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28 Okt. 2009 22:30
  • gast
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    31 Juli 2026
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Vielen Dank für eure Antworten!!!

Bei nächsten Besuch in der Uni Heidelberg werde ich auf jeden Fall das Thema DLI ansprechen. Ich bin gespannt, wie das weitere Vorgehen aussehen wird und wie sich die Werte meines Vaters weiter entwickeln.

Zum Glück geht es ihm aktuell gut, die Knochmarkinfiltration ist nach der allo sehr gesunken und das ist auch schon mal was. Der Kampf geht weiter aber immer mit einem starken Willen und erhobenem Kopf!





28 Okt. 2009 18:02
  • Ela
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    31 Juli 2026
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Hallo Julia,
uns hat man gesagt, dass es 3 Monate dauern kann, bis das neue Knochenmark die Tätigkeit voll aufgenommen hat. Allerdings hat mein Mann einen sehr aggressiven Verlauf und zusätzlich zu der Konditionierung soll er noch eine Chemo gegen das Myleom bekommen, die das MM solange in Schach hält, bis das neue Knochenmark "bereit" ist den Kampf aufzunehmen. Mein Mann ist 41 Jahre und vielleicht therapiert man da noch etwas aggressiver als bei Deinem Vater. Aber Andreas ist da eigentlich immer sehr gut informiert, da würde ich dem Zeitraum von 10 - 12 Tagen schon zustimmen.
Grüße
Ela

28 Okt. 2009 15:56
  • AndreasR
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    31 Juli 2026
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Liebe Julia,

die Spenderzellen wirken eigentlich sofort nach Ende der Aplasie, also etwa 10-12 Tage nach Stammzellübertragung. Die Leichtkettenwerte, die du nennst, deuten darauf hin, dass die allogene Transplantation bei deinem Vater im Moment noch keine komplette Remission erbracht hat. Aber keine Panik, da kann man "nachbessern". Üblich ist es in solchen Fällen, noch einmal Lymphozyten vom Spender zu spritzen. Dieses Verfahren nennt sich DLI (Donor Lymphocyte Injektion). Dadurch wird das neue Immunsystem noch einmal angeregt, gegen die Tumorzellen vorzugehen. Die Prozedur ist einfach und nicht mit einem Klinikaufenthalt verbunden. Sprecht die behandelnden Ärzte doch mal darauf an, ob DLI bei deinem Vater in Betracht kommt.

Dein Vater erhält wahrscheinlich gegenwärtig Medikamente, um das neue Immunsystem nicht zu stark werden zu lassen, damit es nicht zu schwer kontrollierbaren Abstoßungsreaktionen kommt. Eine Reduzierung dieser Medikamente kann ebenfalls in Frage kommen.

Ich selbst bin im September 2002 "mini-allogen" transplantiert worden, war auch nur ganz kurz in einer sehr guten Remission und habe seit dem unterschiedliche Therapien gemacht, um das MM in Schach zu halten.

Alles Gute und viele Grüße

Andreas


28 Okt. 2009 15:39
  • gast
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    31 Juli 2026
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Mein Papa hat Ende September 2009 eine allogene SZT bekommen. Spenderin war seine Schwester. Drei Wochen nach der Transplantation konnte er schon wieder nach Hause und seine Blutwerte entwickeln sich seither sehr positiv. Nur die Leichtketten im Serum steigen wieder (aktuell rund 800 mg/l, vor zwei Wochen 600 mg/l).

Wann kann man denn normalerweise sagen, dass die allo was gebracht hat? Wann fängt das neue Immunsystem an, die Tumorzellen anzugreifen? Gibt es einen Richtwert, ab dem man Erfolge sehen sollte?

Vielen Dank schon jetzt für Informationen und Antworten.

Liebe Grüße
Julia