Hallo Ralf,
auch ich habe nach der SZ autolog ständig grippale Infekte gehabt. Aber erst ca. 1/2 Jahr nach der HD. Folge davon immer wieder die unterschiedlichsten Antibiotika-jeden Monat. Und das bei mir "Arzneimöglichstvermeider". Zuletzt streikte der Magen, ich fragte nach Magenschonern, die man ja in der Klinik sofort zu den Medikamenten bekommt. Wieso muß man als Patient draußen eigentlich erst die Problematik ansprechen.:evil:Ich kämpfte diese durch, es wurde magenmäßig besser bis gut. Der Onkologen meinte dann aber, ich würde die Infektanfälligkeit dadurch wieder erhöhen. Fragte nicht nach zum besseren Verstehen, kurz gesagt, es war mir sch...egal, Hauptsache der Magenschmerz war weg.
Nun im vierten Jahr nach der HD mit SZT habe ich gelernt, wirklich sofort auf Halskratzen zu reagieren mit den von altersher bekannten Hausmittelchen, Schal, inhalieren mit Salbei statt Kamille, aufgetaute schwarze Johannisbeeren, usw.. Das sieht für Gesunde und Bekannte garantiert übertrieben aus, aber ich vermeide so die Antibiotikas so gut es eben geht. Nehme nach Telefonkontakt mit dem Hausarzt dann u.U. die von ihm empfohlenen Naturheilmittel aus der Apotheke.
Mein Onkologen rät ganz ab von zusätzlichem Vitamin C, Sauerstofftherapie usw. Das würde unseren Krebs zu sehr aktivieren und man will ihn ja ruhig halten. Die Kombination in Obst und Gemüse wäre besser, als einseitig die Hammer. Wenn ich dann wiederum hier interessiert lese, wieviel Vitamine andere in Brause- oder Tablettenform nehmen, dann frage ich mich, ob ich nicht auch zusätzlich was nehmen sollte. So schwankt man zwischen den Meinungen.
Für Dich alles Gute und die richtige arztbegleitende Entscheidung
elisea
Interessant wäre es schon, wenn alle mal deutlich schreiben, was sie zusätzlich nehmen oder machen für die Gesundheit.