Hallo Ihr alle,
vielen Dank für eure Beiträge. Nach langer Zeit und vielen neuen Untersuchungen hat nun ein Arthro-MRT der Hüfte mit Einspritzung von Kontrastmittel direkt ins Hüftgelenk ziemlich deutlich gezeigt, dass das Loch keine vom MM ausgelöste Osteolyse ist sondern eine Zyste, die durch ständiges Anstoßen des Oberschenkelhalses und des Hüftkopfes an die Gelenkpfanne entstanden ist und nun bei Belastung immer größer "gebohrt" wird. Also auf der einen Seite Entwarnung: Ich bleibe weiterhin im Stadium I ohne Osteolyse, auf der anderen Seite doch eine mittlerweile sehr schmerzhaft gewordene Geschichte.
Nachdem im letzten Sommer immer öfter ein belastungsabhängiges Stechen in der Leistengegend aufgetreten war und im Laufe der Zeit immer mehr Schmerzstellen (Gesäßmuskel, Rücken, Hüfte selbst) dazugekommen sind, habe ich nunmehr seit Dezember auch beim Sitzen und Liegen ständig Schmerzen.
Dieses Arthro-MRT hat ergeben, dass das Hüftgelenk eine für mein Alter nicht übliche mittelgradige Arthrose entwickelt hat, dass am Hüftkopf und Schenkelhals schon knöcherne Anbauten gebildet wurden und dass das Labrum (eine Art Band zwischen Hüftkopf und Gelenkpfanne) schon ziemlich lädiert ist. Hinzu kommt natürlich noch dieses Loch ...
Nach einem ausführlichen Gespräch mit den Orthopäden in Bremen (DIAKO, bisher hatte ich schon mehrere OPs dort und gute Erfahrungen) habe ich nun heute zugestimmt, eine OP durchführen zu lassen, damit das Gelenk etwas auf Vordermann gebracht wird. Die Arthrose wird dadurch natürlich nicht verschwinden, aber für eine Hüftprothese ist sie wirklich noch nicht schlimm genug. Außerdem habe ich ein wenig Sorge, dass mit einer Hüftprothese dann später auch keine MRT-Aufnahmen mehr gemacht werden können, falls mein MM - was ich nicht so schnell hoffe - doch einmal aktiver wird und zu Osteolysen führt. Hat jemand von euch Erfahrung mit solchen Geschichten? Ich bin gespannt auf eure Berichte.
Liebe Grüße
Birgit
ED Juni 2011, Stadium 1
Wenn nicht jetzt, wann dann?