ohh, nochmals besten Dank für die netten Antworten.
Wir sind jetzt wieder zu Hause und sehr glücklich, dass der Verlauf diesmal ohne große Komplikationen verlaufen ist.
@Dietmar
Wir werde jetzt am Anfang zweimal die Woche zur Nachsorge nach Würzburg müssen. Das ist in Anbetracht der Entfernung zwar recht aufwendig, aber wir haben dadurch mehr Sicherheit in Bezug auf die Laborwerte.
@Marcus
bei offenen Fragen, bei denen ich behilflich sein kann, immer her damit. Wir freuen uns, wenn wir irgendwie helfen können.
Es gibt z.B. eine Maßnahme, bei der Heike entgegen dem ärztlichen Rat gehandelt hat:
Heike hatte bisher bei den Autologen massive Probleme mit der Schleimhaut, angefangen vom Mund, über Magen bis zum Darm. Sie hatte gemäß nach Vorgaben den Mund nur noch gespült, aber nicht mehr die Zähne geputzt. Jetzt hat sie bei der Allo weiterhin ein Zahnbürste zur Mundhygiene weiter genutzt. Die schon eh weiche Bürste hat sie zuvor mit heißem Wasser nochmals weich gemacht. Es traten diesmal nur gemäßigte Probleme im Mund auf. Wir sind der Meinung, dass das ganz sanfte Weiterputzen enorm geholfen hat.
Dieser Hinweis hatt natürlich keine pauschale Gültigkeit. Ebenso besteht natürlich durch das Putzen auch die Gefahr der Verletzung im Mundraum.
@Claudia & Matthias
wir freuen uns mal wieder von euch zu hören. In der Klinik haben wir uns oft der "guten alten Zeiten" errinnert. Berlin gehört dabei mit zu den schönen gemeinesamen Zeiten von Heike und mir.
@Jeanny
der gemeinsame Lebensweg ist ein schönes Stichwort. So schlimm auch die letzte Zeit war, es hat unsere gemeinsame Bindung noch weiter gefestigt.
@Suanne,
sicherlich ist Heike noch nicht wieder ganz die "Alte", aber sie verfügt über weitaus mehr Kraft, als bei den voraus gegangenen Autologen. Kleine gemeinsame Spaziergänge von über einer Stunde sind schon wieder möglich. Echt klasse!
Vor mehr als 1,5 Jahren habe ich gemeinsam mit Pfarrer Müller in der Krankenkauskapelle in Dortmund gebetet. Heike lag zu der Zeit im Koma und ihr Zustand war sehr kritisch. Pfarrer Müller fand die Worte:"Gott möge den Ärzten helfen die richtigen Entscheidungen zu treffen." Eine der vielen richtigen Entscheidungen war es Heike im Verlauf der Therapie nach Würzburg zu verlegen. Als ich einen Tag vor der Entlassung mit Heike im Raum der Stille des Uniklinikums war, wurde der Raum durch das Deckenfenster plötzlich von Licht durchflutet. Mag sein, dass nur eine Wolke vor der Sonne weiter gezogen war. Mag aber auch sein, dass die dunklen Wolken für uns für immer vorbei gezogen sind.