Hallo in die Runde,
mal wieder ein paar Zeilen von mir.
In der Zwischenzeit hat sich wieder einiges getan, aber das Wichtigste, ich fühle mich gut und versuche die Krankheit etwas zu verdrängen, also nicht mehr so im Mittelpunkt zu sehen.
Anfang Februar waren wir ja in Würzburg zweck Zweitmeinung und fast wie erwartet, gehen die Ansätze doch ganz schön auseinander. Für Prof. Einsele steht bei einem MM in so jungen Jahren ganz klar eine Heilung im Vordergrund, kein Aufschub oder Zeitgewinnen, wenn möglich eine Heilung und lange lange Zeit ein beschwerdefreies Leben. Keine leichte Entscheidung, zumal ich mich mom gesund fühle, knapp 9 Monate Chemo und SZT hinter mir habe.
Seit 2 Wochen bin ich beim Reha-Sport und wenn alles klappt, möchte ich im März wieder anfangen zu arbeiten.
Heute früh bekam ich einen Anruf aus Würzburg, dass ich einen 100% Spender für eine Allogene SZT hätte. Mein Bruder passt.
Nun weiß ich nicht, ob ich mich freuen soll oder nicht. Angst habe ich schon davor, keine leichte Entscheidung.
Mitte April sind wir wieder in Würzburg, dann erfahren wir sicher Näheres, was gemacht werden sollte. Eine Zytogenetik steht noch aus.
Was genau ist denn eine Immunfixationselektrophorese? Mom weiß ich noch nicht, ob ich in einer CR? Nach den Blutwerten zumindest eine VG Remission.
Grüße, Marcus