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29 Okt. 2009 20:25
  • rudi
  • Offline
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hallo,
nach einer intensiven sportlichen Anstrengung kann das Immunsystem für 24 bis 48 Stunden mehr oder weniger geschwächt sein (noch mehr als eh schon bei uns MM Patienten).
Also am besten nach einem Tag mit einer 50 km Wanderung oder Radtour ein bis 2 Tage ausruhen und nicht in bzw. unter große Menschenmassen gehen.

Langfristig dürfte angemessene sportliche Bewegung aber das Immunsystem stärken und den Körper und Geist positiv beeinflussen.

Aber auf keinen Fall den Fehler machen und meinen man muß mit MM und maroden Knochen (Wirbelsäule usw.) noch mit völlig gesunden und eventuell jüngeren Menschen noch mithalten wollen oder müssen.

In diesem Sinne fröhliches Gehen, Wandern, Radfahren, Schwimmen, Tanzen, Holzhacken, Heumachen und was euch sonst noch einfällt.

Gruß
Rudi

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

28 Okt. 2009 11:48
  • zitze
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    31 Juli 2026
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Lieber Gast !
Ich bin seit 2006 an MM erkrankt.Habe Bestrahlung am Stern und HD mit SZT(einmalig)hinter mir.Bin seit Ende 2007 in CR.Wandere am Tag ca 50 bis.....km
mit zwei fehlenden Lendenwirbeln.Das hält mich so fit das ich außer einer Blutdrucktapplette und einer Kalziumkautapplette nichts weiter Einnehme(keinerlei
Krebsmedikamente und Biosphate).Mein Stadium ist 2006 als IIIb mit akkutem Nierenversagen festgestellt worden. Also mache was du dir zutraust,aber in Maßen
und nicht so extrem wie ich.(schmunzel)

Gruß aus Thüringen an alle im Forum macht weiter so

lisa_kotschi antwortete auf Sport bei Wirbelbefall -gehört das hierher?-
26 Okt. 2009 18:33
  • lisa_kotschi
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    27 Oktober 2009
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Lieber Gast,

ich hatte vor kurzem die Gelegenheit auf zwei Patientenseminaren für Myelom- bzw. allg. Krebserkrankte zwei überzeugende Vorträge gehört zum Thema Sport und Erkrankung. Sie zeigten sowohl bei den Überlebensraten als auch der Lebensqualität erstaunlich positive Ergebnisse.

Wichtig war dabei auch die Information, dass die Sport- oder Bewegungsart sehr auf die jeweilige Erkrankung mit entsprechenden Experten, vorzugsweise mit Deinen behandelnden Ärzten abgestimmt wird. Mit Deinen Wirbeldefekten ist also nicht zu spaßen. Vielleicht wäre Walking für Dich ok, vielleicht aber auch nicht. Auch bei Feldekrais oder dem Besuch eines allg. Physiotheratpeuten wäre ich vorsichtig - sie müssten in jedem Fall mit Deinen spezifischen Einschränkungen angemessen umgehen können.

Gegen die Wassereinlagerung unter Dexa lässt sich allerdings (aus meiner Erfahrung) zunächst recht wenig machen, das verschwindet mit Absetzen des Medikaments. Trotzdem wird Bewegung und Sport ein bisschen Kondition erhalten bzw. wieder herstellen.

Übrigens - auf unserer Seite findest Du unter "Therapien/Basiserkrankungen" auch einen Vortrag zu Ernährung und Sport aus Würzburg. Vielleicht hilft der auch ein wenig.

alles Gute + beste Grüße
Lisa Kotschi


26 Okt. 2009 15:20
  • Sabine
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Hallo zusammen,

um mich sanft sportlich zu betätigen gehe ich in eine Feldenkraisgruppe. Das tut mir sehr gut und mein Rücken wird geschont ( alles nachzulesen im Internet). Außerdem mache ich einige Übungen zuhause, welche mir in der KG empfohlen wurden. Dann kann man noch schnell spazieren gehen oder, wenn es nicht so kalt ist, radfahren.
Reicht das nicht aus?!
Liebe Grüße von Sabine

26 Okt. 2009 09:59
  • christine
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Hallo Gast, denke schon dass das hierher gehört.....

Bei so einem Krankheitsverlauf sollte man Pysiotherapie in Anspruch nehmen. Da wird man beraten, was für Möglichkieten es gibt.

Ausserdem fällt mir noch Radfahren ein - das ist zwar langweilig auf so einem Heimtrainer, aber besser als nichts. Wie wäre es mit 30 min - alle 5 min den Puls auf 140 hoch? Es gibt ja auch Radtrainer, die in man in halb liegender Stellung (Beine wagerecht zum Boden, Rücken in einer Lehne schräg nach hinten) benutzen kann. Da wird der Rücken überhaupt nicht mehr beansprucht.

25 Okt. 2009 19:15
  • gast
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Hi,

Wenn ich's richtig verstanden habe wird u.a.
durch die hohe Dexamethason-Gabe (Schema PAD) Wasser im Gewebe anglagert, Fett gebildet und Muskeln abgbaut. So will Mensch sich sportlich betätigen (wie vor der Krankheit auch), um die Effekte abzumildern. Nur sind einige Wirbel (Brustwirbel) befallen und einer droht einzubrechen, Schwimmen geht z. B. nicht. Bestrahlung des Wirbels wird wegen der geplanten Stammzellenmobilisierung noch abgelehnt. Wie kann man sich fit halten oder wo kann man sich schlau machen um Verschlimmbesserungen zu vermeiden? Weiss da jemand Rat?