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gast antwortete auf ivIg-Immunglobuline
31 Okt. 2011 16:35
  • gast
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    02 August 2026
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Liebe Caro,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Also meine Mutter ganz normal Kasse versichert ist und ich wundere mich über diese Zusatz-Ausgaben schon ehrlich gesagt länger. Meine Mutter verträgt es sehr gut und es geht ihr sehr gut dabei. Manchmal verstehe ich die Ärzte wirklich nicht. Bei Revlimid hat er erst einmal rumgedruckst und meinte es kostet so viel wie ein Kleinwagen im Monat, hat es aber dann mit sanften Druck, ohne größere Kostendiskussionen aufge-schrieben. Das Geld für die Immunglobuline wird aber scheinbar nicht hinterfragt?!? Deshalb dachte ich da muss es doch pos. Studienergebnisse geben? Deshalb wollte ich mal anfragen, ob noch jemand so lange Immuglobuline erhält?!? Außerdem kommt ja jetzt der scheussliche und kalte Winter den habe ich voll verdrängt, stimmt da hast Du vollkommen Recht.
Ich wünsche Euch Beiden alles, alles erdenklich Gute. Simone

Caro antwortete auf ivIg-Immunglobuline
31 Okt. 2011 14:48
  • Caro
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  • 691 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Liebe Simone,

mein LG hat letztes und vorletztes Jahr im Herbst auch menschliches IgG per Infusion bekommen. Das Medikament heißt Privigen und soll helfen mit den geschwächten Abwehrkräften gut durch den Infektionsgefährlichen Winter zu kommen. Er hat auch ein IgA MM. Da gehen die IgG bei Therapie ziemlich in den Keller. Allerdings wie gesagt, hat er immer nur im Herbst/Winter bekommen.

Ich würde den Onkologen mal fragen, ob das wirklich notwendig ist. Ist deine Mutter privat versichert ? Das Zeug ist nämlich ziemlich teuer und unsere Onkos im Krankenhaus geben da nur, wenn wirklich notwendig.

Herzliche Grüße

Caro

ivIg-Immunglobuline wurde erstellt von gast
31 Okt. 2011 12:02
  • gast
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    02 August 2026
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Hallo liebe Forumsteilnehmer,

mich drückt schon etwas länger eine Frage, ist aber evtl. sehr akademisch. ...
Hat schon jwer längere Zeit (>2 Jahre) i.v. Immunglobuline monatlich gespritzt bekommen? Also mir kommt es wie eine etwas teure Spezialität unseres Onkologen vor. Ich habe das Vorgehen bisher auch niergendwo in Studien/Leitlinien etc. gelesen. Meine Mutter (IgA-MM, geb. 1931) verträgt es zwar sehr gut, aber prophy-laktisch das Immunsystem aufzupäppeln, habe ich wie gesagt niemals gelesen. Ich kann es nicht mehr ganz genau sagen, aber sie bekommt es meines Wissens seit 2008 monatlich gespritzt, damals hatte sie ein paar bakterielle Entzündungen (Blase, Ohren, ...) aber nur ganz kurz, die Therapie erhält sie aber prophylaktisch weiter. Kennt jemand Studienergebnisse, Berichte, Erfahrungen etc. die dieses Vorgehen untermauern würden? Immerhin der Erfolg scheint dem Onkologen bei meiner Mutter Recht zu geben, Therapien seit 2005:
2 Chemos:
-2007 4-Zyklen MPT, Thalidomid 2 Jahre verlängert
-2011, 4-Zyklen Revlimid + Dexa
Sonstiges
- Bisphosphonate seit 2005
- und eben auch seit Jahren i.v.Ig?!?

Liebe Grüße & lieben Dank
Simone