hallo rudi,
danke für den interessanten link!
in patientenkreisen liest man selten populationen von Prof. Greil.
(dennoch für mich auch sehr interessant, weil wir ja österreicher sind und sozusagen unter der schirmherrschaft von prof. greil behandelt werden)
es erscheint logisch zu behaupten, dass man nicht aus der bloßen schnellen tumorreduktion auch ein langes progressionsfreies überleben schließen kann.
allerdings scheint das gegenargument zu sein,
dass wenig ansprechen, bzw. kein therapieansprechen mit einem aggressiven klon verbunden zu sein scheint, was wieder dafür sprechen würde,
dass patienten die "nur" eine PR erreichen weniger "therapierbar" sind und somit weniger "chancen" haben.
nur gibt es halt auch immer diejenigen ausreisser, die trotz nur "PR" länger leben, als manche mit CR.
oder patienten mit hochrisikoprofil 10 jahre und länger leben,
während patienten ohne hochrisikoprofil und ohne voraussehbare komplikationen dies nicht tun.......(siehe den artikel, den ich vorgestern zum thema gepostet habe)
fakt ist wahrscheinlich, dass alles nur spekulation ist.
man kennt nur tendenzen- aber es geht auch klar aus obrigem artikel hervor, dass es sehr wenige fakten gibt.
man stellt zur zeit alles in frage-
man probiert neues-
aber man weiß zu wenig- leider!