Lieber Peter,
dieser Therapie-Vorschlag klingt für mich sehr ungewöhnlich, und ich würde ihn sicher noch einmal genauestens hinterfragen (Wirkungsweise?, Ziel?, Studie?, bisherige Studienergebnisse?) ggf. mir auch noch einmal Zweitmeinung einholen.
Bei uns war es umgekehrt: Bei Matthias' Prostata-Karzinom haben wir uns aufgrund der auch Dir bekannten Argumente (superlangsames Wachtum, mögliche OP-Nebenwirkungen) gegen eine Therapie entschieden. Als dann 2008 das MM diagnostiziert wurde, bekam er die MM-Standard-Therapien und siehe da: Nach all dem ist sein PSA-Wert wieder im Normbereich.
Die Begründung Deines Arztes für seinen Therapie-Vorschlag würde mich interessieren. Vielleicht erzählst Du mal, wie es bei Dir weitergeht?
Alles Gute,
Claudia
Weil es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen fröhlich zu sein.