Zum Hauptinhalt springen
birgith antwortete auf Osteolyse im Oberschenkelhals
09 Juli 2012 09:54
  • birgith
  • Autor
  • Offline
  • 35 Beiträge seit
    22 Juli 2011
Mehr
Hallo Ihr alle,

jetzt habe ich die Hüft-Arthroskopie hinter mir und komme langsam wieder in Schwung. Der Knorpel und das Labrum waren zu großen Teilen bereits so zerfetzt, dass sie nur noch entfernt werden konnten. Am Hüftgelenksdach waren einige große Knubbel, die bei jeder Bewegung des Gelenkes am Oberschenkelhals (das ist der schmale Übergang vom Oberschenkelknochen zum üftgelenk) angesoßtn sind. Dadurch ist wohl auch dort das Loch entstanden. Diese Knubbel sind abgeflext worden, so dass das Loch jetzt nicht mehr wachsen dürfte. Am Loch selbst konnte leider keine Gewebeprobe entommen werden, do sonst das Gelenk komplett hätte eröffnet werden müssen. So kann man natürlich nicht mit 100 % iger Sicherheit sagen, dass es nicht doch vom MM kommt. Aber ich denke, das ist jetzt auch erst mal egal. So hat diese OP mir jetzt erst einmal ein paar Jahre Ruhe gebracht, bevor dann irgendwann ein neues Gelenk benötigt wird.
Liebe Grüße an alle und haltet den Kopf immer schön oben!

Birgit

ED Juni 2011, Stadium 1
Wenn nicht jetzt, wann dann?

birgith antwortete auf Osteolyse im Oberschenkelhals
18 Feb. 2012 08:54
  • birgith
  • Autor
  • Offline
  • 35 Beiträge seit
    22 Juli 2011
Mehr
Hallo Gerda,

danke, für deinen Bericht. Ich wünsche Dir und Deinem Knie gute Besserung und drücke die Daumen, dass Deine Remission lange bleibt.
Liebe Grüße

Birgit

ED Juni 2011, Stadium 1
Wenn nicht jetzt, wann dann?

Gerda antwortete auf Osteolyse im Oberschenkelhals
17 Feb. 2012 16:03
  • Gerda
  • Offline
  • 67 Beiträge seit
    24 Oktober 2009
Mehr
Hallo Birgit,

ich habe inzwischen etwas Erfahrung in der Richtung, aber mit dem Knie.
Bei MM denkt man bei Schmerzen im Bewegungsapparat immer auch an Osteolysen, aber bei mir wurden keine festgestellt, sondern Arthrose in beiden Kniegelenken.
Die Abnutzung und Schmerzen waren links so schlimm, dass ich mich erst zu einer Arthroskopie und dann für eine Teilprothese entschieden habe. Im Moment bin ich 7 Wochen nach der OP und versuche zur Normalität zurückzukehren. Das Knie bessert sich langsam.
Nach meinen Recherchen gibt es keinen Zusammenhang zwischen MM und Arthrose.
Im Moment bin ich in Remission mit meinem MM und hoffe, dass diese noch möglichst lange anhält.


birgith antwortete auf Osteolyse im Oberschenkelhals
15 Feb. 2012 21:39
  • birgith
  • Autor
  • Offline
  • 35 Beiträge seit
    22 Juli 2011
Mehr
Hallo Ihr alle,

vielen Dank für eure Beiträge. Nach langer Zeit und vielen neuen Untersuchungen hat nun ein Arthro-MRT der Hüfte mit Einspritzung von Kontrastmittel direkt ins Hüftgelenk ziemlich deutlich gezeigt, dass das Loch keine vom MM ausgelöste Osteolyse ist sondern eine Zyste, die durch ständiges Anstoßen des Oberschenkelhalses und des Hüftkopfes an die Gelenkpfanne entstanden ist und nun bei Belastung immer größer "gebohrt" wird. Also auf der einen Seite Entwarnung: Ich bleibe weiterhin im Stadium I ohne Osteolyse, auf der anderen Seite doch eine mittlerweile sehr schmerzhaft gewordene Geschichte.
Nachdem im letzten Sommer immer öfter ein belastungsabhängiges Stechen in der Leistengegend aufgetreten war und im Laufe der Zeit immer mehr Schmerzstellen (Gesäßmuskel, Rücken, Hüfte selbst) dazugekommen sind, habe ich nunmehr seit Dezember auch beim Sitzen und Liegen ständig Schmerzen.
Dieses Arthro-MRT hat ergeben, dass das Hüftgelenk eine für mein Alter nicht übliche mittelgradige Arthrose entwickelt hat, dass am Hüftkopf und Schenkelhals schon knöcherne Anbauten gebildet wurden und dass das Labrum (eine Art Band zwischen Hüftkopf und Gelenkpfanne) schon ziemlich lädiert ist. Hinzu kommt natürlich noch dieses Loch ...
Nach einem ausführlichen Gespräch mit den Orthopäden in Bremen (DIAKO, bisher hatte ich schon mehrere OPs dort und gute Erfahrungen) habe ich nun heute zugestimmt, eine OP durchführen zu lassen, damit das Gelenk etwas auf Vordermann gebracht wird. Die Arthrose wird dadurch natürlich nicht verschwinden, aber für eine Hüftprothese ist sie wirklich noch nicht schlimm genug. Außerdem habe ich ein wenig Sorge, dass mit einer Hüftprothese dann später auch keine MRT-Aufnahmen mehr gemacht werden können, falls mein MM - was ich nicht so schnell hoffe - doch einmal aktiver wird und zu Osteolysen führt. Hat jemand von euch Erfahrung mit solchen Geschichten? Ich bin gespannt auf eure Berichte.
Liebe Grüße
Birgit

ED Juni 2011, Stadium 1
Wenn nicht jetzt, wann dann?

carina antwortete auf Osteolyse im Oberschenkelhals
14 Nov. 2011 11:21
  • carina
  • 0 Beiträge seit
    02 August 2026
Mehr
hier ein kurzes Statement von Prof. Goldschmidt vom Patientag am 12.11. in Essen über Röntgen etc.
Prof. G ist absolut gegen röntgen. Und auch nicht begeistert vom CT, wegen der Strahlenbelastung, bei MM'lern sollte nach Möglichkeit nur noch ein MRT gemacht werden . Außerdem sollte man von dieser alle 1/2 Jahre Überwachung abrücken....
Also Strahlen nur bei besonderen Vorkommnissen.
Bisphosphonate sollten in Anfang 2 Jahre lang alle 4 Wochen, danach alle 8 Wochen gegeben werden und zwar intravenös, da eine neue Studie gezeigt hat, daß dabei eine bessere Wirkung erzielt wird. An dem Tag der Gabe müssen mind. 2 Liter getrunken werden, wenn man dies nicht schafft, den Arzt bitten , die NaCL-gabe zu erhöhen.
Liebe Grüße Andrea.

birgith antwortete auf Osteolyse im Oberschenkelhals
13 Nov. 2011 21:15
  • birgith
  • Autor
  • Offline
  • 35 Beiträge seit
    22 Juli 2011
Mehr
Hallo Rudi,

da ich im Stadium I bin und - bis auf dieses kleine Loch - völlig ohne Symptome, sollte zunächst keinerlei Therapie gemacht werden - das habe ich auch mit Prof. Einsele schon so besprochen. Einfaches Beobachten reicht momentan völlig aus, zumal ja nicht mal sicher ist, ob die Osteolyse vom MM kommt oder nicht. Mal sehen, was mein neuer Onkologe im Dezember dazu sagt und wie die Werte dann aussehen. Ich werde auf jeden Fall mit ihm auch über Bisphosphonate sprechen.

Liebe Grüße

Birgit

ED Juni 2011, Stadium 1
Wenn nicht jetzt, wann dann?