meine Lieben,
ich bin in der Frage "komplementäre" oder "alternative" (da ist auch ein Unterschied) Behandlungen immer wieder hin und her gerissen. So manche Forumsbeiträge, gehen meinem Dafürhalten nach aber ein wenig leichtsinnig mit Rat- und Vorschlägen um.
Ich bin in jedem Fall der festen Überzeugung, dass alle ergänzenden Behandlungen ganz eng mit den behandelnden Ärzten und dem laufenden Therapieschema abgestimmt werden sollten. Auch wenn viele Ärzte selbst sich uneins sind über Indikation oder Kontraindikation komplementärer Mittel. So gibt es widersprüchliche Meinungen z.B. zu Mispeltherapie oder z.B. darüber, ob MM-PatientInnen sich für oder gegen eine Schweinegrippen-Impfung entscheiden sollen.
Wie schwierig und risikoreich solche Entscheidungen sein können, hat das Beispiel "grüner Tee" gezeigt, der manchmal einen hohen Nutzen bringt, manchmal aber auch den frühzeitigen Tod (wie ich aus meiner eigenen Umgebung weiß).
Dazu kommt, dass es immer wieder gewissenlose Menschen gibt, wie etwa Dr. R. Anfang der 2000er Jahren mit hochdosierten Vitamin C oder einem Arzt in München, der Heilung aufgrund von Eigenblutbehandlungen versprach.
Wofür ich in jedem Fall eintrete, dass eigene, positive Erfahrungen gerade bei den vielen Varianten, Stadien und Behandlungsschemata des MMs selten übertragbar sind und wir vorsichtig damit umgehen sollten.
Als Forumsadminstratoren (Christer und ich) werden wir uns in jedem Fall Gedanken machen, ob eine eigene Rubrik zu diesem Thema sinnvoll ist oder nicht. Aus meiner Sicht sollten nicht zu viele Unterrubriken eingezogen werden, weil je nach Interpretation des Themas, das gleiche Anliegen je nach persönlicher Erfahrung (Erstnutzer, Häufig-Nutzer) einmal in diese einmal in jene Rubrik gestellt wird. Dies gilt meinem Dafürhalten nach auch für MGUS + Smoldering MM.
Aber noch einmal versprochen: wir werden alle Forumsmeinungen sorgfältig abwägen, bevor wir Entscheidungen treffen.
Herzlichen Gruß Lisa