Liebe Freunde,
danke für Eure Antworten.
Ja, wenn man über fast 4 Jahre wieder langsam in ene gewisse Normalität zurückgefunden hat, muss man sich erst einmal schütteln, wenn dann die Werte doch wieder steigen.
Allerdings habe ich nie ausgeblendet, dass das Myelom wiederkommt, selbst wenn viele um mich herum das immer weit weggeschoben haben. Dazu bin ich zu realistisch. Und fast 4 Jahre Therapiefreiheit sind ja auch schon ganz gut.
Da ich mittlerweile auch die vielen Optionen kenne, die es gibt, bleibe ich zuversichtlich.
Ein Tütchen Stammzellen ist noch eingefroren, das wäre eine Alternative. Allogene Transplantation mach ich nicht, dann lieber die anderen Möglichkeiten, die es gibt mit Velcade oder Revlimid oder so. Mal sehen! Aber noch ist ja keine Therapie in Sicht.
Ich werde dann wohl wirklich bald mal wieder etwas mehr im Tagebuch schreiben, damit der Kopf frei bleibt.
Aber jetzt kommt bald erst einmal Ostern - Fest der Hoffnung - und danach eine wunderbare Woche mit Amateurfunkfreunden auf dem Kreuzberg in der Rhön bei gutem Bier und deftigem Essen...so weit zur Frage nach dem Seelenzustand, hihi.
Gruß
Stefan
3x Initialchemo VAD
1x Stammzellensammlung
2x autologe Stammzellentransplantation nach Hochdosischemo
Velcade Erhaltungstherapie nach Hochdosis im Rahmen einer Studie. Seit Dez. 2008 Werte im Normbereich.
Seit Anfang 2012 neuerlicher langsamer Anstieg der Werte. Wird engmaschig kontrolliert
Website-Tagebuch:
melcher-holzminden.de