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rudi antwortete auf Fasten vor Chemotherapie
14 Apr. 2012 12:41
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christine schrieb: also irgendwie ist es ein schrecklicher Gedanke, vor der hD ein paar Tage zu Fasten, um dann wegen weiß Gott was für Nebenwirkungen Wochen nicht richtig essen zu können!


Christine, da hast du glaube ich recht ! Vor einer Induktionschemo kann man das mit dem Fasten schon eher machen, aber bei einer HD Chemo die Speicher schon leer zu haben bevor es losgeht und dann 14 Tage keinen Appetit und öfters erbrechen könnte zur Zwangsernährung in der Klinik über Infusion führen.
Da weiß man nicht so recht was wirklich richtig ist.

Bei der HD Chemo regelt das der Körper bei jedem quasi von selbst. Es wird erst mal alles raus erbrochen und dann fastet man automatisch weil man ca. 1 Woche überhaupt kaum was runterbringt und die 2-3 Wochen danach auch wenig isst.

Ob die Heilpraktiker da mit einer HD Chemo und vorigem fasten wirklich bescheid wissen und erfahrung haben ist fraglich??

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

shine45 antwortete auf Fasten vor Chemotherapie
14 Apr. 2012 12:09
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ich bin diese Woche nochmal beim Heilpraktiker und der und der wird mir dann sagen wann und wie ich es machen soll. Ich werde berichten...

MGUS seit 2005
Diagnose MM seit Februar 2011
Therapieanfang ab 18.10.2011
1.HD+SZT am 24.01.2012,2. HD+STZ am 07.05.2012
5.7. erste Zometainfusion
3 Zyklen VTD seit 10.07.12
Seit 10.07.2012 keine weiteren Therapien
Seit ca 2018 Proteinurin
Januar 2019 Diagnose AL-Amyloidose
April 2019 Therapie mit Daratumumab, Dexa 8 Wochen 1x wöchentlich. 8 Wochen alle 2 Wochen, 8 Wochen alle 4 Wochen.
Juli 2022 Ixazomib 2,5mg + 16mg Dexa
19.12.2023 CarT Zellen Therapie

christine antwortete auf Fasten vor Chemotherapie
14 Apr. 2012 00:58
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also irgendwie ist es ein schrecklicher Gedanke, vor der hD ein paar Tage zu Fasten, um dann wegen weiß Gott was für Nebenwirkungen Wochen nicht richtig essen zu können! Ich bin sehr gespannt auf dies Experiment. Wann soll es denn losgehen??? ich könnte mir aber wie gesagt vorstellen, vor der nächsten CyBorDex Kur 1-2 Tage nichts zu essen.

shine45 antwortete auf Fasten vor Chemotherapie
13 Apr. 2012 23:32
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Rudi, das was du schreibst wurde in der Sendung auch so gesagt.... mir geht es einzig und allein darum die Nebenwirkungen besser zu ertragen. Ob unsere Lebensweise richtig oder falsch ist.... keine Ahnung...das muss jeder für sich selber entscheiden!!!

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rudi antwortete auf Fasten vor Chemotherapie
13 Apr. 2012 21:14
  • rudi
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Dieses "Fasten" hat vor Millionen von Jahren die Natur schon so für Mensch und Tier vorgesehen.
Denn nicht jeden Tag gelang es den Menschen oder Tieren sich mit der Jagd eine Beute und damit Nahrung zu verschaffen. Da musste nach einer Mahlzeit auch öfter mal tagelang zwangsweise "gefastet" bzw. gehungert werden.
Und trotzdem musste aktiv gelebt und gejagt werden mit leerem Magen. Nur Wasser zum trinken war wahrscheinlich immer verrätig oder zugänglich.
Und so konnte sich der Körper mit all seinen lebenswichtigen Organen nach einer durch zu üppigem Essen überforderten Situation dann schön erholen und "entgiften" bis zur nächsten Nahrungsaufnahme.

Heute jedoch essen wir ja mindestens 3 x am Tag !!! und dazwischen "naschen wir noch allerhand mehr oder weniger ungesundes.
Dadurch wird unser Körper mit seinen lebenswichtigen Organen ständig regelrecht überfordert und überlastet.
Die "schädlichen" und "giftigen" Anteile der aufgenommenen Nahrung und Getränke können garnicht mehr ausreichend abgebaut und ausgeschieden werden, weil immer wieder schon neue nachkommen.

Wir geben unserem Organismus gar keine Chance mehr sich zu erholen und ausreichend zu entgiften und zu entschlacken bevor wir wieder 3-5 mal am Tag erbarmungslos zufüttern und auch alkoholisches zutrinken.
Und dazu kommt noch im Gegensatz zu unseren Vorfahren vor tausenden Jahren, daß wir heute das vorwiegend industriell hergestellte, eher ungesunde und mehr belastende Nahrungsangebot zu uns nehmen.

Jeder könnte so einfach seine Situation ändern und es wäre sogar noch kostengünstiger, aber wir sind "süchtig" nach unseren Gewohnheiten und können nur schwer davon ablassen und so wird sich nichts ändern bei den meisten :bang:

Deshalb leuchtet es völlig ein, wenn diese 3-7 tägigen Fastenkuren mit vorwiegend nur Wasser (wie in Russland praktiziert) die leiden von vielen lindern oder ganz beseitigen können.

Die eher profitorientierte Industriegesellschaft mit ihren industriellen und politischen Strukturen und Verflechtungen bis hin zum Gesundheitswesen/Medizin behauptet natürlich, daß diese Fastenkuren nichts bringen und eher schädlich sind.
Wir sollen uns weiter schön mit Supermarktprodukten und Bier und Wein und Coca Cola und Weißbrot und Zucker und und und.......vollstopfen.
Der Hausarzt hat ja dann die nötigen Pillen auf dem Rezeptblock um die Folgeschäden an Leber, Herz und Nieren zu bekämpfen.

Also ich würde mal sagen so wird das nichts - oder doch ?? wir werden ja durchschnittlch heute schon 80 Jahre alt ! Da kann doch nichts falsches an dieser Vorgehensweise sein - oder :roll:


Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

shine45 antwortete auf Fasten vor Chemotherapie
13 Apr. 2012 19:18
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nicht "leider" :)
Ich bin gern in der Schön Klinik...

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