidung die richtige sein wird, aber lasst Euch Zeit bis alle Eure Fragen und Zweifel geklaert sind, soweit das geht.
Hier ein link zum dt. Aerzteblatt, ein interessanter Artikel ueber die allo und autologe, und einige Daten und Statistiken (!!), mich hat ueberrascht, dass inzwischen das Risiko bei Fremd- und Familienspendern fast genau so gross ist, zumindest statistisch.
www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp...splantation&id=52736
Beim Dt. Register fuer Stammzelltranspl., kann man sich auch die neuesten Jahresberichte runterladen, auch interessant, um zu lesen, wie weit man da ist, obwohl, jeder Fall dann einzigartig ist.
www.drst.de
Habt Ihr den Bericht von Prof. Einsele gelesen, der seit einigen Tagen hier zur Verfuegung steht, links bei "Aktuelles" kann man es linken. Auch sehr interessant, das ist also der Stand der Dinge momentan, mir wurde auch gesagt, falls das Rezidiv innerhalb von 3 Jahren kommt, sollte ich ueber die Allo nachdenken.
Im Moment erhole ich mich von der 2. autologen und will gar nicht so weit vordenken...,
Wichtige waere es evtl. genau zu fragen ueber die Wahl der reduzierten oder vollen allo und die
Verhaeltnismaessigkeit des Risikos.
Hat dein Mann den einen Familienspender, und negative zytogenetische Veraenderungen (del 13, del 17 etc.)?
Alles Gute
Sergio