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Katrin antwortete auf wegen den Zähnen und so...
25 Feb. 2012 18:31
  • Katrin
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    02 August 2026
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hallo rudi,

also zu:

Manchmal denke ich auch ganz realistisch und "knallhart" und sage mir, warum soll ich mir jetzt für eventuell 5000 bis 10000 Euro die Beißer sanieren lassen - damit ich dann bei meiner Beerdigung ein strahlendes Lächeln habe?


das
stimmtja mal definitiv NICHT;==))


aber du hast recht,
es is die lebensquali, die hier ein problem darstellt, das essen schmeckt nicht, die posaune spielt nicht....
aber ich glaube das risiko, das myelom wieder aufzuwecken sollte wahrscheinlich nicht unterschätzt werden;(
meinem paps wurden damals 5 zähne gezogen,
ach mann, da begann der ganze mist -damals wussten wir noch nicht was alles auf uns zu kommen würde;(
gut das ich das auch heute nicht weiß, was noch alles sein wird;

aber es stimmt schon, die zähne sind wohl das geringste problem an der ganzen sache;

er war bereits bei 4 zahnärzten,
alle meinen was unterschiedliches;

zahnarzt 1 meint:
" traut er sich nicht drüber-zu wenig knochenmasse"
zahnazt 2 meint: ist nen versuch wert
zahnarzt 3 meint: er soll in die kieferchirurgie
zahnarzt 4 meint: oberschenkelknochen

onko meint: nekrosen gefährlicher bei zometa, nicht bei bondronat;
man könne für 3 monate oder so das bondronat absetzen

jetzt war natürlich de verwirrung groß,
aber eine interdiziplinäre zusammenarbeit mit der onko gibt es hier in sbg nicht
die zahnärzte sind auch alle relativ überfordert mit der disziplin myelom,
keiner kennt das so wirklich-und wenn dann wahrscheinlich auch nur durch google

ich schätze die nekrosen problematik wird denen durchaus geläufig sein,
zumal ja nicht nur myelom patienten bisphosphonate bekommen....hmhmhm
jedenfalls glaube ich hat sich paps soweit entschieden, in KEINE OP einzuwilligen;

danke für euere tips

rudi antwortete auf wegen den Zähnen und so...
24 Feb. 2012 22:20
  • rudi
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    23 Oktober 2009
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Hallo Katrin,
eventuell wäre mit den Zähnen auch mal eine Zweitmeinung und dann gleich in einer Zahnklinik mit Nekroseerfahrung nach BIFIS zu empfehlen.

Mit den Onkologen würde ich das auch absprechen.

Mich wundert es, daß bei meinen HD Chemos vor 12 und 14 Monaten überhaupt kein Zahn raus musste, denn ich habe zum Teil schon Kronen die 30 und 36 Jahre alt sind und noch immer drin sind.
Als die mich in Würzburg vor der ersten autologen SZT in die Zahnklinik zur Kontrolle geschickt haben, da dachte ich "oh weh" jetzt müssen bestimmt einige Zähne dran glauben und alles verschiebt sich im Termin.

Zu meiner Verwunderung sagte der Zahnarzt dann am Schluss der Kontrolle (jeder Zahn mit röntgenbild) alles OK, die HD Chemo kann beginnen.
Trotzdem habe ich in der Aplasiephase über eine Woche Angst gehabt, daß sich ein Zahn entzünden könnte. Aber es ging zum Glück gut bei beiden SZT.

Rein vom optischen müsste ich dringend einige "Schönheitsreparaturen" an meinen Zähnen bzw. den alten Kronen machen lassen, aber solange ich keine Zahnschmerzen habe und gut zubeißen kann, lasse ich nichts machen. Da habe ich auch immer Angst, daß was mit Nekrose entstehen könnte. Gut - alte Kronen runter und durch neue ersetzen ginge eventuell noch - aber ich warte trotzdem noch ab - zumindest solange ich noch die Erhaltungstherapie mit Revlimid mache.

Manchmal denke ich auch ganz realistisch und "knallhart" und sage mir, warum soll ich mir jetzt für eventuell 5000 bis 10000 Euro die Beißer sanieren lassen - damit ich dann bei meiner Beerdigung ein strahlendes Lächeln habe? :lol:

Aber bei deinem Vater ist es ja ganz was anderes - da geht es ja wirklich um eine medizinisch notwendige Rekonstruktion, damit er wieder die gewohnte Lebensqualität hat.



Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

Katrin antwortete auf wegen den Zähnen und so...
24 Feb. 2012 12:13
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hallo ihr lieben;

danke fürs ehrliche antworten;
ihr habt wohl recht;
...risiko sollte man wohl lieber keines eingehen!!

christine antwortete auf wegen den Zähnen und so...
24 Feb. 2012 10:12
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@Kathrin, dass ist schon ein 'no brainer', wenn ich das mal so deutlich ... aber trotzdem aus der Laiengruppe:-) - sagen darf!! Denk doch mal, was das alles gut gehen und heilen muss, bevor er wieder ganz hergestellt ist. Mit seiner Geschichte (dem t17) wäre ich da nochmal vorsichtiger. Ich glaube es wäre sinnvoller, das er seine Kräfte spart und jedes Risiko für eine Kiefernekrose ausschliesst.

Jeanny150765 antwortete auf wegen den Zähnen und so...
24 Feb. 2012 10:01
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Hallo Katrin,

meine Mutti hatte auch Probleme mit dem Zahnersatz,es wurde mit speziellen Material
unterfüttert und nun sitzen die Zähne perfekt
und fest.Ich würd an meiner Stelle nicht sowas machen lassen,wenn ich mit Bifi`s behandelt werde.Eine Nekrose ist was schlimmes und wenn dadurch die Gefahr groß ist,dann doch lieber irgentwie damit leben oder mit dem Zahnarzt darüber diskutieren was man sonst machen könnte.

LG
Jeanny

leopoldi antwortete auf wegen den Zähnen und so...
24 Feb. 2012 08:00
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Hallo Katrin,

das Absetzen der Bifis allein kann das Risiko der Nekrose nicht ausschließen. Das bleibt meine ich doch über Jahre hinaus bestehen. Implantate halte ich auch für absolut heikel, der Fremdkörper bleibt ja dauerhaft im Kiefer. Und jeglichen Eingriff - wenn überhaupt - würde ich nur in einer Zahnklinik machen lassen, die auch wirklich viel Erfahrung mit Bisphosphonat-Patienten hat.
Dass im Heilungsprozess evtl. auch Schläferzellen motiviert würden, genau das wäre meine Befürchtung. In dem Artikel steht aber auch, dass dies durch G-CSF passiert. Diese Abläufe kennen auch die Onkologen nicht mit letzter Sicherheit. Dann wird nach dem Prinzip gehandelt, was nicht bewiesen ist, ist ganz einfach nicht. Sorry, aber ein gebranntes Kind scheut das Feuer ...

LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~