Guten Morgen alle zusammen.
Mir ist schon bekannt, das der Wirkstoff ein Zittern der Hände hervorrufen kann. Das der Saft nicht überdosiert wird, da passe ich schon akribisch auf.
Auch ist mein Mann fast ununterbrochen 5 Monate in der Klinik gewesen, da passen die Schwestern auf und kontrollieren.
Bei ihm ist eben das komische, das bereits kurz nach der allogenen Transplantation seine Werte sehr gut waren. Aber sein Zustand mehr als schlecht.
Sogar die Ärzte wußten sich keinen Rat. Werte gut - Befinden mehr wie schlecht.
Ich kann meinen Mann auch gut verstehen, das er da total verzweifelt ist.
Er ist sogar so schwach, das er bei der kleinsten Unebenheit am Boden das Gleichgewicht verliert und hinfällt.
Wenn er mal bei uns auf den Hof geht, wenn er einen guten Tag erwischt, da habe ich keine Ruhe. Stehe dann nur am Fenster und beobachte ihn.
Ach ja, das mit dem Füttern - nun das will er nicht. Er ist doch kein kleines Kind....
Mit Gewalt kann ich ihn ja nicht zwingen. Und er will es unbedingt alleine schaffen. War ja auch schon mal im Juni sehr gut gewesen.
Mußte vorgestern auch den Notarzt rufen, da ist er mir einfach kolabiert und wußte anschließend nicht mehr wer er ist und wo.
Jetzt haben die Ärzte Proben genommen und untersuchen auf alles mögliche. Am Donnerstag kann ich evtl. ein Ergebnis erwarten.
Wenn ich denke, das er nach der autologen Transplantation nach 6 Wochen wieder topfit war und jetzt sich schon über 5 Monate rumquält, da kommen einem schon mal die Gedanken, hätten wir bloß die allogene nicht durchführen lassen.
Jetzt hoffe ich nur, das das Ergebnis der Untersuchungen harmlos ist, vielleicht eine verstopfte Ader durch ein Blutgerinsel oder ein Zuckerschock - denn Diabetes II hat er auch noch.
Aber wir kämpfen weiter, jeder an seiner Front.