Nach meinen gemachten Erfahrungen lohnt sich ein Port allemal wenn man längere Therapiezyklen durchmachen muss wie üblicherweise 3-4 Induktionstherapien mit anschließender Stammzellsammlung und anschließender Transplantation.
Da ist man ja fast ein Jahr in ständiger Therapie mit vielen Infusuionen und Blutkontrollen.
Ich habe meinen Port am Arm auch schon 18 Monate drin und er hat noch nie Probleme bereitet was Infektionen angeht.
Probleme macht er eher jetzt, denn der Hausarzt wollte die letzten beiden Bisphosphonat Infusionen darüber laufen lassen und jedesmal ließ sich der Port zwar spülen, aber die Infusion lief nicht rein.
Der dünne Schlauch liegt eventuell mit dem Ausgang an der Vene an und dann geht bei niedrigem Druck nichts mehr rein. Selbst mit der Difusor Pumpe ging nichts, es gab dauern Alarmpiepsen (Schlauch nach Pumpe verstopft).
Also nach meiner Erhaltungstherapie spätestens im Mai 2012 werde ich den Port wohl rausmachen lassen, wenn er eh nicht läuft bringt er nichts mehr.
Aber während den Therapien von Mai 2010 bis Februar 2011 hat er das Prozedere schon sehr vereinfacht.
Bei der Stammzellsammlung (Apherese) musste ich allerdings trotzdem einen großen Katheder in die Halsvene bekommen, weil meine Armvenen an beiden Armen für die Apherese nicht geeignet waren.
Hier ist das mächtige Ding nochmal zu sehen:
rudiversal.wordpress.com/2010/10/30/katheder-ist-gelegt/